Amnesty International kritisiert Deutschland
Laut Amnesty International soll Deutschland und weitere 16 Staaten, im Zeitraum zwischen 2005 und 2009, Waffen an Nordafrika und den Nahen Osten geliefert haben. Kleinwaffen, Munition und Militärfahrzeuge soll allein Deutschland im Wert von 77 Millionen Euro exportiert haben.
Neben Deutschland waren auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland, Tschechien, Österreich und die USA an den Waffenexporten an die jeweiligen Oppositionen beteiligt. Diese Länder werden nun von Amnesty International aufgefordert, sich für ein Waffenhandelsabkommen einzusetzen.
Dieses Waffenhandelsabkommen soll Waffenexporte verbieten, sollte das Risiko bestehen, dass mit diesen Waffen schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden könnten.