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Amnesty International kritisiert Deutschland

Laut Amnesty International soll Deutschland und weitere 16 Staaten, im Zeitraum zwischen 2005 und 2009, Waffen an Nordafrika und den Nahen Osten geliefert haben. Kleinwaffen, Munition und Militärfahrzeuge soll allein Deutschland im Wert von 77 Millionen Euro exportiert haben.

Neben Deutschland waren auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland, Tschechien, Österreich und die USA an den Waffenexporten an die jeweiligen Oppositionen beteiligt. Diese Länder werden nun von Amnesty International aufgefordert, sich für ein Waffenhandelsabkommen einzusetzen.

Dieses Waffenhandelsabkommen soll Waffenexporte verbieten, sollte das Risiko bestehen, dass mit diesen Waffen schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden könnten.


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WebReporter: kostenix
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Kritik, Waffe, Militär, Export, Amnesty International
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2011 08:37 Uhr von kostenix
 
+10 | -8
 
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Alles schön und gut, aber werden Waffen nicht generell dazu benutzt um Menschenrechte zu verletzen? Und woher soll man wissen, wann man "an die Bösen" liefert? Vielleicht sind in 10 Jahren die Guten auf einmal die Bösen?
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19.10.2011 09:16 Uhr von DerMaus
 
+10 | -4
 
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Und die Merkel vertickt Panzer nach Saudi Arabien... Man ist dieses Land am A*sch...
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19.10.2011 09:20 Uhr von Pils28
 
+6 | -4
 
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@DerMaus: Besser Panzer an die Saudis als Bomben auf Tripolis.
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19.10.2011 09:41 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -8
 
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@Autor: "werden Waffen nicht generell dazu benutzt um Menschenrechte zu verletzen?"

Nein, solche Ansichten haben nur Pazifisten. Sorry...

Aber es gibt nunmal nicht nur liebe Menschen die sich an den Händen halten, sondern auch die böse Seite der Macht. Und manchmal braucht man nunmal Waffen um sich dagegen zu wehren. Gerade wenn dieser selbst Waffen hat.
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19.10.2011 10:25 Uhr von dr_klenk
 
+3 | -1
 
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Wo ist der Bus? der Bus mit den Leuten, die das interessiert.

Deutschland besitzt nach den USA und Russland der größte Rüstungsindustrie der Welt, natürlich produzieren wir Waffen und verkaufen sie, das können wir nunmal schlichtweg gut, wir lagen letztes Jahr nur knapp über 1Milliarde $ hinter Russland was Export angeht.
Die 77Mio sind ein Tropfen auf den heißen Stein bei unseren Mengen, ob das wegfällt oder nicht würden wir garnicht merken.
Waffen töten nicht nur, Waffen sorgen auch für Stabilität - hat man in Ägypten gesehen, nachdem das von Deutschland/USA versorgte Ägypten fiel, fingen alle Staaten im Umfeld an zu brennen.

Gegen Waffen und Export wettern kann jeder, aber dann schön angekrochen kommen und Deutschland nach Geld anbetteln, woher es dann stammte, interessiert dann plötzlich niemanden mehr...
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19.10.2011 11:23 Uhr von Rob550
 
+2 | -2
 
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Wie lächerlich: Waffenexporte sollen bei Verdacht auf Menschenrechtsverletzungen verboten werden.

In einem Großteil der betroffenen Ländern werden Menschenrechte mit Füßen getreten oder gar nicht anerkannt. Hierzu zählen u.A. die Länder Russland und USA, außerdem halte ich persönlich die Einhaltung der Menschenrechte in Großbritanien, Frankreich und Bulgarien für fragwürdig. Hab selten so gelacht... wie soll amn also die Einhaltung der Menschenrechte überwachen, wenn man selbst diese nciht einhält bzw akzeptiert.
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19.10.2011 12:57 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -3
 
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deutsche waffen - deutsches geld: morden mit in aller welt.

@KingPiKe
dein beitrag ist vollkommen unsinnig. auch wenn du angegriffen wirst, verliert der angreifer seine menschenrechte nicht. du kannst gern mal im falle von notwehr den anderen töten oder schwer verletzen. da wirst du ganz schön stress bekommen.

im übrigen ist jeder, der nicht pazifist ist, ein mieses arschloch. basta.
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19.10.2011 15:19 Uhr von dr_klenk
 
+1 | -0
 
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@JesusSchmidt
(was fürn Name...)

"im übrigen ist jeder, der nicht pazifist ist, ein mieses arschloch. basta."
Ich kenne mehr als genug Leute bei Bundeswehr und Polizei - allesamt in Positionen, bei denen Pazifismus oft einfach fehl am Platz ist und nicht funktioniert. Und Prävention ist in der heutigen Welt einfach oft nur mit Waffen möglich, darum muss man sie ja nicht unüberlegt einsetzen. Schau dir nigerianische Rebellen an, die in Dörfer eindringen, Kinder und Frauen schänden und Leute auf bestialische Weise hinrichten. Das sind die wirklichen Arschlöcher. Und was meinst du, wieviele glücklich darüber sind, das dort unten zum Schutz "Polizisten" mit unserer Ausrüstung zumindest in manchen Ecken für ein wenig mehr Sicherheit sorgen?

Ich möchte dein Gesicht gern mal sehen und dann deine Meinung hören, wenn mal von ein paar Leuten zusammengeschlagen wirst und neben dir ein "Pazifist", der in jeder Form Gewaltanwendung ablehnt steht und dem Täter die ganze Zeit gut zuredet "Ey komm, hör doch mal auf. Das führt doch zu nichts..."
Ganz klasse. Gesellschaft ohne Präventivmaßnahmen ZUR Gewaltanwendung gehen unter und werden unterjocht, weil immer jemand keine Scheu davor haben wird, sie anzuwenden.

[ nachträglich editiert von dr_klenk ]

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