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Bundesgerichtshof: Google gewinnt Rechtsstreit um Vorschaubilder

Google hat vor dem Bundesgerichtshof einen Streit wegen seiner Vorschaubilder bei der Bildersuche gewonnen. Geklagt hatte ein Hamburger Fotograf, weil eines seiner Fotos durch die Google-Bildersuche auf anderen Webseiten und eben auch bei der Bildersuche von Google zu finden war.

Der Fotograf sagte aus, dass er weder Google noch anderen Webseiten die Rechte an dem urheberrechtlich geschütztem Material verkauft hatte. Durch diese "Veröffentlichungen" könne er das Bild nicht mehr "exklusiv" vermarkten.

Der Bundesgerichtshof wies die Klage ab und begründet das Urteil damit, dass die Suchmaschine nicht zwischen rechtmäßigen und unrechtmäßigen Abbildungen unterscheiden kann.


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WebReporter: kostenix
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Rechtsstreit, Vorschau, Bildersuche
Quelle: www.computerwoche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 10:54 Uhr von kostenix
 
+11 | -1
 
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Na ja, schade für den Fotografen, gut für uns!? Wenn man schon eine Webseite besitzt, sollte man sich mit der "Programmierung" ein wenig befassen bevor man seine Webseite online stellt. Es gibt genug Mittel seine Bilder und Texte vor der Aufnahme in Googles Datenbank zu schützen.
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20.10.2011 11:07 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -0
 
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Den Sollte er Suchmaschinen aussperren: Das geht ganz einfach über die robots.txt oder ein Google Konto zulegen die Webseite anmelden und die Bildersuche sperren. Technisch ist alles möglich um zu verhindern das Suchmaschinen Seiten Indexieren die Sie nicht sollen, nur muss man es auch anwenden.
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20.10.2011 11:15 Uhr von nonotz
 
+3 | -0
 
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@SystemSlave: Das funktioniert nur solange die Suchmaschinen sich auch daran halten. Jeder kann auf die lächerliche robots.txt sch***en wenn er Lust hat.
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20.10.2011 11:28 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -0
 
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@nonotz: Google und Co. halten sich eigentlich daran.

Das kann man ganz einfach Testen man erstellt einen extra Bereich in dem ein Log Script arbeitet, in der robots.txt verbietet man extra diesen Bereich und baut einen versteckten Link auf der Seite ein und schon weiß man wer sich dran hält und wer nicht, Google und Co. sind da bei mir noch nicht drin gelandet.

Als alternative gibt es auch
- Aussperrung der IP´s von den Suchmaschinen, kann nur mit IP Spoofing umgangen werden.
- anhand des User Agents aussperren (kann nur mit gefälschten User Agents umgangen werden)

IP´s und User Agents der Suchmaschinen Crawler erhält man im Internet oder Direkt bei den Suchmaschinen.
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20.10.2011 12:45 Uhr von Artim
 
+1 | -0
 
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Wer Bilder ins Internet lädt: muss auch damit rechnen, dass sie gefunden werden. Entweder man lädt sie gar nicht ins Netz oder auf einen geschützten Server, auf den Suchmaschinen keinen Zugriff haben.
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20.10.2011 20:32 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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ich glaube in der News geht es viel mehr darum, dass andere Webseitenbetreiber Fotos dieses Fotografen verwendet haben und Google auch diese Bilder findet. Das schließe ich zumindest aus dem letzten Absatz.

Darin sehe ich aber wiederum kein Problem, denn wer die Bilder benutzt ohne die Rechte daran zu besitzen, der kann dank Google einfacher gefunden werden. Soll der Fotograf halt von den Seitenbetreibern eine nachträgliche Lizensgebühr verlangen. Damit kommt er bei jedem Richter durch, wenn die Gebühr nicht allzu illusorisch ist.

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