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Ölkatastrophe: BP erhält vier Milliarden Dollar Entschädigung

Im April 2010 explodierte die Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Da es nicht gelang, das Bohrloch zu verschließen, strömte etwa drei Monate Öl ungehindert ins Meer.

Die schlimmste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA kostete das Unternehmen BP schätzungsweise 40 Milliarden Dollar. Nun forderte BP Entschädigungszahlungen von einem früherem Partner, dem Ölfeldbetreiber Anadarko Petroleum. Die Firmen einigten sich auf vier Milliarden Dollar.

An dem Ölprojekt "Deepwater Horizon" war Anadarko zu einem Viertel beteiligt und im Gegenzug zur Entschädigungszahlung zahlt BP die Schadensersatzforderung, die an Anadarko gestellt wurde. Ein leichter Aufschwung ist auch an der Börse für BP zu verzeichnen.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Öl, Entschädigung, BP, Ölkatastrophe
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 14:06 Uhr von MC_Kay
 
+64 | -6
 
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Nur 40Mrd Warum nur 40Mrd?
Ist die Natur etwa nicht deutlich mehr Wert als die mageren 40Mrd?
Da ist jede Bank mehr "Wert" als die Natur, die uns am LEben erhält!

Der Mensch braucht keine Banken, aber der Mensch braucht die Natur!
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17.10.2011 14:18 Uhr von Stachelschwein0505
 
+20 | -4
 
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Oh man! Ein solches Vorgehen ist an dreistigkeit nicht mehr zu überbieten!!!
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17.10.2011 14:19 Uhr von phal0r
 
+12 | -59
 
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17.10.2011 15:38 Uhr von dommen
 
+12 | -7
 
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Ich reg mich: jedesmal auf, wenn BP als der Buhmann dargestellt wird und Politiker weltweit diesen Umstand als Plattform benutzen, um sich zu profilieren und sich das grüne Mäntelchen umzuhängen! Als ob British Petroil für sich selbst arbeiten würde! Nicht nur die Wirtschaft der USA, sondern auch jene der restlichen Welt hängt von dem verdammten Öl ab! Und Konzerne wie BP kümmern sich um die Nachfrage. Klar ist bei der Ölkatastrophe einiges schiefgelaufen seitens Konzern! Aber wenn eine Frau Merkel oder ein schweizer Bundesrat sagt, "wie sehr diese Abscheulichkeit zu verurteilen sei" ist das für mich der Gipfel der Heuchelei! Und phalOr hat, wenn er sich dessen wohl auch nicht bewusst ist, nicht ganz unrecht. Von kapitalistischen Prinzipien sind wir mittlerweilen alle so abhängig, dass wir es gar nicht bemerken. Und wir profitieren letztenendes alle davon, ob uns dieser Umstand jetzt passt oder nicht (und nein ich bin kein verbissener "ich geh nur ins reformhaus bin gegen den kapitalismus, kommerz und gegen Mutti, Vati und das Reihenhaus-Typ")!
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17.10.2011 20:16 Uhr von wmp61
 
+8 | -0
 
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Überschrift irreführend für denjenigen der nur dir Überschrift liest. Der Eindruck ist, dass wieder einmal der kleine Bürger ungerechtfertigt die Zeche zahlen muss. Tatsächlich holt sich eine Krähe die Kohle nur von der anderen - also halb so aufregend das Ganze.
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17.10.2011 20:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Wem sowas nicht passt - kann dazu beitragen und auf Auto, Busse und Ölheizung verzichten. Eben auf alles, was Öl benötigt. Wer nur eines der Produkte davon benutzt, muss mit der Gefahr leben. Da ja alles sehr günstig sein soll, kann man auch nicht viel Geld in Sicherheitsmassnahmen stecken.
Man kann nicht auf der einen Seite schimpfen - und dann das Produkt massenhaft nutzen.
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17.10.2011 20:41 Uhr von The_Outlaw
 
+7 | -1
 
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@phal0r: Viel Spaß beim Versuch, Rechnungsschreiben und Bargeld zu essen, während die Natur um dich herum von Menschenhand zum Teufel gejagt wird.
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17.10.2011 22:11 Uhr von HansiHansenHans
 
+1 | -0
 
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lol: ein bisschen geld rumschieben und das ganze bleibt aber in der familie. was ein dreck
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17.10.2011 22:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -5
 
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@The_Outlaw was nützt dir eine blühende Natur, wenn du kein Geld hast um dir was zu essen zu kaufen? Ohne Banken und Geld funktioniert keine Wirtschaft mehr und du bist arbeitslos. Keiner hat mehr Geld oder Mittel um die Bevölkerung zu versogen. Wir sind zu viele Menschen, um ähnlich wie im Mittelalter als Selbstversorger und Bauern zu leben. Wir würden in Slums dahinsiechen.
Wir brauchen Natur und Geld.
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18.10.2011 01:22 Uhr von Frostkrieg
 
+1 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Na dann verabschiede dich schonmal von deinem Computer.
Denn da steckt ne Menge Plastik drin. Und rate mal, was als Rohstoff für das ganze Plastik dient. Richtig: Erdöl.
Selbst wenn du Öl als Antrieb nicht nutzt, hast du es in allen möglichen Haushaltsgegenständen.
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18.10.2011 09:06 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Früher gab es auch kein "Geld"!
Da herrschte der Tauschhandel und die Menschen haben auch überlebt. Selbst im Mittelalter als es auch keine Banken gab, haben die auch Geld gehabt und überlebten!

