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18.10.11 06:43 Uhr
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Ritalin zur Behandlung von ADHS neu analysiert

Sollte ein Kind durch die Eltern im Verdacht stehen, ein Aufmerksamkeits-Defizit Hyperaktivitätssyndrom zu entwickeln, sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden. Dieser sollte, laut neuen kanadischen Richtlinien, zunächst Verhaltenstherapie anordnen.

Nur in dem Fall, in dem dies nicht signifikant Besserung aufzeigt, könne Ritalin Abhilfe schaffen, befand das Untersuchungskommittee. Kiran Pure, Kinderpsychologe aus den USA, erklärt, dass ein kleiner "Kickstart" im Frontallappen manchmal medikamentös herbeigeführt werden müsse.

Aufgrund der Nebenwirkungen, wie Wuchsprobleme, Appetitlosigkeit oder Magenschmerzen, verschreiben kanadische Ärzte dieses Mittel jedoch zaghaft und niemals für Kinder unter sechs Jahren. Acht Prozent aller Kinder zeigen laut des Abschlussberichts Anzeichen von ADHS.


WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Gesundheit / Medikamente & Heilung
Schlagworte: Krankheit, Medikament, Behandlung, Analyse, ADHS, Ritalin
Quelle: www.huffingtonpost.ca
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Eine wichtige Nebenwirkung wird nicht erwähnt:
Studien zeigen, dass Ritalingabe das Risiko erhöht, an Alzheimer zu erkranken.

Man kann sich ADHS so vorstellen, als dass die Konzentration, ein Buch zu lesen, eine Flüssigkeit in einem Glas ist. Wenn nun gelesen wird, verdampft langsam die Flüssigkeit, bis man eine Pause braucht, die Konzentration nachlässt.
Bei ADHS-Kindern leert sich das Glas sehr schnell. Ritalin könnte eine Art Deckel sein, die die Flüssigkeit noch etwas hält.
(-vereinfacht-)
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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2011 08:41 Uhr von saber_
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18.10.2011 08:42 Uhr von Mehrsau
Ich habe früher als Kind Ritalin bekommen und kann nur jedem Elternteil, so hyperaktiv das Kind auch sein mag, davon abraten. Ihr habt nicht die geringste Ahnung was ihr eurem Kind antut.

Du isolierst sozial, bist unmotiviert und verlierst als Summe des Ganzen deine(n) Freundeskreis/Freunde.

Als ich das Zeug nach *rechne*... 7-8 Jahren eigenständig abgesetzt habe weil ich eine drastische Wendung in meinem Leben brauchte war es ein Entzug inklusive aller bekannten Symptome.

Tut euren Kindern einen Gefallen und greift auf andere Dinge zurück.
Kommentar ansehen Ritalin?   
 
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18.10.2011 08:43 Uhr von sukor74
Das ist LSD auf Rezept, wenn ihr eure Kinder auf Drogenabhängiket spezialisieren wollt ja, macht das.

Als Opfer sag ich: Finger weg davon, wenn ihr eure Kinder liebt. - Steht nicht umsonst in "Bittere Pille", dem Blackbook der Arznei.
Kommentar ansehen es ist   
 
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18.10.2011 08:51 Uhr von Mankind3
doch so oder so extrem wie schnell heute bei einem Kind gleich mal ADHS "festgestellt" wird, nur weil das Kind ein wenig wilder ist als andere.
Kommentar ansehen möp   
 
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18.10.2011 09:06 Uhr von amidam
Was die Ärzte und die Pharmaindustrie angeht, passt wohl bei vielen der Spruch: Wer einen Hammer hat, sieht überall Nägel. Und Ritalin ist deren Hammer...
Kommentar ansehen <ironie>   
 
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18.10.2011 09:15 Uhr von DerMaus
Erziehung? Pah, wir pumpen die Kinder einfach mit Drogen voll, das funktioniert genau so gut.

</ironie>
Kommentar ansehen ritalin   
 
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18.10.2011 09:16 Uhr von lealoKay
ist lsd auf rezept? soso...
Kommentar ansehen ...   
 
