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Razzia in europäischen Großbanken: Wurden Zinsen manipuliert?

Das "Wallstreet Journal" berichtet von einer Razzia in mehreren europäischen Großbanken. Diese sei durch die Europäische Kommission veranlasst worden. Die Geldhäuser stehen laut Insider-Informationen unter dem Verdacht, den Euribor-Zinssatz manipuliert zu haben.

Der Euribor-Zinssatz bezeichnet jene Gebühr, die Geldinstitute im Interbankenhandel für Einlagen mit Laufzeiten zwischen einer Woche und einem Jahr einfordern. Er hat erhebliche Bedeutung für die Refinanzierung der Institute und fließt zum Beispiel in die Berechnungsbasis für Swaps und Futures ein.

Derweil versuchen Bankmanager, den Vorfall herunterzuspielen. "Das war eher ein Besuch als eine Razzia", kommentiert ein Londoner Banker die Durchsuchung. Ein Sprecher der Quemers Organisation, der für für den Euribor-Zinssatz zuständig ist, bezweifelt Manipulationsmöglichkeiten.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verdacht, Razzia, Manipulation, Zinsen, Fahnder
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2011 10:50 Uhr von frozen_creeper
 
+20 | -3
 
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Hängt die Bankenschweine auf!!
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19.10.2011 11:07 Uhr von tulex
 
+14 | -0
 
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Ob die weiterhin so zocken und manipulieren würden: wenn sie mit ihrem Privatvermögen haften müssten?

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