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Als der FC Bayern München ein "Judenklub" war

Der Autor Dietrich Schulze-Marmeling widmet sich in seinem neuen Buch weniger bekannten Seiten der Geschichte des Fußballvereins FC Bayern München. Das Werk wurde jetzt auf der Frankfurter Buchmesse als Fußballbuch des Jahres vorgestellt.

Im frühen 20. Jahrhundert wurde der heutige Münchener Vorzeigeverein schon mal als "Judenklub" tituliert, da einige Spieler und Vereinsobmann Kurt Landauer jüdische Wurzeln besaßen. 1930 engagierte Landauer den jüdischen Trainer Richard Dombi.

Dieser brachte aus Ungarn modernste Trainingsmethoden und Spielphilosophie mit und erreichte schließlich mit dem FC Bayern 1932 erstmals die deutsche Meisterschaft. Kurt Landauer wurde 1938 von den Nazis ins KZ Dachau verschleppt.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sport, Bundesliga, FC Bayern München, Juden
Quelle: derstandard.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 14:34 Uhr von karl_valentin
 
+6 | -7
 
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ist noch immer unfassbar, wie sehr die Religion eines Menschen in den Mittelpunkt geraten kann, zu Lasten der Würdigung seiner Leistung
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17.10.2011 16:34 Uhr von U.R.Wankers
 
+8 | -5
 
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"Judenbuben" Transparente gibt es bis heute: und da wundern sich manche, das Fussballfans als versoffenes rechtsradikales grölendes Gesindel angesehen werden.
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17.10.2011 17:52 Uhr von TeKILLA100101
 
+7 | -3
 
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also ob: der fc bayern der einzige verein ist, in dem mal jüdische menschen in irgendeiner form engagiert waren/sind?!?!? is das nicht absolut driss ejal?!
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17.10.2011 19:56 Uhr von Paganini
 
+2 | -2
 
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@karl_valentin: Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen.
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17.10.2011 20:46 Uhr von Ned_Flanders
 
+1 | -4
 
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also ihr Türken verhaltet euch still, damit euch nichts außer Berlin, Döner und Kopftuchträger nachgesagt werden kann.
Ein Özil sollte reichen.

Ironie aus !
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17.10.2011 21:11 Uhr von grandmasterchef
 
+1 | -5
 
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Hmm und wenn ein Katholik n Fussballclub gründet, ist er gleich Katholisch....?

Wenn ich ne Fressbude aufmache, würd ich den auch nicht gleich als katholisch deklarieren ;)
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18.10.2011 01:25 Uhr von sicness66
 
+6 | -1
 
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Nicht neu: Viel interessanter ist die Theorie, dass der Begriff Bayern-Dusel auf antisemitische Wurzeln fußt.

Dazu gehöre die antisemitische These, dass jüdische Sportvereine sich ihren Erfolg unter Umgehung ehrlicher Arbeit erschwindeln. So stehe der Bayerndusel als vermeintlich unverdientes Glück dem „ehrlich erarbeiteten Erfolg oder wenigstens der ehrenvollen Niederlage“ gegenüber und suggeriere, dass der Verein von unlauteren Einflüssen profitiere. Feuerherdt vertritt damit die These, dass sich – obwohl der Verein heute im Gegensatz zu früheren Zeiten nicht mehr als „Judenclub“ beschimpft werde – antisemitische Topoi in den Ressentiments gegen den erfolgreichsten deutschen Profifußballverein gehalten hätten

Wikipedia

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