20.10.11 10:31 Uhr
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Sahra Wagenknecht: Diskussion um kapitalistische Statussymbole ist absurd

Die Diskussion um den Porsche des Parteichefs Klaus Ernst oder ihr eigenes Hummeressen sei absurd, meint die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht. Sie sehe in kapitalistischen Statussymbolen jedenfalls kein Problem.

Ein Problem sei es nur, wenn man seine Statussymbole dadurch erwirbt, indem man seine Überzeugungen an Lobbyisten verkauft, sagte Wagenknecht. Als Beispiele nannte sie unter anderem Gerhard Schröder und Joschka Fischer, die sich an Energiekonzerne verkauft hätten.

Wagenknecht habe selbst keinen Führerschein. Demzufolge habe sie auch kein Interesse an einem Porsche, sehe in den Interessen von Klaus Ernst aber kein Problem. Bei einem Parteichef seien Eloquenz und Medienwirksamkeit wichtiger. Sie selbst habe nicht den Wunsch, den Parteivorsitz zu übernehmen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Diskussion, Wohlstand, Sahra Wagenknecht, Parteivorsitz, Statussymbol
Quelle: www.extremnews.com

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 10:44 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -7
 
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Gute Argumentation Frau Wagenknecht, ein Parteichef kann ja schließlich nicht mit nem Trabbi vorfahren. Allerdings ein Porsche muss es nun auch nicht sein, das paßt von der Optik nicht. Und wer im Luxus lebt muss sich nicht wundern wenn er als Bestechlich eingestuft wird, gerade bei den Politikern geht sowas schnell.

Als Vertreter des Volkes sollte man so vorleben wie es die breite Masse der Bevölkerung tut. Und ich meine, ich fahr keinen Porsche, mein Nachbar auch nicht, in meiner Strasse fährt auch keiner einen Porsche obwohl das hier keine Sozialgegend ist.
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20.10.2011 10:45 Uhr von Klassenfeind
 
+18 | -11
 
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Die wäre mir lieber: an der Spitze als die Lötsch.

Ansonsten, was sie sagt, stimmt..
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20.10.2011 10:48 Uhr von sicness66
 
+14 | -11
 
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Warum: sollte man als Linker nicht reich sein dürfen ? Ich finde es ehrlich gesagt sehr gut wenn sich Reiche für gesellschafltich Schwächere einsetzen. Denn das sollte das Ideal einer sozialen Marktwirtschaft sein und nicht die erbärmliche Klientelpolitik zum Beispiel der FDP wo ihresgleichen unter sich bleibt.

Man versucht hier der Linken wieder mal einen Strick zu drehen weil man inhaltlich warscheinlich keine Argumente mehr hat.
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20.10.2011 10:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
+4 | -19
 
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20.10.2011 10:58 Uhr von inabauer
 
+10 | -21
 
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20.10.2011 11:01 Uhr von maki
 
+16 | -9
 
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Die Hummerdebatte war sowieso schwachsinnig, denn (ECHTER) Kommunismus bedeutet z.B., dass jeder, der darauf Appetit hat, Hummer futtern kann.
Ist zwar doof für die Hummer und die würden dann auch nicht mehr lange reichen, aber das geht dem Durchschnittskapitalisten ja auch kilometerweit am Arsch vorbei.
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20.10.2011 11:02 Uhr von Ned_Flanders
 
+20 | -8
 
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Eine sehr intelligente Frau !
Nicht nur rhetorisch hat sie was drauf. Auch hat sie ziemlich gute Lösungsvorschläge, die die jetzige Regierung leider nicht ernst nimmt. Merkel & Co. müsste sich ja sonst eingestehen, dass sie sehr vieles falsch macht.

Schade, dass sie nicht an die Spitze der Linken möchte.

[ nachträglich editiert von Ned_Flanders ]
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20.10.2011 11:07 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -13
 
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"warum sollte man als Linker nicht reich sein dürfen ? Ich finde es ehrlich gesagt sehr gut wenn sich Reiche für gesellschafltich Schwächere einsetzen. Denn das sollte das Ideal einer sozialen Marktwirtschaft sein und nicht die erbärmliche Klientelpolitik zum Beispiel der FDP wo ihresgleichen unter sich bleibt.

Yep und vor allem ist es eine gute Show, ich meine es ist schon geil wenn man Geld hat, dem Volk was vorsingt was sie hören wollen und dabei noch mehr Geld verdient und man dem Volk sogar noch zeigen kann wie dämlich es ist.
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20.10.2011 11:07 Uhr von usambara
 
+9 | -8
 
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Porsche: http://wareluege.files.wordpress.com/...
gebraucht vor 10 Jahren aus einer Erbschaft gekauft.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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20.10.2011 11:19 Uhr von Alh
 
+7 | -16
 
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Mann Leute, lasst euch doch nicht für doof verkaufen!
Diese Tante ist ja nur noch fragwürdig, inkompetent, unseriös und einfach lachhaft.
Wie Merkel und Co auch.

