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Berlin: U-Bahn-Kontrolleur von Schwarzfahrer bewusstlos geschlagen

Am gestrigen Montagabend wurde auf dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße in Berlin ein Fahrkartenkontrolleur von einem flüchtendem Schwarzfahrer verprügelt.

Der 27-jährige Kontrolleur verfolgte den Schwarzfahrer über den Bahnhof, der zuvor während der Kontrolle aus einen Abteil floh.

Wie die Polizei mitteilte, ging der Kontrolleur nach Schlägen an den Kopf bewusstlos zu Boden. Glücklicherweise erholte sich der leicht Verletzte schnell wieder. Der Schläger konnte entkommen.


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WebReporter: Sire_Tom_de_Jank
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, U-Bahn, Prügel, Schwarzfahrer, Kontrolleur
Quelle: www.morgenpost.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2011 09:12 Uhr von Sneak-Out
 
+16 | -83
 
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18.10.2011 09:20 Uhr von verni
 
+40 | -17
 
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Wenn ich nur: schon irgendwo Berlin lese, denk ich nur "oh Gott..." Für Berlin gibts doch keine Lösung mehr oder? Einst eine offene Kulturhauptstadt und heute ein beschämender Landstrich der durch die Politik und deren Folgen zugrunde gerichtet wurde. Von den Zuständen die HAUPTSÄCHLICH durch ganz gewisse "Bereicherungen" zustande kamen will ich gar nicht erst reden....das weiss jeder selbst dass es wahr ist.

Was hilft da noch? Irgendwas ins Leitungswasser kippen? Mauer drum rum? Beides?.....keine Ahnung.
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18.10.2011 09:22 Uhr von CommanderRitchie
 
+15 | -5
 
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An den Autor: In deinem Kommentar appelierst du an die Schuldanerkennung und Fairniss von Assis...... ein frommer Wunsch..... sind aber leider Wolkenkuckuksheim-Gedanken.
Wir leben mitlerweile in einer egomanischen Welt, wo in bestimmten Kreisen das Recht des stärkeren gilt.
Leider hat die Regierung die Problematik der Verrohung und des verlustes des Rechtsempfindens in der Gesellschaft nicht erkannt.
Solche Ergebnisse wie hier zu lesen, stammen von einer laschen Kuscheljustiz. Zudem - nicht nur alleine aus einem gewissen Kostendruck heraus . werden private Sicherheitsdienste zur Aufrechterhalung der allgemeinen Sicherheit herangezogen......... oft alleine, auf sich gestellt, ohne Hilfsmittel zur Abwehr eines Angreifers.
Das wissen diese Assis ganz genau und wenn man hier nicht in nächster Zeit "Nägel mit Köppen" macht und das Strafmaß drakonisch verschärft und auch anwendet, sehe ich zukünftig noch viel größere Probleme am Horizont auftauchen.

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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18.10.2011 09:41 Uhr von MC_Kay
 
+27 | -4
 
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Berlin: Warum liest man eigentlich fast immer nur Nachrichten über Brutalität, Vergewaltigungen, Morden, etc. an Bahnhöfen und in der Nähe davon, wenn es um Berlin geht?
Alternativ auch noch sinnfreie Entscheidungen unsere Volksverräter.
Ich war selber schon mehrfach in Berlin und fand es entsetzend wie es da ausschaut. Und diese "Stadt" nennt sich Hauptstadt von Deutschland .... *kopfschüttel*

Nur schade das unsere Volksverräter ihre subventionierten kostenlos zur Verfügung gestellten Limousinen haben und nicht mal Bahn fahren. Dann würden sie man am eigenen Leibe erfahren welche Früchte ihre Politik brachte.
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18.10.2011 10:22 Uhr von Charly
 
+3 | -11
 
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Assis: die ganzen scheiß Junkies wen ich die schon sehe mit ihre verkackten Bierpulle und die Schwarzfahrer ich nenne sie immer botox fresse immer wenn ich in uniform die Bahn betrete sehen sie aus als hätten sie sich in die Hose geschissen.An alle Assis junkies Schwarzfahrer und Leute die meinen in der Straßenbahn zu essen!
Danke Danke wen ihr nicht da währt hätte ich kein Job Danke das ihr mein Job mit finanziert ihr Arschficker
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18.10.2011 10:31 Uhr von loskos
 
+11 | -7
 
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Darum ist Berlin so häufig in den Medien: Anders als in Nordrhein Westfalen (1,4 Mio erfasste Kriminalitätsfälle im Jahr), Bayern und Niedersachsen geht es in Berlin (0,5 Mio Kriminalitätsfälle) noch relativ harmlos zu. Da werden schon mal Rangelleien mit Kontrolleuren in der Presse erwähnt... das alles scheint eine Art Kampagne zu sein um die zunehmende Zahl der Kameras an Bahnhöfen zu rechtfertigen.

