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Großbanken-Boykott: Gregor Gysi empfiehlt Bürgern Sparkasse

In einem Interview mit der Rheinischen Post empfiehlt Gregor Gysi, Fraktionschef der Linken im Bundestag, den Bundesbürgern als Protest gegen Zockerbanken ein Konto bei der Sparkasse oder bei Genossenschaftsbanken zu führen.

Auf diese Weise könne der Bürger schon heute ein sicheres Trennbankensystem von unten fördern und Großbanken eine ihrer Grundlagen für Finanz-Roulette entziehen.

Laut Gysi rege sich derzeit zurecht Bürgerprotest. Die erste Bankenrettung habe die Bundesbürger bislang rund 40 Milliarden Euro - gekoppelt mit Lohn- und Sozialabbau sowie Stellenstreichungen - gekostet. Im gleichen Maße steige die Anzahl der Millionäre in der Gesellschaft.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Boykott, Sparkasse, Gregor Gysi
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2011 12:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+29 | -1
 
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Leider ein nur sehr knappes Interview mit der Rheinischen Pest. Liegt wohl daran, dass ausführliche Gesprächsbereitschaft oder zumindest die Publizierung ihres Inhaltes mit den Linken beim Düsseldorfer Hausblatt generell ein Tabu ist.

Könnte, so aber nur meine völlig unverbindliche persönliche Meinung, dem Ansteckungspotential der vielen vernünftigen Thesen Gysis & Co. geschuldet sein sowie möglicherweise dem generellen Grundgedanken, auf diese Weise arglose Omas und Opas, seit Jahrzehnten treue Haupt-Abonnenten der Zeitung, nun nicht zu verunsichern oder gar auf "dumme" Wählergedanken zu bringen.

Die Zeitung hat sich lange Zeit redlich bemüht, den Gebrauchtwagen-Porsche von Klaus Ernst in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung über die Linken zu stellen, davon zerrt die Politik noch heute dankbar.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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18.10.2011 12:24 Uhr von Aweed
 
+8 | -24
 
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18.10.2011 12:24 Uhr von SystemSlave
 
+16 | -4
 
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Schon längst gemacht: Von der Täusche Bank weg zu Sparkasse, kostet weniger und bietet das gleiche und schütte die Gewinne in einer bestimmten Höhe an Öffentliche Hilfsprojekte aus.


@Aweed: Es bleibt leider nicht aus eine Bank zu haben, oder wie zahlst du dein Rechnung? Schickst die das Geld/Gold per Brief zum Vermieter?

Man ja nur das Geld auf der Bank haben was auch für die Zahlungen der normalen Verpflichtungen benötigt wird. Wenn das abgegangen ist der Kontostand bei fast 0 bis zum Nächsten Gehalt aber das Kopfkissen prall gefüllt.

[ nachträglich editiert von SystemSlave ]
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18.10.2011 12:29 Uhr von SystemSlave
 
+7 | -3
 
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@cortexiphan. Noch in Bank Aktien aber rechtzeitig aussteigen und in Gold Investieren bevor die Goldpreisdrückung scheitert und man bei 10.000€ für ein Unze ist. Anschließend die Depression mit Gold und Silber genießen und danach geht es von vorne los.
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18.10.2011 12:30 Uhr von CoffeMaker
 
+18 | -2
 
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Ist allgemein bekannt das die Sparkasse sicherer ist weil sie mehr Grundkapital einbehält und nicht mit allem zockt was sie in die Pfoten bekommt. Allerdings sind die Kontos gebührenpflichtig (außer das reine Onlinekonto) , das will ja keiner so gerne, die meisten wollen ja kostenlose Konten XD

Ich bin schon seit 20 Jahren bei dem Verein. :)
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18.10.2011 12:31 Uhr von mia_w
 
+9 | -13
 
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Ich sehe da keinen: Unterschied. Bank is Bank. Und die SPK hat ebenso ihre Fehler. Auch wenn die vllt nur individuell zum Vorschein kommen. Schenken wird mir keiner was.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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18.10.2011 12:54 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -5
 
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Ist zu empfehlen: Ich bin bei der Sparkasse und habe im großen und ganzen nur gute Erfahrungen gemacht.
Selbst in einer Zeit, als es mir finanziell beschissen ging, hat mich meine Sachbearbeiterin nicht fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel..es gab eigentlich immer irgendwie eine Lösung, man muß aber hingehen und mit den Leuten dort sprechen nur so kann man das beiderseitige Vertrauen erhalten..
Die Sparkassen sind einfach näher am "normalen" Volk..

Und wer eine vernünftige Dienstleistung will, sollte nicht glauben, das es das kostenlos gibt..auch die großen Banken machen das nicht kostenlos...nur die nehmen das Geld von den Schuldnern und transferieren es als Zinsen an die Reichen...also Umverteilung von Unten nach Oben..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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18.10.2011 12:56 Uhr von FFFogel
 
+4 | -4
 
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Kriminell: Die Gebühren bei einigen Sparkassen sind schon teilweise unverschämt.
Normale Menschen haben meist ehh nur Vermögen in einer Höhe, die ehh gesichtert sind bei einer Pleite. Und Aktien und co sind bei jeder Bank riskant.
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18.10.2011 13:00 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -6
 
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Also Sparkassen und dergleichen: halte ich immer noch am sichersten...das Problem fuer einige Buerger ist, dass die nicht so viel "Gewinn" ausschuetten...daher legen diese ihr Geld bei Zockern an und beschweren sich hinterher, dass ihre Kohle verzockt wurde...im Allgemeinen kann man sich da evtl ueber mangelnde Information ueber die Risiken beschweren aber nicht darueber, dass da gezockt wurde...wenn man auf Informationen wie abnormale Gewinne etc eingeht, muss man sich auch fragen, wie das realisiert werden kann..