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18.10.2011 09:17 Uhr von HalloKaetzchen
Bei meinem Sohn wurde ADHS diagnostiziert, sogar dreimal.
Ich konnte es erst selbst nicht glauben, weil es für mich eine Modediagnose ist.
Also sind wir von einen Arzt zum anderen, wir haben soviel durchgemacht, das geht echt an die Substanz.
Manchmal hat ein Kind wirklich ADHS und es ist nicht immer eine Modeerscheinung.
Und ich rede nicht davon das mein Sohn "etwas wilder" ist, es geht bei ihm echt ins Extreme.
Und die ganzen Sprüche von "Experten" denen man so begegnet, hängen mir zum Hals raus!
Die unsere Geschichte garnicht kennen, sondern nur urteilen können.
Viele haben genausoviel Ahnung davon, wie der Papst vom Puff auf Barcelona, aber sie glauben sie wüssten es besser.

Ich weiß nicht was ich von dem Medikament halten soll, bei meinem Sohn half es nicht.
Er wurde zwar ruhig, aber so extrem als ob er Valium genommen hätte und er wurde auch total lustlos.
Aber gibt Fälle, da klappt es ganz gut.

Bei mir wurde es auch vor 6 Jahren diagnostiziert, habe haufenweise verschiedene Medikamente bekommen, die alle fiese Nebenwirkungen hatten, dagegen ist Ritalin angenehm.

Ich habe ein gutes Medikament für mich selbst gefunden, nämlich Cannabis.
Deswegen bin ich auch für die Legalisierung.
Und man muss viel Sport treiben, Ausdauer sowie Krafttraining, hilft super gegen die innere Unruhe und gegen Depressionen.

Und wenn man Kindern kein Ritalin geben will, dann kann man ihnen Kaffee geben, es ist auch ein Stimulanz und wirkt daher ähnlich wie Ritalin, nur bedeutend harmloser.
Und falls sich hier jemand empört, man kann doch keinem Kind Kaffee geben, doch es geht.
Ich habe den Kinderarzt und den Kinderpsychiater und Neurologen gefragt.
Und Finger weg vom Zucker, das ist Gift!

Und was "früher" war tut nichts zur Sache, auch früher gab es "Krankheiten", nur wurde damit anders umgegangen, aber nicht unbedingt besser.
Wer wirklich glaubt, das die Menschen damals besser drauf waren, der hat einfach keine Ahnung.

[ nachträglich editiert von HalloKaetzchen ]
Kommentar ansehen wer sich mal damit beschäftigen musste   
 
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18.10.2011 09:22 Uhr von sukor74
Ritalin macht krank. Geht bis hin zur Schizo. Warum will das Geighy nicht sehen? Nur Haloperidol ist fieser. Es verstößt gegen die Selbstbestimmung. Denn danch ist der Patient so gut wie willenlos..
Kommentar ansehen Nicht nur Haloperidol ist fieser...   
 
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18.10.2011 09:31 Uhr von HalloKaetzchen
...Mirtazapin ist fieser, Citaopram ist fieser....Promethazin ist ganz fies...und der ganze andere Mist dessen Namen mir schon nicht mehr einfällt.
Da wird man nicht nur ruhiger, man wird ganz still, man kann nicht mehr geradeaus laufen weil alles schief ist.
Nicht zu vergessen die Zuckungen die man bekommt, ich hatte das teilweise so extrem das ich meinen Körper nicht mehr kontrollieren konnte.
Nee danke!