By the way.. Kontrolleure sind in Berlin dazu angehalten Schwarzfahrer nicht zu verfolgen da es bereits böse Unfälle gegeben hat.

[ nachträglich editiert von loskos ]
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18.10.2011 10:53 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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müssten längst Zugangssicherungssysteme wie in anderen Städten installiert sein. Diese haben mit Schwarzfahrern weniger Probleme. Außerdem sind die Strafen auch bedeutend höher.
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18.10.2011 10:59 Uhr von moempf
 
+1 | -2
 
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klar: es scheint etwas extrem geworden zu sein mit den zwischenfällen in berlin / berliner bahnhöfen, aber in letzter zeit wird der fokus auch total auf diese stadt gesetzt. die kriminalitätsrate war hier schon immer hoch, die gründe sind doch aber auch bekannt.
dass so viele jetzt den kopf schütteln, als wäre das alles eine große überraschung, verwundert mich.

zu dem kontrolleur-prügler:
das bewusstlosschlagen hätte nun wirklich nicht sein müssen, ganz gleich wie unzufriedenstellend die situation mit der bahn derzeit ist, soll er eben auf´s fahrrad zurückgreifen
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18.10.2011 11:01 Uhr von loskos
 
+2 | -1
 
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Statistik: @Sire_Tom_de_Jank Da muss ich dir recht geben... auf die Anzahl der Einwohner bezogen ist da Berlin wohl führend.

Vielleicht liegt die hohe Nachrichtenzahl an der ausgezeichnet arbeitenden Pressestelle der Polizei:
http://www.berlin.de/...

Hier die Pressemeldung auf die sich auch die Morgenpost bezieht: http://www.berlin.de/...

Interessant wie die "Berliner Morgenpost" die Pressemeldung "Frisiert hat"

"Ein unbekannter Fahrgast hat gestern Abend in Mitte einen Kontrolleur der BVG niedergeschlagen. Auf dem U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße betraten gegen 20 Uhr 45 drei Kontrolleure den Zug der Linie U 8, der in Richtung Wittenau unterwegs war. Als ein Mann daraufhin aufstand und den Waggon verließ, verfolgte ihn der 26-jährige Kontrolleur und forderte den Fahrgast auf dem Bahnsteig auf, seinen Fahrschein vorzuzeigen. Dieser schlug daraufhin unvermittelt dem Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht, so dass er durch die Wucht des Schlages kurzzeitig zu Boden ging. Der mutmaßliche Schläger verließ anschließend den Bahnhof am Ausgang Köpenicker Ecke Brückenstraße und entfernte sich in einem Taxi. Der 26-Jährige wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen."

[ nachträglich editiert von loskos ]
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18.10.2011 11:34 Uhr von Chuzpe87
 
+5 | -1
 
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U-Bahn Kontrolleur: Die Welt wird immer brachialer und hemmungsloser. Bald kommts hier wie im Amiland: Jeder darf eine Waffe besitzen, um sich oder seine Familie beschützen zu können.

Und wieder haben sicherlich zig Leute weggeguckt. Berliner U-Bahn ist ja nichts los, nein.

Junge ich würd mir son Spacken da schnappen und aus dem Bahnhof treten.
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18.10.2011 12:56 Uhr von Bluti666
 
+0 | -0
 
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@BastB: Völlig korrekt. Oft genug kommt die Durchsage, egal auf welcher S-Bahnlinie: "Störung...fällt aus...bitte nutzen Sie die U-Bahnlinie XY bis... und steigen dort um".
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18.10.2011 14:46 Uhr von Sonnflora
 