Natürlich habe ICH kein Problem damit, wenn ICH meinen Arsch in einen Porsche setzen kann und wenn ICH Hummer esse. Klar.
Aber ansonsten schimpfe ich über diese kapitalistischen Statussymbole, logisch. Klappern gehört zum Handwerk. Irgendetwas muss ich den Leuten ja verkaufen.
Wie war das damals mit den Grünen? Anfangs kam man noch mit dem Fahrrad zu den Sitzungen. Mittlerweile lassen sich alle in fetten Autos kutschieren. Ekelhaft!
Nein, die Volkstreter müssen keine teuren, fetten Autos fahren. Ich komme genau so gut von A nach B mit einem günstigeren, kleineren Auto.
Die Linken? Nachfolgepartei der SED. Und somit unwählbar. Nein Danke!



[ nachträglich editiert von Alh ]
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20.10.2011 11:22 Uhr von Sobel
 
+13 | -6
 
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BastB: Zitat:
"In allen sozialistischen Systemen war es immer so, dass die obersten Bonzen den kapitalistischen Luxus in vollen Zügen genossen haben, während das normale Volk nicht mal ansatzweise die Möglichkeit dazu bekommen hat, egal wie viel es geleistet hat."

Sag das mal dem im heutigen kapitalistischen System arbeitenden Zeitarbeiter, der täglich mehr leistet, als einige Abgeordnete zusammen. Und genau hier sind wir bei dem Problem. Es geht nicht um legal erworbenes Geld, sondern darum, wie es erworben wird und das die Werte der Arbeit komplett verschoben wurden, anstatt ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Edit: Das Minus will ich jetzt aber erklärt haben. Ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass ein Abgeordneter, welcher nur auf einer Liste als Vorstandsmitglied auftaucht und dafür hundert bis tausende Euros im Monat kassiert, ohne auch nur einmal anwesend zu sein, mehr leistet, als ein Leiharbeiter?

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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20.10.2011 11:29 Uhr von gugge01
 
+3 | -1
 
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Also wen ich mir den Straßenzustand bei uns so betrachte und an dem Zusammenbruch des Winterdienstes voriges Jahr denke.
Dann ist selbst der "Cayenne" ein schlechter Witz.

Ich denke ein „Dingo“, wer Parkplatzprobleme hat vielleicht ein „Enok“ oder wer es etwas sportlicher will ein „Fennek“ sind für die nahe Zukunft eine gute Wahl!

Außerdem ist die aufwuchsfähige – „Mach mich nicht an“ Ausrüstung für die kommenden Wochen und Monate kein Fehler.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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20.10.2011 11:33 Uhr von Sobel
 
+10 | -2
 
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BastB: Träume weiter deinen Traum. Jeder kann was werden und viel Geld verdienen? Der Kapitalismus wäre schon längst tot.
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20.10.2011 11:50 Uhr von Cataclysm
 
+7 | -7
 
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frauen in der politik sind leider meist zum kotzen(siehe die olle merkel)..diese dame mag ich aber.
was sie sagt hat hand und fuss .. und sie bleibt gelassen,wenn ihre männlichen kollegen schon lange wieder unter der gürtellinie rumpfuschen :-)
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20.10.2011 12:34 Uhr von quade34
 
+4 | -9
 
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Frau Wagenknecht: sieht sich als Nachfolgerin der Rosa Luxemburg, die aus Deutschland eine Sowjetrepublik machen wollte. Der stalinistische Bolschwiken-Traum ist ausgeträumt. Die hätte in der DDR sicher hohe Posten bekommen oder im Falle wirklicher Intelligenz einen Ausreiseantrag gestellt.
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20.10.2011 12:54 Uhr von 1234321
 
+1 | -7
 
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Wenn sie lebendige Tiere in Kochttopf schmeisst, ist sie für mich gestorben.
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20.10.2011 13:06 Uhr von maki
 
+3 | -5
 
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lordkandy: Kuck Dir Startreck und darauffolgende Serien an - was die praktizieren, ist Kommunismus.

Unerreichbar?
Schaun wa erstmal, wie es nach dem Global Crash weitergeht... :-D
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20.10.2011 14:12 Uhr von bannman
 
+1 | -7
 
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Kommunismus funktioniert nicht: und hat noch keinen Zufrieden gemacht... Außer den jeweiligen Genossen Parteichef.

Es hat nie funktioniert und wird auch nie funktionieren.

