17.10.11 19:50 Uhr
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Äußerungen der Bundesregierung sorgen für Verluste bei den Ölpreisen

Steffen Seibert, der Sprecher der Bundesregierung, hatte am heutigen Montag erklärt, dass die Euro-Schuldenkrise nicht schnell beendeten werden kann. Diese Aussage führte dazu, dass die Aktien- und Ölkurse deutlich nachgaben.

Der Preis für ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent (November-Kontrakt) fiel danach im Handelsverlauf bis auf 110,58 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Danach stellte sich eine leichte Erholung auf 111,27 US-Dollar ein. Am Freitag lag der Kurs allerdings noch bei 112,23 US-Dollar.

Auch Öl der Sorte West Texas Intermediate gab nach und notierte zuletzt bei 86,25 US-Dollar, das waren 0,55 US-Dollar weniger als am Freitag.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Ölpreis, Bundesregierung, Aktienkurs, Steffen Seibert
Quelle: www.ka-news.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 20:39 Uhr von T¡ppfehler
 
+13 | -0
 
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Natürlich nicht. Wegen der sinkenden Preise des Rohöls wird natürlich der Benzinpreis zum Ausgleich angehoben.
Es gibt nur zwei Regeln, die man in den letzten Monaten immer wieder überprüfen konnte:
Wenn der Rohölpreis steigt, steigt der Benzinpreis.
Wenn der Rohölpreis fällt, steigt der Benzinpreis.
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17.10.2011 20:40 Uhr von Ic3frog
 
+1 | -0
 
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im Leben nicht!
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17.10.2011 20:43 Uhr von zabikoreri
 
+3 | -0
 
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Die Ölkonzerne: kennen doch nur 2 Kalkulationsformen:
Bei steigenden Preisen wird der Wiederbeschaffungspreis als Grundlage genommen und bei fallenden Preisen der Anschaffungspreis.

Verdienen tun die auf jeden Fall!
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17.10.2011 21:58 Uhr von maki
 
+9 | -1
 
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Goldene Regeln für die Benzinpreisschwankungen: 1. Die Opec-Länder steigern ihre Produktion
- der Benzinpreis steigt!

Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.


2. Die Opec-Länder drosseln ihre Produktion
- der Benzinpreis steigt!

Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichgebliebener Nachfrage, damit wird die Ware teurer


3. Im Nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe
- der Benzinpreis steigt!

Die Ruhe ist trügerisch; die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.


4. Im Nahen Osten wird gekämpft
- der Benzinpreis steigt!

Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.


5. Die Verbraucher sparen
- der Benzinpreis steigt!

Der Minderpreis sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.


6. Die Verbraucher sparen nicht
- der Benzinpreis steigt!

Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Marktwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch grösseren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.


7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus
- der Benzinpreis steigt!

Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.


8. Der Rhein führt Hochwasser
- der Benzinpreis steigt!

Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorge-Bestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.


9. Der Rhein führt Niedrigwasser
- der Benzinpreis steigt!

Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.


10. Der Rhein führt Normalwasser
- der Benzinpreis steigt!

Kaum 25 Prozent des eingeführten Benzins erreicht die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.


11. Der Dollar-Kurs steigt
- der Benzinpreis steigt!

Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In der freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.


12. Der Dollar-Kurs sinkt
- der Benzinpreis steigt!

Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz massgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.


13. Die Lager sind randvoll
- der Benzinpreis steigt!

Grosse Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der grossen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.


14. Die Lager sind leer
- der Benzinpreis steigt!

Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.


15. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380 Prozent gestiegen
- der Benzinpreis steigt!

Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.


16. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen
- der Benzinpreis steigt!

In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.


17. Ein Opec-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Ausfuhren
- der Benzinpreis steigt!

Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.


18. Ein Opec-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf
- der Benzinpreis steigt!

Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.


19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt
- der Benzinpreis steigt!

Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Produktionskosten werden ständig höher.


20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich
- der Benzinpreis steigt!

Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.


21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren
- der Benzinpreis steigt!

Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.


22. Zwei Erdölgesellschaften fusionieren nicht
- der Benzinpreis steigt!

Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.
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17.10.2011 22:11 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
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ich bin untröstlich: die armen Multis.

Kommt der nächste Rettungsfond?

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