18.10.11 06:28 Uhr
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Loveparade-Unglück: Mutter bekommt 2.000 Euro von der AXA-Versicherung

Am 24. Juli 2010 kam es zu einem tragischen Unglück auf der Duisburger Loveparade (ShortNews berichtete). Nun erhielt Nadia Zanacchi, deren Tochter bei der Katastrophe starb, ein Angebot des Versicherers: Sie hätte Anspruch auf 2.000 Euro.

Der Anwalt der Frau, die seither arbeitsunfähig ist, fragte bei der AXA nach, ob dies nur der Schadensersatz für die Mutter wäre. Die Antwort war, man könne noch 500 Euro zusätzlich anbieten, doch damit seien Schmerzensgeldansprüche der Tochter dann erledigt.

Die AXA sieht sich im Recht, man habe nach deutscher Rechts- und Sachlage eine Kalkulation erstellt und mit anderen Rechtsprechungsnachweisen untermauert.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Versicherung, Unglück, Loveparade, Schmerzensgeld, AXA
Quelle: www.bild.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.10.2011 06:28 Uhr von FrankaFra
 
+12 | -8
 
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Kritik an der Axa kommt auch von Dr. Julius Reiter (vertritt mehr als 80 Opfer): „Bei mir hat sich die Axa bislang mit noch keinem einzigen Angebot gemeldet.“
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18.10.2011 07:36 Uhr von keakzzz
 
+23 | -6
 
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was für eine pietätlose Schweinebande. da wäre "nichts" ja sogar fast noch besser als das LEBEN eines Menschen mit wenigen Euro aufzuwiegen.
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18.10.2011 08:15 Uhr von lina-i
 
+7 | -19
 
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18.10.2011 08:18 Uhr von kostenix
 
+23 | -0
 
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ob das jetzt daran liegt, dass es eine frau ist, glaube ich nicht wirklich... denke, das ist ein standardbetrag der axa....

edit: sie könnte wenigstens einen betrag bezahlen, mit dem die instandhaltung- und laufende kosten eines friedhofplatzes abgedeckt wären. für eine lange lange zeit..

[ nachträglich editiert von kostenix ]
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18.10.2011 08:19 Uhr von Bluti666
 
+29 | -6
 
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Was erwartet die? Es war ein tragisches Unglück! Ob eine Versicherung nun 2000 oder 1 Million bietet, was ist ein Menschenleben wert? Ihr schreibt es doch selbst! Wenn die Frau nun 1 Million oder 10 Millionen bekommen würde, wäre sie glücklich damit? Vor allem wenn sie immer im Hinterkopf hätte, warum sie so viel Geld hat?
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18.10.2011 08:26 Uhr von suppenteller
 
+3 | -8
 
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Oh Zeiten, Oh Sitten ! Wenn ich dran denke, daß die AXA damals ohne nachzufragen mehr als 3k€ gezahlt hat, als mich der böse Golf von meinem 18 Jahre alten Moped geholt hat...
Und dann sowas für ein Menschenleben - ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte.
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18.10.2011 08:31 Uhr von saber_
 
+22 | -3
 
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kapier die news nicht?!

warum sollte die axa ihr geld zahlen?

war die frau bei der axa versichert und bekommt nun schadensersatz weil sie arbeitsunfaehig wurde?

war die tochter bei axa versichert?

oder war die axa die versicherung des veranstalters?
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18.10.2011 08:33 Uhr von kostenix
 
+20 | -0
 
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@saber_: "Veranstalter Rainer Schaller hat das Großereignis für 7,5 Millionen Euro bei der Axa versichert. Sollten darüber hinaus Schäden entstanden sein, müsste er für alle weiteren Kosten wohl privat aufkommen."

[ nachträglich editiert von kostenix ]
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18.10.2011 08:35 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -5
 
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kostenix: Dankschön!




[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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18.10.2011 08:38 Uhr von kostenix
 
+3 | -6
 
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@franka: you´re welcome
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18.10.2011 08:47 Uhr von Highmaster
 
+7 | -3
 
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So kenn ich die AXA: Das sind Abzocker hoch3. Die nehmen gerne und pünktlich dein Geld, aber wehe du willst sie mal in Anspruch nehmen.
Hatte im Juni einen Schaden an ein er Mietsache der bis heute nicht beglichen ist, es geht sich dabei um läpische 150€.
Hatte Hausrat, Haftpflicht und KFZ bei AXA, jetzt nicht mehr. Sauladen.
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18.10.2011 09:12 Uhr von DerMaus
 
+5 | -5
 
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2000€ für ein totes Kind? Das ist ja wohl eine Beleidigung!
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18.10.2011 09:23 Uhr von Solgher
 
+6 | -1
 
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Das Geld sollte in jedem fall so hoch sein das damit die Kosten der beisetzung bzw der gesamten Beerdigung gedeckt wären. Bei einer Angebotssumme von lächerlichen 2000 eventuellem 500 obendrauf denke ich NICHT das damit der Kostenfaktor erreicht worden ist. Hier gehts doch nicht darum was das "Menschenleben" wert ist sondern wofür der "Schadensersatz" gezahlt wird. Und der ist zu gering.<---Punkt
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18.10.2011 09:30 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -2
 
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im ansonsten völlig überorganisierten Deutschland: ist so etwas eine Schande

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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18.10.2011 09:34 Uhr von EvilMoe523
 
+9 | -2
 
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Hört doch mal auf, ständig auf dem Geldbetrag rumzuhacken. Die 2000€ sind sicher nicht dafür gedacht um sie wieder seelisch heil zu machen oder damit sie wieder glücklich werden kann. Das schafft wohl kein Geldbetrag... und weder Versicherung noch Angehörige sollten in diese Richtung einen Gedanken dran verschwenden.

