17.10.11 17:04 Uhr
 3.079
 

Bestimmt in Zukunft die GEMA die Schadenersatzhöhe bei Urheberrechtsverstößen?

Die Frage nach dem Urheberschutz bei Musik, Filmen etc. im Internet ist momentan aktueller denn je. Trotzdem gibt es keine einheitlichen Sätze oder Regelungen was den Schadenersatz in solchen Fällen betrifft.

Doch das könnte sich nun ändern. So plant das Oberlandesgericht Köln jetzt, in Zukunft Tarife der GEMA zur Berechnung des Schadensersatzes in solchen Prozessen zu verwenden.

Die Richter forderten nun die Musikindustrie auf, vernünftige Berechnungsgrundlagen für Schadenersatz zu schaffen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zukunft, Schadensersatz, Urheberrecht, GEMA
Quelle: www.golem.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesregierung sucht dringend Abschiebehelfer
Türkei: Verbot von Kuppelshows im Fernsehen per Dekret
Ist Merkels Politik die "späte Rache der DDR an der BRD" ?

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.10.2011 17:15 Uhr von Unrealmirakulix
 
+42 | -0
 
ANZEIGEN
Zusätzlich? oder als Ersatz für die "mühevolle" "Arbeit" der Anwälte...
Kommentar ansehen
17.10.2011 17:39 Uhr von Hawkeye1976
 
+23 | -1
 
ANZEIGEN
Keine perse schlechte Idee: Immerhin würde es eine feste Richtlinie geben, die weit unter dem liegt, was Anwälte bis dato so fordern.
Das macht dann das Abmahn-Business deutlich unattraktiver für unfähige Anwaltsversager.
Kommentar ansehen
17.10.2011 17:43 Uhr von zabikoreri
 
+25 | -2
 
ANZEIGEN
Warum auch nicht! Sie verfolgen die Straftäter, zerren sie selbst vor den Kadi und dann können sie ja auch gleich die Strafe festlegen.

Von ´Selbstjustiz´ darf man da nicht sprechen. Die GEMA ist eine völlig selbstloser Verein, der nur an das Wohl der Künstler denkt. Wenn der Kunde deren Mist nicht kaufen will, muss man halt andere Quellen auftun.

Ich überlege immer wieder, wie die Welt heute aussehen würde, wenn die Pferdezüchter, Kutscher und Co. seinerzeit sich ebenso gegen die neue Autotechnik gewehrt hätten wie sich die ´Unterhaltungsindustrie´ gegen neue Vertriebswege und -modelle wehrt. Dann gäbe es heute noch Pferdeäpfel in jeder Straße!

@Hawkeye1976

Das kann ich mir nicht vorstellen. Die werden mit absuluter Sicherheit keinem Richter Einblick in ihre Abrechnung gewähren. Sie werden - wie überall auf der Welt - absurde Forderungen stellen.

[ nachträglich editiert von zabikoreri ]
Kommentar ansehen
17.10.2011 17:44 Uhr von Bruno2.0
 
+20 | -2
 
ANZEIGEN
Bei: Filmen für die Downloader 50€

bei Musik 30€

warum sollte man da noch eine Strafe dranhängen die Downloader zahlen halt nur die jeweilige Sache nicht so können sie es im Nachhinein machen und ihr Verlust ist gedeckt XD...

Mensch ich sollte aufwachen und nicht so träumen also

4000€ und 4 Jahre ohne Bewährung für einen Film und 1000€ und 2 Jahre ohne Bewährung für ein Album
Kommentar ansehen
17.10.2011 18:29 Uhr von Alice_undergrounD
 
+29 | -0
 
ANZEIGEN
der schaden ist: ganz klar (wenn man es nicht selber weiterverbreitet) maximal der kaufpreis!
Kommentar ansehen
17.10.2011 20:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Der Schaden richtet sich aber nach den Uploads wenn 1000 Personen einen Titel in einem P2P-Netzwerk downloaden, so kann diese Datei von mehreren Leute geladen werden. Ergo ist dies nicht alleine der Kaufpreis. Das ist als ob man beim Kaufhaus eine Scheibe einschlägt und danach kommen andere und bedienen sich auch.
Erhebt sich eine Frage: Bei 1000 Downloader, setzen die - sagen wir mal je 100 Uploads an - macht bei 1000 Personen 100.000 gesharte Titel. Da ist doch irgend ein Rechenfehler. Da büssen wenige für alle.

Drastische Strafen sehe ich nur dort ein, wo Kinofilme verfrüht von einigen wenigen in Umlauf gesetzt werden, die von dieser Erst-Quelle auch zig-tausende male geladen werden. Hier entsteht echter Schaden.
Kommentar ansehen
17.10.2011 21:16 Uhr von mat74
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Bitte den golem-Artikel und den Beschluss lesen dann sieht man, dass das OLG die Musikindustrie nicht aufgefordert hat, Berechnungsgrundlagen zu "schaffen", sondern diese unter den vielen vorhandenen GEMA-Tarifen zu finden und dem Gericht mitzuteilen.
Im Übrigen kann auch die GEMA die Tarife nicht völlig frei festlegen, da das DPMA die Tarife prüfen kann, und notfalls kann ein Musiknutzer sogar vor Gericht eine Prüfung veranlassen.
Kommentar ansehen
17.10.2011 23:54 Uhr von supermeier
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Hat das nicht irgendwas vom: Kinderschänder den man zum Kindergärtner macht?
Kommentar ansehen
18.10.2011 11:01 Uhr von CroNeo
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Solange auf jedes erdenkliche "schreibbare Medium" Urheberrechtsabgaben gezahlt werden, ohne einen persönlichen Nutzen davon zu bekommen, haben die nicht einen weiteren Cent verdient!

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Prien am Chiemsee: Frau vor Supermarkt mit Messer getötet
Bundesregierung sucht dringend Abschiebehelfer
Türkei: Verbot von Kuppelshows im Fernsehen per Dekret


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?