19.10.11 22:34 Uhr
 128
 

Überraschender Mini-Gipfel zum Europäischen Rettungsschirm

Am heutigen Mittwochabend sind in Frankfurt führende EU-Politiker zu einer Sitzung zusammengekommen, um strittige Fragen zum EU-Rettungsschirm zu erörtern. Das Treffen fand am Rande des Abschiedsempfangs für Jean-Claude Trichet statt, der den Vorsitz der EZB abgibt.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy kam auch überraschend zu dem Treffen, um den eigenen Standpunkt weiter zu vertreten.

Frankreich ist der Ansicht, dass es das Beste wäre, eine Banklizenz für den EFSF zu erteilen. Damit wäre er in der Lage, Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen, die er dann bei der EZB hinterlegen könnte. Das wird jedoch von der Bundesregierung abgelehnt, da es gegen EU-Recht verstößt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sire_Tom_de_Jank
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Mini, Gipfel, Überraschung, Rettungsschirm
Quelle: www.ftd.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Venezuela verleiht Wladimir Putin Friedenspreis wegen Rolle in Syrien-Krieg
Krise für Partei: Umfragetief für SPD Bayern und zwei Politiker in Haft
Asylpolitik: Starke Zunahme - 105.000 Visa für Familiennachzug ausgestellt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.10.2011 22:46 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Paris erpresst Berlin so der Titel zur News.

Kommt mir bei der Zusammenfassung hier viel zu wenig zum Ausruck.

Denn die Banklizenz für den Rettungsfond EFSF, auf die Sarkozy besteht, bedeutet quasi unbegrenzte Kreditlinien der EZB.

Dies käme einer monetären Staatsfinanzierung gleich, die laut EU-Verträge strikt untersagt ist. EZB und EU-Kommission vertreten (bislang) ähnliche Rechtsstandpunkte.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien: Angriff auf Muslima in S-Bahn wohl frei erfunden
Donald Trumps Präsidentenfete: 100.000 Dollar um dabei zu sein
Fall Niklas P.: Prozess gegen Walid S. beginnt morgen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?