[ nachträglich editiert von HalloKaetzchen ]
Kommentar ansehen ritalin   
 
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18.10.2011 09:35 Uhr von Gangster172
ist ein teufelszeug!
Kommentar ansehen @Kätzchen   
 
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18.10.2011 09:44 Uhr von Mehrsau
[quote]
Ich weiß nicht was ich von dem Medikament halten soll, bei meinem Sohn half es nicht.
Er wurde zwar ruhig, aber so extrem als ob er Valium genommen hätte und er wurde auch total lustlos.
[/quote]

Meine Rede......
Kommentar ansehen ADHS   
 
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18.10.2011 11:31 Uhr von Chuzpe87
Was ihr alle labert, das passt ja auf keine Kuhhaut. Bei meinem Bruder und mir wurde damals auch ADS diagnostiziert. Mein Bruder hatte sogar ADHS, soweit ich das noch weiß. Er bekam Ritalin, ich bekam erst Ritalin und danach Medikinet. Ich habe dann selber gemerkt:"Mensch, jetzt kannste dich richtig gut konzentrieren" Und dann mit dem Alter verschwindet ADS / ADHS sowieso. Mein Bruder und ich kommen heute wunderbar klar damit. Und nein wir haben nicht unsere Freunde verloren, wir hatten auch keine Entzugserscheinungen, wir sind nicht Schizo geworden oder anderen Stuss, der hier von sich gegeben wurde. Und nein, die Kinder sind nicht auf Drogen, sie sind lediglich stiller, da sie sich schneller und besser konzentrieren können. Das Zeug machte nicht mal müde, nichts. Man hat den Stoff in der Schule einfach viel besser fressen können.

[ nachträglich editiert von Chuzpe87 ]
Kommentar ansehen @ Chuzpe87   
 
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18.10.2011 11:46 Uhr von Lewis Montray Alton
"Und dann mit dem Alter verschwindet ADS / ADHS sowieso."

Wäre schön wenn dem so wäre, nur leider ist es nicht so. Da spreche ich aus eigener, leidvoller Erfahrung.

Ansonsten deckt sich Dein Kommentar mit meinen Erfahrungen.
Kommentar ansehen @Chuzpe87   
 
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18.10.2011 12:07 Uhr von HalloKaetzchen
Das ist ein Thema, wo man sich stundenlang darüber streiten kann.
Für die einen ist Ritalin ein Teufelszeug, für die anderen ein Segen.
Ich war mit der Wirkung unzufrieden, aber ich kenne auch Fälle, wo es gut geht.
Kommentar ansehen Das was ich bisher   
 
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18.10.2011 12:45 Uhr von Maedy
im weitläufigen Bekanntenkreis bei ADHS Kindern mit bekommen habe ist ,dass die Eltern teilweise total überfordert sind,die Kinder noch mehr überfordert werden und selbst Medikamente keine Allheilmittel sind,denn sie wirken bei jedem anders.Ein Junge nimmt Tabletten und tickt trotzdem aus.Ein Junge ist neben der Kappe wenn er Medikamente nimmt und bei einem Klassenkameraden ist erst aufgefallen,dass er ADHS hat,als er die Medikamente selbstständig absetzte.
Am schlimmsten war eine Mutter die resignierte bei ihrem Sohn.Der kam ins Internat.Ich wage es nicht mir ein allumfassendes Urteil über ADHS zu bilden.Unserem Sohn wurde mal Verdacht auf ADHS minus angedichtet,weil er ruhig ist.Scheinbar ist es egal ob Zappelphilipp oder Träumer,es ist wohl leichter wenn es eine Diagnose gibt,denn das kann man behandeln...manchmal.
Kommentar ansehen @Lewis   
 
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18.10.2011 13:07 Uhr von Chuzpe87
Hm. Das ist dann aber eher seltsam. Wir haben das von unserem Vater geerbt und der hat da nichts mehr mit zutun. Ich bin auch fast 24 und merk davon auch nichts mehr und mein Bruder ist 19 und hat auch keine Probleme. Ritalin oder Medikinet nimmt schon lange keiner mehr von uns.

War halt nur in der Grundschule und ein, zwei Klassen danach. Ich habe sogar das Gymnasium besucht, trotz ADS Diagnose.

