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Zahnarztbesuch: Wurzelbehandlung besser als ihr Ruf

Wurzelbehandlungen sind, wenn sie fachmännisch durchgeführt werden, eine Alternative zum Zähneziehen. Bis zur vollständigen Ausheilung des entzündeten Zahns braucht es allerdings oft mehrere Behandlungsdurchgänge. Allerdings lassen sich bis zu 90 Prozent der betroffenen Zähne erhalten.

Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt die Krankenkasse die Wurzelbehandlung. Besonders bei Backenzähnen, die oft schwieriger zu behandeln sind, gibt es klare Richtlinien, wie den durch die Behandlung gewährleisteten Erhalt bestehenden Zahnersatzes oder das Verhindern einer Freiendsituation.

Über Wurzelbehandlungen kursieren viele falsche Gerüchte, die von der Deutschen Gesellschaft für Endodontie (DGET) und zahnärztliche Traumatologie jetzt erläutert und entkräftet werden. Zu den Mythen zählen unter Anderem die Schmerzen bei der Behandlung und die geringere Haltbarkeit des Zahns.


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WebReporter: stefanepler
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Behandlung, Zahnarzt, Ruf, Wurzel
Quelle: www.gesundheit.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 12:02 Uhr von stefanepler
 
+2 | -1
 
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Es ist doch wirklich interessant, dass viele der gezogenen Zähne durch eine fachkundige Behandlung erhalten werden können und man sich wesentlich teureren Zahnersatz ersparen kann.
Da die Behandlung nicht so furchtbar ist, wie ihr Ruf, sollte man vielleicht, ehe man sich einen Zahn ziehen lässt, einen Endodontologen dazu befragen.
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20.10.2011 13:00 Uhr von 1234321
 
+2 | -4
 
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Also bei meinen Zahnärzten, war sie Gang und Gebe. Wenn das Loch zu tief war, folgte die Wurzelbehandlung.
Brach er dann nach 10 Jahren auseinander, kam eine Krone drauf. oder wurde extraiert.

Absolut Standart, oder nicht ??
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20.10.2011 13:34 Uhr von raterZ
 
+2 | -8
 
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wurzelkanalbehandlungen sind körperverletzung: man kann mit noch so tollen techniken einen toten zahn nicht 100% desinfizieren - die restlichen nerven fasern werden dann von den bakterien abgebaut, welche leichengifte an den körper abgeben. außerdem wird ein toter zahn auch zu einer bakterienleiter in den kiefer, weil die kunststoff füllstoffe niemals so lange dicht halten.
tote zähne sind ursachen für rheuma, krebs und andere chronische erkrankungen!

http://dr-schueler.com/...

und außerdem ist die mittlere liegedauer eines toten zahnes nur ein paar jahre. das liegt daran, dass die wurzelspitze sich fast immer wegen oben genannten gründen entzünden - eine natürliche richtige reaktion des körpers, diesen giftigen fremdkörper abzukapseln.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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20.10.2011 14:09 Uhr von 1234321
 
+14 | -0
 
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Meine 2 ältesten toten Zähne: sind ca. 30 Jahre alt.
Bisher hab ich noch kein Krebs, Rheuma oder sonstiges.
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20.10.2011 17:04 Uhr von ProHunter
 
+1 | -0
 
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Toll: und ich komm grad von einer und es war schmerzhaft... solange es keine News ist dass es ein schlechterer ruf ist :D

[ nachträglich editiert von ProHunter ]
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20.10.2011 19:54 Uhr von Mancus Nemo
 
+0 | -0
 
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Leider muss ich raterZ zustimmen.

Wenn man es unbedingt machen will, dann von einem Fachmann. Bei schlechten Zahnärzten geht das zu 90% mit dieser Behandlung leider schief!
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20.10.2011 20:20 Uhr von 1234321
 
+1 | -0
 
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Mundgeruch ist zwar vorhanden.
Aber nicht von dem wurzelgefülltem Zahn, sondern aus den Zahnzwischenräumen der Backenzähne.
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20.10.2011 21:00 Uhr von BK
 
+1 | -0
 
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Schuld das es so oft schief geht sind die Krankenkassen. Dieser übernehmen nur die standart Behandlung. Mikroskopische Behandlung oder schon alleine die Lasergestützte Längenmessung wird nicht übernommen.

Es gibt viele gute Methoden, aber entweder man wird arm dabei oder der Zahn verreckt...
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20.10.2011 21:08 Uhr von Mancus Nemo
 
+0 | -0
 
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Dann müsste man die Kassen ja mal zu einer Stellungnahme zwingen und die Antwort zu teuer nicht gelten lassen ;)

Mal sehen welche gefälschten Studien da zum Vorschein kommen, aber manchmal macht auch die Begründung einer Krankenkasse Sinn.
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21.10.2011 00:51 Uhr von Peter323
 
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bin gespannt: Wann die Genetik da Fortschritte macht.
Wieviele Jahre es noch dauern wird, bis wir z.B. nachwachsende Zähne für den Menschen "einprogrammieren" können, so dass wir einfach die Zähne ziehen können und sie wachsen von selbst neu nach.
Für Haie und Nagetiere ist das eine leichte Übung :)
Beim Hai wachsen sogar ganze Zahnreihen nach

Jetzt müsste Jemand hergehen und das über viele Jahre genetisch analysieren und für den Menschen anpassen.
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21.10.2011 14:04 Uhr von saskia.epler
 
+1 | -0
 
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Fachmännische Arbeit vorausgesetzt: Wenn man die Wurzelbehandlung von einem Endodotnologen machen lässt, dann dauert sie rund zwei Stunden und wird sehr gründlich vorgenommen.

Endodontie ist im zahnärztlichen Studium nur ein Teilbereich, den gute Zahnärzte natürlich mit Übung am Ende sehr gut umsetzen können.

So ist es auch mit Betäubungen. Die Betäubungsmittel sind moderne Medikamente, die mit ihren abgestimmten Zusammensetzungen optimal wirken können. Es ist wichtig, dass man stillhält während der Injektion, damit der Zahnarzt die richtige Stelle trifft. Bei geübten Zahnärzten ist die Betäubung beim Setzen nicht sehr schmerzhaft und sollte sie einmal nicht ausreichend wirken kann nachbetäubt werden, eventuell auch mit einem anderen Medikament. Dies gilt auch für Betäubungen bei Wurzelbehandlungen. Bei hochgradig entzündeten Zähnen muss man meist nachbetäuben.
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24.10.2011 18:20 Uhr von moloche
 
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Wurzelbehandlung kann Schmerzhaft sein: selber erlebt, Zahnfleisch war sehr entzündet da der Nerv abgestorben war. Was macht der Zahnarzt bei einer Wurzelbehandlung? Er bohrt den Zahn auf und schiebt lange (sind wirklich sehr lang) "Nadeln" zur Wurzelkanalerweiterung durch die Wurzelkanäle.
Lustig wirds immer dann, wenn die Nadeln durch die Kanäle in das entzündete Zahnfleisch stechen.
Zahnarzt: "tut doch nicht weh? Der Nerv ist doch schon weg"
Ich: ..leide leise mit herunterlaufenden Tränen des Schmerzes...

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