Frauenquote: Politik unzufrieden mit Selbstverpflichtung der Unternehmen
Gestern trafen sich Vertreter 30 Dax-notierter Konzerne mit Vertretern der Regierung um über den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu diskutieren. Von der Leyen fordert eine gesetzliche Quote von 30 Prozent und stellt somit höhere Forderungen als die Unternehmen selbst befürworten.
Laut von der Leyen würde eine gesetzliche Quote auch die Gleichbezahlung von Frau und Mann unterstützen, da für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt werde. Der Verband deutscher Unternehmerinnen kritisiert die Ziele der Unternehmen und fordert ähnliche Regelungen wie in der Rest-EU.
Andrea Nahles und EU-Justizkommissarin Reding halten das Treffen für nicht erfolgreich, während Kristina Schröder es als Erfolg sieht und weiter auf freiwillige Selbstverpflichtung setzt. Reding droht falls die Unternehmen ihre Versprechen nicht einhalten mit einer EU-weiten, bis zu 40-prozentigen Quote.