Aber habt ihr euch auch mal überlegt, dass es nachhaltig auch ein Entgegenkommen ist, für die dadurch entstandenen "Unkosten"? - Ja, ein Trauerfall ist ein Trauerfall, aber in der heutigen Zeit dennoch nicht billig...

Als in unserer Firma ein Kollege vergangenen Jahres einen Herzinfarkt erlitt und verstarb, kam z.B. mein Chef der Angehörigen (ebenfalls im Unternehmen tätig) auch entgegen und beglich die Kosten der Bestattung.

Also tut nicht immer so, als dass man damit ein Menschenleben aufwiegen möchte. Gebrauchen kann man den Betrag jedoch schon bzw. ist (je nach Status) drauf angewiesen.
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18.10.2011 09:48 Uhr von Maedy
 
+3 | -2
 
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@ EvilMoe523: Leider decken diese 2000€ nicht einmal ansatzsweise die Kosten,da darf man gerne noch mehr als 3000 € mit drauf legen und das bei einer einfachen Beerdigung. Da wirkt das Angebot der AXA eher lächerlich.Für einen Unternehmer,ist das leichter zahlbar(was heutzutage kaum jemand für seinen Angestellten zahlt),aber nicht für einen Ottonormalverdiener,Rentner oder wie in dem Fall von einer Frau die nicht arbeitsfähig ist.
Deswegen wirkt es wie ein Hohn.
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18.10.2011 10:19 Uhr von aminosaeure
 
+3 | -0
 
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Für Invaliden: gibt es mehr Geld als für Tote.
Das ist bei jeder Versicherung so.

Eine Versicherung der ich angehöre zahlt maximal 5000 Euro für einen Todesfall, max. 10000 Euro für Invalidität.
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18.10.2011 10:25 Uhr von RoB-D
 
+2 | -1
 
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was soll man sagen: Lächerlich ist nicht nur der Betrag sondern auch das "Angebot" hallo? was soll man denn da denken ?
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18.10.2011 10:30 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -2
 
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Soll die News: in irgendeiner Weise die Summe ans schlecht interpretieren?
Mit Geld kann man keinen Tod aufwiegen.
Das Einzige, weswegen man mehr verlangen könnte, wäre für die Grabpflege. Hier würde ich sogar dafür plädieren, dass bis zum Tode der Eltern komplett die Grabpflege übernommen wird, egal wie groß die Summe ist. Das wäre zumindest ansatzweise ein richtiger Schritt!
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18.10.2011 11:06 Uhr von Kappii
 
+2 | -1
 
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wenn Versicherungen: immer das tuen würden, was moralisch richtig/pietätvoll wäre, könnte sich keiner von uns die Beiträge leisten.

Ausserdem hat sich, wenn ich das richtig verstanden habe, die AXA bei der Mutter gemeldet, das ist leider auch nicht mehr selbsverständlich.

[ nachträglich editiert von Kappii ]
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18.10.2011 11:27 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -1
 
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und was erwartet ihr? wenn man sich versichern will, muss man das selbst tun. ein veranstalter braucht höchstens ´ne haftpflichtversicherung, die im haftungsfall zahlt.
ich wüsste nicht, was das ganze mit "schmerzensgeld" zu tun haben soll. seit wann zahlen versicherungen schmerzenzgeld? sowas zahlt man nur, wenn man als schmerzverursacher dazu verurteilt wird.
bei versicherungen geht es nicht, um den "wert eines menschenlebens". es geht um das abwenden finanziellen schadens beim versicherten. fast nur getrolle hier...
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18.10.2011 11:49 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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nu wissen wir doch endlich wie viel ein menschenleben wert ist..

ironie
die mutter soll doch froh sein, dass sie nicht noch die putzarbeiten bezahlen soll
/ironie off

im ernst ich frag mich langsam was sich versicherungen eigentlich denken...
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18.10.2011 11:52 Uhr von DWo
 
+2 | -2
 
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Messerstich ins Herz: Für die Mutter muss dieses lächerliche und unverschämte Angebot wie ein Messerstich ins Herz gewesen sein.

2.000 Euro für das Leben ihrer Tochter? Unfassbar - wie skrupellos Versicherungs-Idioten sind!
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18.10.2011 12:34 Uhr von 1234321
 
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Die Frauen und das Geld: Sie besitzen irgend eine magische ANziehungskraft auf Geld.
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18.10.2011 12:47 Uhr von Petaa
 
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Drecksbande! Also mal abgesehen vom emotionalen Stress und der Trauer stehen mal 3 Dinge fest:

1. Ein Kind kostet in Deutschland durchschnittlich 120.000 Euro laut Focus:

http://www.focus.de/...

2. Wenn die Eltern Rentner sind kümmern sich die meisten Kinder auch um schwierige Arbeiten und unterstützen sie soweit möglich. Also würde ich den Preis für eine Haushaltshilfe mit Renteneintritt in Höhe von sagen wir 800 Euro monatlich beziffern.

3. Beerdigung und Grab möchten auch finanziell bedacht werden, wofür ich pauschal 10000 für die kommenden 20 Jahr fordern würde.

Klingt hart aber der Schaden durch den Tod der Tochter würde ich auf 130.000 Euro + 800 Euro Zusatzrente festlegen und auch einklagen!

In dem Sinne mein Mitgefühl für alle Eltern die bei der Veranstaltung einen Teil von sich verloren haben.

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