+1 | -0
 
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Leuts, erstmal abwarten: Wer weiß, wie der Kontrolletti vorgegangen ist. Brave Engel sind die oft nämlich auch nicht.
Die sind meist in zivil unterwegs, also nicht als Kontrollettis zu erkennen. Könnte ja auch sein, dass der Schwarzfahrer gar keiner war, sondern einfach fast seine Station verpasst hat und deshalb noch schnell raus ist. Kommt ja nicht so selten vor. Und wer weiß, wie der Kontrolletti den angefaßt hat.
Und wer in zivil unterwegs ist, um nicht gleich erkannt zu werden, darf sich auch nicht beschweren, wenn er nicht erkannt wird.
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18.10.2011 17:40 Uhr von Sonnflora
 
+2 | -2
 
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@ BastB: >Der Kontrolleur wird den sicherlich nicht geschlagen haben, so blöd sind die dann auch nicht und setzen ihren Job aufs Spiel.<

Hast du eine Ahnung. Mein Mann ist U-Bahn-Fahrer und hat mit denen schon so einiges erlebt. Er mußte sogar schon welche von einem Fahrgast runterholen. Und dieser Fahrgast war kein Schwarzfahrer. Der hatte auf dem Bahnsteig nur festgestellt, daß er in die falsche Richtung gelaufen ist und kehrtgemacht. Da waren die Kontrollettis der Meinung, der würde sich der Kontrolle entziehen wollen und sind zu viert auf den los, haben den auf den Boden geworfen und sich draufgesetzt. Ich selbst hab auch schon so meine Erfahrung gemacht. Also ganz ohne sind die nicht...
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19.10.2011 02:18 Uhr von shadow#
 
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BVG: Zahlende Fahrgäste sind lästiges Beiwerk: Muss es denn wirklich Teil des BVG Service sein, dass sämtliche zahlenden Passagiere auf dem Bahnsteig dadurch massiv gefährdet werden dass ein rücksichtsloses Arschloch das andere wegen beschissener Zivilisationsprobleme und einer lächerlichen Fangprämie quer durch den Bahnhof jagt?

Da sind Kinderwägen, Kinder und alte Menschen, verdammt noch mal!

Ich habe absolut nichts für Schwarzfahrer übrig aber meine Meinung als Fahrgast ist:
Die haben beide eine Tracht Prügel verdient!


Würden sich die Kontrolleure darauf beschränken die Fahrkarten zu kontrollieren wäre alles Bestens, das reicht den Berlinern aber scheinbar nicht.
Jeder zahlende Fahrgast der wegen "auffälligem Verhalten" körperlich angegangen wird, jeder Passagier der nicht an seiner Haltestelle aussteigen darf weil die Kontrolleure ihre Machtspielchen spielen, jeder Wartende der durch solche saublöden Stunts gefährdet wird ist einer zu viel!

Diesen mies bezahlten Job macht üblicherweise nicht wegen Geld, sondern weil man einen perversen Spaß daran hat, Macht über Mitmenschen auszuüben. Diese Persönlichkeitsstörung scheint bei der BVG mehr als anderswo Einstellungskriterium zu sein.
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19.10.2011 09:17 Uhr von Sonnflora
 
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@ BastB: Du, es gab auch schon den Fall, wo ein Fahrgast die Kontrolle auf dem Bahnsteig nicht gleich mitbekommen hat. Da ist auch ein Kontrolletti zu dem hin, von hinten an den ran, haut dem auf die Schulter und brüllt "die Fahrkarte bitte". Der Fahrgast hatte sich derart erschrocken, daß er sich umgedreht hat und dem Kontrolletti eine "reingehauen" hat. Da ging der Kontrolletti auch zu Boden. War nur Glück für den Fahrgast, daß es einige Zeugen dafür gab und die das der Polizei glaubhaft verklickern konnten.
Deshalb erstmal abwarten, was genau abgelaufen ist.

>Wer sich aus einem berechtigten Grund nur verteidigt, hat danach keinen Grund, unerkannt zu verschwinden, sondern würde als nächstes sofort die Polizei rufen.<

Dazu ist die Grenze zur Unverhältnismäßigkeit leider zu schwammig. Ich würde auch eher zusehen, daß ich Land gewinne.
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19.10.2011 09:22 Uhr von Sonnflora
 
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In gewisser Weise muß ich shadow # zustimmen. Das kann wirklich böse ausgehen. Bei sowas kann es nämlich schnell passieren, dass einer auf die Gleise gestoßen wird. Kinder sollten ja auch lernen, dass man auf dem Bahnsteig nicht toben und rennen soll.

Aber shadow#, die Kontrollettis sind nicht mal von der BVG, sondern von einer anderen Firma, die von der BVG beauftragt ist.

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