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Kartonhersteller Tetra Pak wurde wegen Verbrauchertäuschung verklagt

Der Hersteller von Getränkekartons "Tetra Pak" ist von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wegen "dreister Verbrauchertäuschung" verklagt worden. Der Hersteller behauptet in einer Werbeaufschrift, dass die Kartons "100% recycelbar" seien.

Dies ist nach Ansicht der DUH aber nicht richtig, denn nur rund 33 Prozent der Materialien eines solchen Kartons können recycelt werden. Der DUH fordert nun, dass diese Aufschrift auf den Kartons entfernt wird.

Vor rund zehn Jahren bekamen die Kartons vom Umweltbundesamt das Prädikat "ökologisch vorteilhaft" verliehen. Auch dies ist nach Ansicht des DUH nicht mehr zeitgemäß, denn mittlerweile würden bei der Herstellung mehr Kunststoffe und Aluminium verwendet.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Umwelt, Herstellung, Recycling, Tetra Pak
Quelle: www.derwesten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 14:14 Uhr von CripKiller
 
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öhm, genaugenommen steht da ja nur 100% recycelbar, das heisst ja nicht das man alles recyclen muss :D
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17.10.2011 14:22 Uhr von lina-i
 
+5 | -0
 
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Was wird denn von den Tetra Paks wiederverwertet? Derzeit dienen sie nur als Briketts bei der Müllverbrennung oder als Energielieferant in Heizkraftwerken. Nur der Zellstoff kann ausgewaschen und wiederverwendet werden, wenn dieser nicht mit giftigen Chemikalien belastet ist...

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