Im Gegenteil, ich kann mich an einem Fall in der Grundschule erinnern, da habe ich mit meinem Tischnachbarn gelabert, was dann auch die Lehrerin bemerkte. Sie wollte mir eins auswischen und bat mich doch um die Antwort auf die Frage, die sie während des Laberns der Klasse gestellt hatte. Ich gab die richtige Antwort, die Lehrerin guckte blöd und ich laberte weiter mit dem Tischnachbarn.
Kommentar ansehen Ein Erfahrungsbericht   
 
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18.10.2011 13:20 Uhr von tw309
Bei meinem Sohn, der bei seiner mutter lebte, wurde ADHS diagnostiziert. Er bekam Ergotherapie, wurde von der mutter zum Psychater geschleppt (Diagnose, Papa ist an allem schuld) und bekam Ritalin. Erst 10mg, dann 15. An den Papawochenenden war der junge nur noch phlegmatisch, in sich gekehrt und total lustlos zu allem. Die Wochenenden verliefen dann so, das er am liebsten den ganzen Tag vor dem TV sitzen wollte. Hat man was vorgesclagen und dann auch durchgeührt, war nach 10 minuten schlechte Laune bei allen beteiligten angesagt. Das ging soweit, das mein Sohn nicht mehr zu uns wollte. Bei Mama durfte er den ganzen tag vorm TV gammeln, rausgehen war ein Fremdwort. Und das alles erst, seit dem er dieses Zeugs nehmen sollte. Irgendwann konnte ich mir das nicht mehr ansehen und habe den Jungen für einige Zeit zu uns geholt, mit meinem Hausarzt abgesprochen, das Ritalin abzusetzen um zu sehen was passiert. Die ersten 2 Wochen waren katastrophal, er benahm sich wie ein Junkie, und das mit 9 Jahren...... Ich habe ihn dann mal gefragt, an was er interesse hätte, daraufhin meinte er er würde gern Fussball spielen und Feuerwehr wäre was. Also habe ich ihn bei beiden angemeldet. Die Verwandlung war phänomenal. Er geht regelmässig zum Fussball und zur Jugendfeuerwehr, der Junge lebt auf, ist aktiv und komischerweise redet seit einem halben Jahr niemand mehr von ADHS. Wir unternehmen viel mit ihm, natürlich darf er auch Fernsehen, PC oder Gameboy, aber das hält sich alles in ordentlichen Grenzen. Und seine schulischen Leistungen sind ganz ordentlich, kein 1er schreiber, aber er ist gut dabei.

Mein Fazit, mit Ritalin wird Eltern nur abgenommen, sich um die Kinder ztu kümmern. Wenn man seinem kind was bietet und es in "Bewegung" hält, sollte bei den meisten ADHS kein Thema sein.es mag zwar das ein oder andere ADHS geben, aber nicht in dem maße wie die Ärzte oder auch Lehrer diagnostizieren. Mein Sohn ist jedenfalls ausgeglichen, er wird gefördert und gefordert und er fühlt sich wohl. OHNE Ritalin. Ach ja meine Ex kam damit gar nicht klar, so das mein großer inzwischen komplett bei uns lebt....
Kommentar ansehen @chuzpe87   
 
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18.10.2011 13:56 Uhr von Dracultepes
Wäre schön wenn das im Alter rauswächst.

tuts aber leider nicht, zumindest nicht bei allen.

Wenn mich nicht alles täuscht übernehmen die ersten Krankenkassen das jetzt auch bei erwachsenen.
Kommentar ansehen Das Problem ist...   
 
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18.10.2011 13:58 Uhr von HalloKaetzchen
...viele ADHSler haben eine sehr hohe Intelligenz, die sie nicht, oder schwer umsetzen können aufgrund der Konzentrationsstörung.
Die meisten Lehrer sind damit überfordert bzw. taugen nichts.
Nur wenige können das, was in einem ADSler steckt "heraus holen".
Man wird schnell als dumm abgestempelt und irgendwann glaubt man selbst, man ist dumm oder behindert.
Das stundenlange sitzen in der Schule, dabei still sein und den teilweise furztrockenen Stoff rein pauken ist die reinste Folter!

Aber ADSler sind meistens sehr kreativ, sie sind musikalisch oder künstlerisch begabt und blühen da sehr auf.

