17.10.11 15:42 Uhr
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Forscher entwickeln drahtlose Fahrradbremse

Saarländische Wissenschaftler haben eine drahtlose Fahrradbremse entwickelt. Die Bremse arbeitet mit WLAN und kommt ohne Bowdenzug und Bremshebel aus. Grund ist ein Drucksensor im Lenkergriff, der die Informationen an die Gabel zur Scheibenbremse weiterleitet.

Der Sender ist so eingestellt, dass erst ab einem bestimmten Druck die Information zum Bremsen weitergeleitet wird. So soll nicht jeder Druck auf den Sensor als Bremsbefehl interpretiert werden. Um den Ausfall des Funksystems zu vermeiden, wurde eine mathematische Methode entwickelt.

Diese ergab eine Zuverlässigkeit von 99,999999999997 Prozent. Die Erfindung diene aber nicht primär dem Fahrrad. Sie soll in größeren Systemen, wie zum Beispiel in Zügen, zum Einsatz kommen. Die Wissenschaftler suchen derzeit nach einem Ingenieurbüro, das die Ideen umsetzt.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Technik, Bremse, Ingenieur
Quelle: www.golem.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 15:51 Uhr von Jaecko
 
+16 | -1
 
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Naja Auch diese nicht ganz 100% sind eben nicht exakt 100%.
Mathematik nützt nur was als Protokollsicherheit, damit eben keine falschen Befehle ausgeführt werden.
Es geht ja nicht nur darum, dass deren Funksystem nicht ausfallen darf/soll, sondern auch, dass externe Funkteilnehmer nicht stören.
Gegen tatsächliche Funkstörungen (Träger, Interferenzen, Jammer) nützt da die beste Mathematik nix. Kommt kein Signal, gibts auch nix mehr zu berechnen.

Und für ein sicherheitsrelevantes Teil eine Frequenz ausm ISM-Band zu verwenden (WLan) ist doch mehr als fragwürdig.

Zumindest haben die schon mal nicht 433,92MHz verwendet. (DIE Klassiker-Frequenz für Garagentoröffner, Funksteckdosen, Wetterstationen etc.)

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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17.10.2011 15:52 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+19 | -0
 
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YAY! Oma übern Haufen gefahren...
Frontalchrash mit nem Auto...
Delle in der nächstbesten Mauer...

Sorry, Akku war leer. *pflatsch*

Dann doch lieber weiter die mechanische Variante. Da merkt man wenigstens wenn der Bowdenzug reißt ^^
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17.10.2011 15:55 Uhr von Bayernpower71
 
+9 | -0
 
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Bowdenzug: das sieht dann so aus ^^

http://www.youtube.com/...
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17.10.2011 15:58 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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Werner Arghl... Wie war doch der Spruch mit 2 Dumme, 1 Gedanke? Das gleiche Video hab ich auch grad offen.
(Ab 0:41)
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17.10.2011 16:22 Uhr von uhrknall
 
+5 | -0
 
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Dann fehlt noch eine Fahrradbrems-App fürs Handy, womit man dann die Radfahrer in der Nähe ärgern kann :)
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17.10.2011 16:36 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -0
 
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Batterie leer oder Kurzschluss: und schon geht es ungebremst in den Unfalltod.
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17.10.2011 16:41 Uhr von Bender-1729
 
+1 | -0
 
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Erfindungen die die Welt nicht braucht Wie einer meiner Vorredner schon sagte, besteht bei sowas immer die Gefahr, dass die Stromversorgung aus irgendeinem Grund unterbrochen ist (sei es nur der nicht geladene Akku) oder dass der Funkempfang gestört wird und dann ist ein Unfall vorprogrammiert.

Also ich würde kein Fahrrad mit solch einer Bremse kaufen und dabei bin ich sonst eigentlich für jede (sinnvolle) technische Spielerei zu haben.
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17.10.2011 16:54 Uhr von Finalfreak
 
+0 | -0
 
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Was Forscher so entwickeln Da ist doch nichts dabei, einen regelbaren Widerstand (Poti) als Bremshebel genommen, eine Mikrocontroller der die jeweiligen Zustände (hoher Widerstand - nicht bremsen usw.) zu ordnet und dann noch Wlan zur drahtlosen Übertragung.
Bekomme ich einen Nobelpreis?

Nun mal zum Sinn, schön das sowas entwickelt wurde, aber allein aus kostengründen wird es bestimmt nie flächendeckend zum Einsatz kommen.
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17.10.2011 17:09 Uhr von sgitte
 
+0 | -4
 
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Was hier manche: für einen Müll reden. Akku leer, Strom weg, Kurzschluss usw. Die Leute, die das entwickeln sind doch nicht bescheuert. Ich behaupte mal, dass die Warscheinlichkeit eines Risses des Bowdenzug ein paar Prozente höher liegt als bei der funklosen Variante. Aber es überprüft nicht jeder den Zustand seiner Bremsen vor dem Losfahren.

Aber die Erfindung steckt sowieso noch in den Kinderschuhen...
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17.10.2011 17:59 Uhr von CrazyT
 
+1 | -1
 
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Den nächsten Hacker freut sowas mit Sicherheit ...
Stell mir jetzt schon vor wie einige übers Lenkrad absteigen.
Wer braucht sowas?
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17.10.2011 19:26 Uhr von alexanderr
 
+0 | -0
 
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nadann: hoffen wir doch, dass die WLAN Verbindung mit WPA2 gesichert wird. Wollen ja nicht, dass sich welche in das Netz einspeisen und möglicherweise die Bremsen sabotieren ;)

Ach, man sollte sich doch nicht so auf die Technik verlassen.
Ein Störsender und die Bremsen funktionieren nicht mehr...
Viel Spaß
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17.10.2011 19:45 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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Klasse Idee: Den Kritikern sei gesagt, dass es sich hier ja um einen Prototyp handelt. Falls es je zu einer Serienfertigung kommt, wird die wohl ein wenig anders aussehen.
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17.10.2011 22:21 Uhr von Rafau0170
 
+0 | -0
 
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wlan: die Technik würde wahrscheinlich auch mit ner Kabelverbindung funktionieren !
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17.10.2011 23:35 Uhr von Jaecko
 
+1 | -0
 
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"Die Leute, die das entwickeln sind doch nicht bescheuert"

Ach? Schon allein die Tatsache, dass hier das ISM-Band verwendet wurde, zeigt das klare Gegenteil. In einem ISM-Band ist _IMMER_ mit Störungen zu rechnen, da in diesen Bändern prinzipiell jeder Senden kann, was er will, solang er sich an die max. Leistung und eine evtl. vorgegebene Sendezeitbegrenzung hält und dabei keine anderen "Primärteilnehmer" stört, die fest zugewiesene Frequenzen in diesem Bereich haben.
Versuch doch mal einer in ner Grossstadt nen freien WLAN-Kanal zu finden...


Und zu dem Vergleich mit dem Flugzeug:
"Ein Flugzeug fliegt ja heute auch komplett elektronisch, da hängt alles von der Elektronik ab und es funktioniert auch. "

Da gibts aber nen minimalen Unterschied, dass hier Kabel bzw. Glasfaser verwendet werden. Da läuft nix per Funk.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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18.10.2011 16:38 Uhr von mayan999
 
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na dann mal: AUTSCH !

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