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Das gefährlichste Stalking-Tool ist nur einen Klick entfernt

Letztes Jahr implementierte Google seine Funktion, die nicht mehr nach Schlagworten, sondern per hochgeladetem Bild sucht. Dafür zieht man einfach ein Bild in das Suchfeld und Google durchsucht seine Datenbanken nach passendem Material. Doch es ist gefährlich.

Wenn man ein Bild einer Person einfügt, bekommt man unter Umständen nicht nur den vollen Namen, sondern sogar seine Arbeitsstätte heraus. Das funktioniert nicht über eine Gesichtserkennung, sondern über die eigentlichen Bilddaten durch die "computer vision technology".

Obwohl dieser Service eine Gefahr des Stalkings beinhaltet, sieht Ben Edelman von der Harvard Universität keine gesetzliche Handhabe gegen die Anwendung. Es verstößt gegen kein Gesetz zum Schutz der Privatsphäre, da die Daten nur gesucht würden, die sowieso schon vorhanden sind.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Google, Tool, Stalking, Gesichtserkennung, Klick
Quelle: www.huffingtonpost.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2011 06:17 Uhr von FrankaFra
 
+11 | -13
 
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Tja, das ist schon geil.
Viel Spaß mit dem Tool. Solange niemand Flugblätter erstellt oder Steckbriefe.... :)

Mit meinen Bildern findet man gar nichts, außer andere Menschen.
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19.10.2011 07:23 Uhr von saber_
 
+13 | -1
 
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der letzte satz gefaellt mir besonders gut....

jeder ist fuer sich selbst verantwortlich! die leute sollten besser nachdenken welche daten sie von sich preisgeben...

manchmal ist es eben durch den arbeitgeber definiert was da so ueber einen drinnen steht... aber das ist eben "berufsrisiko".... wenn es einen stoert das er im internet erwaehnt wird - dann soll er doch bitte eine position einnehmen die nicht so erwaehnenswert ist!


und ich rede hier nicht von der baeckerei XY, die mit ihrer belegschaft auf ihrer internetpraesenz vertreten ist - weil in diesem fall kann man dem chef sein problem einfach schildern und alles ist gegessen...

ich rede von personen in bestimmten positionen mit denen sich die firma nach aussen hin praesentiert
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19.10.2011 07:35 Uhr von Miem
 
+10 | -4
 
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Leider: kann man nicht immer selbst entscheiden, was im Internet über einen zu finden ist.

Ich wurde neulich von einer Freundin zu Facebook eingeladen. Ich bin da nicht, werde das auch nie sein - war aber überrascht, als auf der Einladung prompt auftauchte, dass mich ein anderes Facebookmitglied bereits als Freund eingetragen hätte. Meiner Nichte ziehe ich beim nächsten Treffen die Ohren lang!
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19.10.2011 08:00 Uhr von JesusSchmidt
 
+11 | -6
 
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welchen sinn hat die nachricht? neu ist diese funktion nicht und mit "stalking" hat das auch nix zu tun.

die tatsächliche aussage ist eigentlich nur: "vorsicht! man kann im internet veröffentlichte daten finden." - DER WAHNSINN.
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19.10.2011 10:38 Uhr von Grool
 
+0 | -2
 
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juhu: wie toll es doch ist ein visionär zu sein...nicht wirklich
aber es ist doch irgendwie logisch nachvollziehbar
das die letzte instanz der anonymität im internet
EIN BILD von einem selber ist ...shit
wenn manche menschen wüssten was in ihrem gesicht (nicht) geschrieben steht ... LEUTE über zusammenhänge die in gesichtern "erkennbar sind" wurden bestseller geschrieben !!!
ergo... datensammeln über privatpersonen im internet ist out
da manche menschen auf diesem planeten in der lage sind in wenigen sekunden ein exaktes charackteristika-profil eines menschen (anhand ihres gesichtes!!!) "anzufertigen"
betrachtet noch einmal GENAU diese news
WAS SAGT SIE EUCH
shit nehmt mal eure rosaroten brillen ab oO

[ nachträglich editiert von Grool ]
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19.10.2011 11:06 Uhr von Der_Anonyme
 
+1 | -0
 
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Wann kommt endlich die Gesichtssuche?! Notfalls kommt halt ein anderes Unternehmen vorher.
Ein Unternehmen dass nicht so breit gefächert unterweg ist wie Google.
Ein Unternehmen dem es egal ist was man über sie denkt. Die auf das was ausländische Behörden fordern sch., äh darüber lachen.


"Pictriev.com" will es bieten, ist aber eigentlich unbrauchbar.
Es gibt so viele Bilder vom Kohl, und dann nicht eines dabei:
http://www.pictriev.com/...
Da die aber Namen nennen, scheint es auch nur eine Promi-Ähnlichkeits-Suche zu sein. Aber da hätte auch der Kohl auftauchen müssen...