Hat jemand ein Gegen-Beispiel? Nein? Dann Klappe halten und setzen.
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20.10.2011 15:27 Uhr von omar
 
+5 | -0
 
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Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Ob ein "Linker" nen Porsche fährt, oder nicht, ist doch egal.
Linke wollen doch, das ALLE nen Porsche fahren... /Ironie off

Nein, im Ernst.
Ein Politiker verdient in der Regel ganz gut. Zumeist ist so ein Auto auch ein Geschäftswagen. Warum sollte man sich dann nicht auch ein guten Auto gönnen? Solange er sich für die Ziele seiner Partei einsetzt und gut genug verdient, um nicht "gekauft" zu werden, sehe ich da keinen Widerpruch...
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20.10.2011 19:28 Uhr von Sobel
 
+4 | -1
 
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BastB: Du hast das System noch nicht ganz verstanden, kann das sein?

Wer soll denn den Reichtum der Großen erwirtschaften, wenn alle gut verdienen? Wo soll das Geld herkommen ,wenn alle gut verdienen? Ohne Druck und ohne vielen Schulden am Arsch macht sich keiner mehr für Lau die Finger schmutzig.

Es ist nicht nur ein Irrglaube, dass im Kapitalismus jeder was werden kann, es ist sogar rein logisch gar nicht machbar, weil wir bestimmte Berufe trotzdem brauchen. Solche Leute wie Du meinen immer zu wissen, was wertvoll ist für unsere Gesellschaft, haben oftmals aber nicht den leisesten Schimmer, wie die Welt ohne Kloputzer aussehen würde.
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20.10.2011 20:30 Uhr von Sobel
 
+2 | -1
 
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BastB: Ach was, also kann doch nicht jeder etwas werden? Es geht hier nicht um Reichtum. Es geht ganz einfach um einen faire Bezahlung jeglicher anstehenden Arbeit, die den Lebensunterhalt sichert und einige Vergnügungen dazu. Und genau das bietet der Kapitalismus nicht, weil wie erwähnt das Anhäufen von viel Geld in den oberen und mittleren Etagen dazu führt, dass es unten fehlt.

Wenn jetzt jeder fair bezahlt werden würde, müsste es oben genommen werden.

Ich hoffe, dass es jetzt verständlich war und nicht wieder solche wirren Kommentar folgen, wo ich annehmen muss, dass wieder nichts verstanden wurde. So schwer ist das doch eigentlich gar nicht zu verstehen.
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20.10.2011 21:24 Uhr von Sobel
 
+3 | -0
 
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BastB: Das ist wieder so ein Kommentar, wo ich den Zusammenhang nicht sehe.

Die prekären Beschäftigungen steigen. Aus Vollzeitjobs werden drei Minijobstellen. Die Löhne werden nicht der Inflationsrate angepasst. Lobbyisten sitzen zunehmend legal in Ministerien. Gesetze werden beschlossen auf besonderen Wünschen von Leuten aus der Privatwirtschaft etc. pp.

Irgendetwas scheint nicht zu stimmen in der der heilen Welt der BRD und du willst mir hier erzählen, dass es Deutschland gut geht und es nur einen kleinen Schluckauf gibt? Du magst Recht haben mit deiner Aussage, dass es den meisten gut geht in Deutschland. Ich formuliere es etwas anders: Es geht vielen gut, aber es geht zunehmend immer mehr Menschen beschissen, weil, wie von mir schon so oft erwähnt, die Umverteilung ungehindert fortschreitet.

Übrigens: Ich stehe nicht auf Parteien oder irgendwelche vorgefertigten Wirtschaftssysteme wie dem Kapitalismus oder Kommunismus. Durch solche geradlinigen Systeme werden Menschen nur unterdrückt und in ihrer Freiheit beraubt, da keine Abweichungen toleriert werden.
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20.10.2011 21:31 Uhr von Sobel
 
+2 | -0
 
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Ach so, noch was: Der Kapitalismus stellt nicht nur in der unteren Schicht seine Weichen. Auch der Mittel- und Oberschicht geht es nicht unbedingt gut, nur weil dort ordentlich Geld verdient wird. Wir dürfen nicht die Gesundheit, ob physisch oder psychisch, mit Geld verdienen in Verbindung bringen!

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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22.10.2011 12:13 Uhr von Felix58
 
+0 | -1
 
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Alle sozialistischen: Länder hatten eines gemeinsam: Sie waren alle bankrott. Deshalb wurden der Sozialismus abgeschafft, nur in Deutschland und Nordkorea glaubt man noch daran.
Jeder dritte Euro fliesst heut schon in das Sozialsystem, so dass sich Arbeit und Unternehmertum bald nicht mehr lohnen.

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