..was man sich nun nur noch fragen kann ist, warum wir alle ueber Steuern solche Banken nun subventionieren muessen...
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18.10.2011 13:06 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -6
 
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logik? wann wird eine großbank eine großbank? wenn sehr viel geld dort angelegt wird. wenn alle ihr geld zur sparkasse bringen, wird sie auch zur großbank...
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18.10.2011 13:44 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -0
 
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@Baron-Muenchhausen: Nix zum Thema, jedoch hat sich in deinem Kommentar ein Fehlerteufel eingeschlichen:
Leider ein nur sehr knappes Interview mit der "Rheinischen Pest".
Den solltest du vielleicht noch korrigieren lassen.

:-) ;-)
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18.10.2011 14:13 Uhr von CrazyCatD
 
+0 | -0
 
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@Wil: Na dann will ich mal nix gesagt haben :-D
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18.10.2011 14:19 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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Euro Krise =/= Zockerbanken: Nicht falsch verstehen - Zockerbanken sind Zockerbanken, aber die jetzige Euro Krise hat nichts mit Zockerbanken zu tun, auch wenn Gregor Gysi mit seinen Äußerungen Chaos schürt.

Zwar hat Gysi die Gunst der Stunde genutzt und die Welt aufgeklärt, das der Griechenland-Rettungsschirm in erster Linie den Banken zu gute kommt, aber was Neues hat er eigentlich erzählt? Nichts. Die Griechen haben schulden bei den Banken, wie jeder Staat. Sie brauchten Geld, also haben sie Geld von den Banken geliehen. Und jetzt sind die Pleite. Geld Staaten zu leihen hat nichts mit Zocken zu tun. Wenn ich in eine Kneipe gehe und immer mehr Bier bestelle und irgendwann die Zeche nicht mehr bezahlen kann, dann ist es nicht die Schuld des Wirts, sondern meine.

Also, nicht die Eurokrise, die eine Staatenkrise ist, mit der Bankenkrise 2008 verwechseln. Sind zwei verschiedene Krisen. Bei der Eurokrise haben Banken nur eine Nebenrolle. Einige Politiker nutzen die Banken um von ihren Fehlern abzulenken. Gysi dagegen, ein Kommunist, will nur das System platt machen. Auch nichts Neues.
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18.10.2011 14:30 Uhr von ArrowTiger
 
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Gezockt wird da auch! An sich bin ich auch Genossenschafts(bank)-Fan, allerdings sollte man sich den Zahn ziehen, daß dort nicht mit den Kundengeldern "gezockt" wird. Sicherlich weniger heftig, als bei so manchen privaten Institutionen, aber dank aktueller Bilanzierungsrichtlinien ist dies leider dennoch möglich und rechtlich abgesichert.

Wer genauer wissen will, wie so was läuft; hier hat Egon Kreutzer auf seiner Seite dies mal anhand einer (ungenannten) Genossenschaftsbank aufgeschlüsselt, "Das eigentliche Bankgeheimnis": http://www.egon-w-kreutzer.de/...

(Man sollte diesem durchaus kenntnisreichen Herrn allerdings dringend mal einen anständigen Web-Designer zur Seite stellen. ;-)

Klasse fand ich den hier:
-------------------------------------
Ohne Geld - keine Macht.
Ohne uns - kein Geld.

Wer also ist´s,
der die Macht in Händen hält?
-------------------------------------
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18.10.2011 14:31 Uhr von verni
 
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Leute ACHTUNG!!! Ich bin selbst auf demfinanzsektor tätig und arte JEDEM das Geld auf überhauptkeine Bank zu tun sondern in Edelmetalle oder in etwas investieren wovon ihr etwas habt und was ihr wieder im Fall der Fälle verkaufen könnt später. Euer Geld WIRD 100% auf jeder Bank im Fall der Fälle nicht mehr zugänglich sein. Dass eine Entwertung kommen wird ist ebenso unumgänglich. Auch wenn Gysi es gut meint und durchaus Recht hat, es wird beim Knall, auch auf der sparkasse nichts nützen.
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18.10.2011 14:46 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Trallala2: -- "Also, nicht die Eurokrise, die eine Staatenkrise ist, mit der Bankenkrise 2008 verwechseln. Sind zwei verschiedene Krisen. Bei der Eurokrise haben Banken nur eine Nebenrolle."

Sorry, aber das ist grober Unfug! Die uns aktuell als "Schuldenkrise" verkaufte Krise ist definitiv eine Finanz-/Bankenkrise.

Griechenland muss hier allerdings gerade als politischer Sündenbock herhalten. Da waren andere EU-Länder schon weit verschuldeter als die Griechen, und da hatte keiner geschrien!

Die Zusammenhänge hier tiefgreifend darzustellen, wäre zu aufwändig. Zumindest mal ein wenig Aufklärung für den Anfang, "Peter Bofinger bringt es auf den Punkt: Marktversagen statt Schuldenkrise": http://www.nachdenkseiten.de/...
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18.10.2011 17:34 Uhr von shadow#
 
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Kompletter Unsinn: Oder hat hier irgendjemand einen Betrag auf dem Konto, der die Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung übersteigt?

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