Aus einem ADSler kann viel werden, oder auch nicht, sie können auch abstürzen.

Ps: ADSler sind sehr schnell abgelenkt, z.B. von diesen nervigen Videos die hier bei SN laufen!

[ nachträglich editiert von HalloKaetzchen ]
Kommentar ansehen @ HalloKaetzchen   
 
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18.10.2011 15:37 Uhr von Lewis Montray Alton
"...viele ADHSler haben eine sehr hohe Intelligenz, die sie nicht, oder schwer umsetzen können aufgrund der Konzentrationsstörung.
Die meisten Lehrer sind damit überfordert bzw. taugen nichts."

Entweder überfordert, oder sie sehen nicht ein warum sie auf ein solches Kind mehr eingehen, sprich für so ein Kind mehr arbeiten sollen. AD(H)S- Kinder sind in Regelschulen bei den Lehrkräften nicht sonderlich beliebt, weil sie einfach einen Mehraufwand fordern, bzw die wenigsten Lehrer wissen wie man mit solchen Kindern richtig umgeht.

"Man wird schnell als dumm abgestempelt und irgendwann glaubt man selbst, man ist dumm oder behindert."

Oder man wird ganz schnell schlicht und ergreifend als faul abgestempelt! Wenn man das oft genug gehört hat, dann glaubt man es auch irgendwann.

"Ps: ADSler sind sehr schnell abgelenkt, z.B. von diesen nervigen Videos die hier bei SN laufen!"

Drum ist das erste, was ich auf der Seite mache, diese Videos wegklicken. ;-)
Kommentar ansehen @ Chuzpe87   
 
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18.10.2011 15:41 Uhr von Lewis Montray Alton
Lies mal den Artikel:
http://www.shortnews.de/...

Ich hab mal von einer Ärztin gehört, dass die Chance auf ein Ausheilen eines AD(H)S bei Kindern, die rechtzeitig behandelt und therapiert werden, bei ca 50% liegt. Der Rest nimmt die Krankheit mit ins Erwachsenenalter.

"Im Gegenteil, ich kann mich an einem Fall in der Grundschule erinnern, da habe ich mit meinem Tischnachbarn gelabert, was dann auch die Lehrerin bemerkte. Sie wollte mir eins auswischen und bat mich doch um die Antwort auf die Frage, die sie während des Laberns der Klasse gestellt hatte. Ich gab die richtige Antwort, die Lehrerin guckte blöd und ich laberte weiter mit dem Tischnachbarn."

Das wundert mich nicht. Als AD(H)S´ler, der mit medi behandelt wurde, bekommst Du das was im "Hintergrund" abläuft ja trotzdem mit und konntest entsprechend reagieren. Das ist genau ein Punkt der die "Normneuros" ja so fuchsteufelswild macht. Die können einfach nicht verstehen wie so etwas sein kann. ;-)

[ nachträglich editiert von Lewis Montray Alton ]
Kommentar ansehen @ Dracultepes   
 
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18.10.2011 15:46 Uhr von Lewis Montray Alton
Sämtliche Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Medikamentenkosten für Erwachsene seit Anfang Juli 2011. Allerdings nur bei einem ganz speziellen Medikament, welches die Zulassung für Erwachsene bekommen hat. Ausserdem liegt dieses Medikament nur in Retardform vor.
Kommentar ansehen bleibt der Punkt   
 
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18.10.2011 21:02 Uhr von Gebirgskraeuter
dass man mit Ritalin leichter seine Prüfungen an der Uni besteht....also als nicht ADSler...

Ich nehms nicht, kenn aber einige die damit gerade in den Prüfungsperioden bücherweise Wissen in kurzer Zeit pauken.

Sprich, wenn mans nicht wirklich braucht, und absetzen kann sobald man mag, top Sache. Wie es ist wenn mans brauch und tatsächlich "krank" ist kann ich natürlich nicht im geringsten beurteilen....