Es muss nur ein Unternehmen einen guten Algorythmus einkaufen, und schon würde das funktionieren.
Ein Foto hochladen, das Gesicht wählen (falls mehrere drauf sind), und man erhält alle Fotos im Netz.
Auch wenn das Gesicht nur klein im Hintergrund zu sehen ist.
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19.10.2011 11:45 Uhr von normalo78
 
+2 | -0
 
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najaaa Ausprobiert und durchgefallen. Habe ein Photo von mir verwendet, welches garantiert im Web vorhanden ist, nicht gefunden, dafür mehr oder weniger schmeichelhafte Suchergebnisse oO... was hat mein Gesicht mit ner alten runzligen Hand zu tun... oO (nein, so alt bin ich wirklich noch nicht^^)

Gruß
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19.10.2011 12:11 Uhr von aczidburn
 
+1 | -0
 
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Habs mal ausprobiert, Laut Google habe ich Ähnlichkeit mit Tom Beck, einer Photoshop Karikatur von Eliah Wood, einer Frau mit Baby auf dem Arm und mit Papst Johannes Paul dem 2ten um mal nur ein paar zu nennen.
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19.10.2011 12:20 Uhr von Chuzpe87
 
+6 | -0
 
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Google Stalking: Das ist doch praktisch. Einfach fix den Penis oder die Mumu vom One Night Stand ablichten, ab bei Google und der spuckt nen Namen aus, weil man den vor lauter Alkohol schon wieder vergessen hat. Kommt bestimmt auch noch die Funktion!

Und nein liebe Emanzipierte. Das war ein Beispiel. Ich bin kein Mann für nur eine Nacht.

[ nachträglich editiert von Chuzpe87 ]
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19.10.2011 12:27 Uhr von FrankaFra
 
+7 | -3
 
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Chuzpe87: Schade, ich wollte mich grad besaufen, dich einladen und deinen Penis oder deine Mumu fotografieren.

Muss wieder der Hausmeister herhalten...

:D
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19.10.2011 13:09 Uhr von FrankaFra
 
+7 | -2
 
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H311: Was?

Du hast doch erst für 100 Euro meine getragenen Socken bekommen. Das reicht odch erstmal.

=)
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19.10.2011 13:19 Uhr von BadBorgBarclay
 
+0 | -0
 
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Naja: besonders Gut Funktionniert die Google Stalker-Funktion nicht. Hab vorhin ein Bild von meinem Kater in das Suchfeld gezogen und Google hat in der Rubrik "Optisch Ähnliche Suchergebnisse" vor Allem Küchen, Kuchen und eine Yoga-Frau angezeigt. Dabei gibt es Katzenfotos im Internet doch Haufenweise.
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19.10.2011 13:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Funktioniert so was von gar nicht ich habe das Bild eines Tonbandgerätes gesendet und dafür Bilder von Motorrädern erhalten. 2 Runde Spulen = 2 Reifen von Motorrädern. Alle Achtung vor dem Tool. Saugefährlich.
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19.10.2011 15:12 Uhr von Miiila
 
+0 | -0
 
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Anscheinend bin ich zu doof o.O Wenn ich ein Bild in das Suchfenster ziehe, dann zeigt mir der Browser das Bild nur im Browser an und Google verschwindet ^^
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19.10.2011 15:26 Uhr von Kappii
 
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besonders gut: funktioniert das ganze wenn man einen Nutzer in Verdacht hat ein Fake zu sein. Da die meisten Leute ein Fakebild über die Google Bilder Suche beziehen, kann man das ganze sehr schnell zurückverfolgen.
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19.10.2011 16:27 Uhr von BadBorgBarclay
 
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@Kappii: Wenn man Bilder die man aus dem I-Net reinzieht dann klappt das mit der Google-Bildersuche zu 90% ganz Gut. Nur wenn man Bilder vom Eigenen Rechner hochlädt von Denen es noch kein Exaktes Ebenbild (oder Klon) im Internet gibt, versagt diese Funktion auf Voller Länge. Das lässt Vermuten das Google zwar Feststellen kann das 2 Bilddateien Identisch sind aber mehr auch nicht.
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19.10.2011 17:46 Uhr von NotATroll_
 
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@frankafra: "Du hast doch erst für 100 Euro meine getragenen Socken bekommen. Das reicht odch erstmal."

Verkaufst du mir auch ein Paar ?

[ nachträglich editiert von NotATroll_ ]
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19.10.2011 19:44 Uhr von AnotherHater
 
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TinEye ist sowieso viel cooler! *haha*
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20.10.2011 05:28 Uhr von Power-Fox
 
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Ich habe mit der Funktion rausgefunden das einer meiner "Freunde" Bei Facebook ein Fake ist da waren echt alle bilder aus dem netz da hat Google gut funktioniert aber mit Stalking hat das nichts zu tun den google findet nur das was schon vorhanden ist...

[ nachträglich editiert von Power-Fox ]
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21.10.2011 11:52 Uhr von d-fiant
 
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echt heisst hochgeladenen nicht geladeten vielleicht korrigiert man das ja noch.

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