Und ja ich bin einer dieser Idioten die doch tatsächlich der Meinung sind das vermehrte Auftreten solcher "Krankheiten" liegt am Lebenswandel / An der Erziehung der Kinder...die üblichen Verdächtigen: zu wenig Sport an der frischen Luft, zu viel TV/PC/Handy/sonstwas gedaddel usw. . Die, die nach ehrlicher Selbsteinschätzung dann immer noch der Meinung sind, auf sie träfe all dies nicht zu, denen sei es "gegönnt" von Krankheit zu reden....

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
Kommentar ansehen Also soll Ritalin   
 
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20.10.2011 09:56 Uhr von Miem
die Kinder ruhig stellen? Demnach würde es ja nur bei Hyperaktiven Kindern helfen, nicht aber bei ADS-Betroffenen. Außerdem ist Ritalin eher als Stimulans einzuordnen.

Ritalin ist nur ein Markenname, es gibt viele Medikamente mit dem Wirkstoff, aber in verschiedenen Konzentrationen. Das hat auch seinen Grund, hier muss sehr genau abgestimmt werden. Deshalb muss ich der Info da oben auch etwas widersprechen - man soll nicht einfach einen Arzt aufsuchen, sondern eine Fachklinik. Meine Kinder waren beide für 6 Wochen in der Klinik und nach ihrer Auffassung haben lauter nette Leute mit ihnen da gespielt. Tatsächlich wurden sie von Psychologen, Ärzten und Verhaltenstherapeuten aufs genauste untersucht und beobachtet. Epilepsie und Autismus wurden durch die Untersuchungen ausgeschlossen, ADS (ohne H, bzw. leichtes H beim Kleinen) dann erst bestätigt. Ein Kinderarzt kann eine solche Diagnose nicht stellen, obwohl es leider immer wieder welche gibt, die das tun. Das vor allem soltle verboten werden.

ADHS ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass die Informationsübermitttler im Gehirn, die Neurotransmitter in viel zu geringer Konzentration vorhanden sind. Die Medikamente regen das Gehirn an, mehr von diesen Neurotransmittern zur Verfügung zu stellen. Kein Wunder also, dass es manche Menschen nehmen, um durch die Prüfungen zu kommen - aber so einen Blödsinn sollte man wirklich nicht machen. Aber es gibt auch Menschen, die eine ganze Packung Schmerztabletten schlucken, weil man dann ein so schönes Schwebegefühl hat - sollen wir jetzt auch Schmerztabletten verbieten?

Die Medikamente müssen sehr sorgfältig angepaßt werden. Ich sehe das gerade bei meiner Großen, sie nimmt seit einigen Monaten Medikinet 5 mg und kommt damit gut zurecht. Jetzt meinte die Ärztin, ein anderes Medikament mit 10 mg wäre vielleicht besser - und bereits nach 2 Wochen bin ich mir mit ihren Heilpädagogen einig, dass sie besser wieder auf die schwache Dosierung umsteigt. Mit dem neuen Medikament wirkt sie verwirrt und bringt ihre Hausaufgaben zwar fertig, führt sie aber schlampig und unordentlich aus. Dann ist es doch besser, wenn die letzte Rechnung nicht gemacht wird, die anderen 19 dafür aber lesbar und richtig sind.

Ich bin der Meinung, der "Teufel" ist hier nicht das Ritalin und die Pharmaindustrie, sondern die Ärzte, Eltern und sonstige Personen, die zu leichtsinnig und zu unüberlegt damit umgehen.

Übrigens, ich habe das ADS ja an die Kinder vererbt - und von mir meinte die Lehrerin in der Grundschule, wenn sie was erklärt und dann eine Frage stellt, gucken sie 19 Kinder großäugig an. Das 20. Kind (mich!) muss sie unter dem Tisch hervorziehen, aber das beantwortet ihr die Frage dann sofort und richtig. und das völlig ohne Medis, dass ich das habe, weiß ich erst durch die Kinder. Da wir alle drei die Träumer-Variante haben und nicht die Zappelvariante, fiel ich damals durchs Raster.

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