Zwei Sprüche von Inidanerhäuptlingen:
"Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen, das letzte Wild erlegt und der letzte Fluss vergiftet ist, wird auch der Dümmste begreifen, dass man Geld NICHT essen kann!"
"Der Weiße Mann verbringt sein ganzes Leben um Geld anzuhäufen, biss er so viel hat, dass sein Leben nicht ausreicht um es auszugeben."

Kurzum. Was nützt ein Goldbarren in der Tasche, wenn kein Händler ihn gegen Essen eintauschen will? Schließlich ist alles so viel Wert wie ein anderer dafür bereit ist zu bezahlen. Du glaubst zwar dass man für einen Goldbarren viel zu essen kaufen kann, aber was nützt es dir, wenn dir keiner dafür was zu essen "verkaufen" (geben) will?
Wenn du also hunger hast würdest du ohne zu zögern deinen Goldbarren für einige Krümel ausgeben!

Dazu fällt mir eine Karikatur ein.
Ein reicher Mann ist mit viel Gold unterwegs und hat hunger. Er kommt an einem Marktstand vorbei und bittet ihn ihm was zu Essen zu verkaufen er habe gewaltigen Hunger. DArauf der Verkäufer nur: "Warum soll ich dir jetzt was zu essen geben? Ich warte solange bis du verhungert bist und nehme dir dann dein Gold ab."
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18.10.2011 09:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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@MC_Kay schon die alten Römer hatten Geld (Sesterzen). Und Geld und Banken gabs auch im Mittelalter.
Tauschhandel kannst du treiben, wenn wir 5% der Bevölkerung hätten. Mit unserer Milliarden-Bevölkerung geht das heute nicht mehr.
Versuche doch mal 8 Stunden Versicherungskaufmann gegen Brot und Wurst einzutauschen.
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18.10.2011 10:06 Uhr von MC_Kay
 
+2 | -1
 
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@ThomasHambrecht: "... schon die alten Römer hatten Geld (Sesterzen). Und Geld und Banken gabs auch im Mittelalter."

Das stimmt auch soweit, aber Banken hatten damals noch bei weitem nicht die Macht wie sie sie heute haben. Die früheren Banken hatten immerhin das Geld in Verwaltung und spekulierten nicht damit herum!
Ging damals eine Bank pleite wurde der Bänker von seinen Kunden gelyncht oder anderweitig betraft. Die Bank war also bei einer Fehlwirtschaft weg und wurde nicht gerettet wie es heute der Fall ist. Heute kann eine Bank fehlwirtschaften bis zum geht nicht mehr. Sie braucht sich keine Sorgen zu machen, denn sie bekommt Geld "vom Staat".

"Tauschhandel kannst du treiben, wenn wir 5% der Bevölkerung hätten. Mit unserer Milliarden-Bevölkerung geht das heute nicht mehr."

Warum soll das nicht mehr klappen?
Geld ist doch auch eine Form des Tauschhandels.

"Versuche doch mal 8 Stunden Versicherungskaufmann gegen Brot und Wurst einzutauschen."

Das ist eine Dienstleistung!
Die Basis deiner Erstaussage bezog sich eher auf das Meterielle (Gold). Darum habe ich mich auch weiterhin darauf berufen.
Obendrein sind Versicherungen auch nicht besser als Banken! Sie bekommen Geld, verwalten es, legen es spekulativ an und zahlen nur Teile der Gesamteinnahmen im Versicherungsfall aus.
Versicherungskaufmann ist also ein Beruf den man in einem auf Tauschhandel basierten System nicht mehr braucht. Es ist einer durch das Finanzsystem generierter Beruf(szweig).

Wenn im Mittelalter einen Schaden hatte, wurde dieser bedingt widerhergestellt. Durch Nachbarschaftshilfe(n) oder durch die Ausübung von strafen. Früher schlug man einem Dieb eine Hand ab. Heute bekommen die wenn es hoch kommt eine Bewährungsstrafe...
Da lobe ich mir manchmal die Urteile aus der damaligen Zeit.

PS.: Schau dir mal die Doku an
"Warum überall Geld fehlt - Gib mir die Welt plus 5 Prozent - . Die Geschichte vom Goldschmied Fabian"
http://video.google.de/...
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18.10.2011 11:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@MC_Kay: Welche Berufe braucht man denn noch beim Tauschhandel?
Wie bekommst du die heutige riesige Bevökerung satt?
Wo nimmst du "natürliche" Rohstoffe für Milliarden von Bürger her?
Willst du für 70 Millionen Deutsche 5 Millionen Rinder, Schafe und Hühner halten?
Wo nimmst du den Platz für Ackerbau her?
Wo willst du wohnen?
Mit welchem Rohstoff baust du für 70 Millionen menschen
Wohnungen?
Wie kommst du durch den Winter?
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19.10.2011 07:27 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
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Geld: Geld ist prinzipiell ne gute Sache.

Der Fehler im System sind die Regierungen und Banken, die einfach zuviel Macht haben und nahezu unbegrenzte finanzielle Mittel generieren.

Beispiel:
Amerika ist nicht auf private oder geschäftliche Anleger angewiesen: Die FED produziert einfach das Geld aus dem Nirvana, es wird einfach regelrecht herbeigezaubert, genau so wie ich das schreibe :) Da dieses Geld ungedeckt ist, ist die insgesamte Geldmenge immer noch genausoviel Wert, aber der eine Dollar für sich, ist nun weniger Wert (Inflation).
Das passiert im großen Stil andauernd.

Man vertraut darauf, dass Staaten bzw. deren Regierungen seriös wirtschaften, dass dies aber gar nicht im Interesse der Politiker ist, weiß inzwischen jedes Kind und seit die Europa-Staatsfinanzkrise begonnen hat, auch die letzten Hinterweltler.

Das Banken Paradoxon ist trotzdem noch krasser:
Sie leihen sich Geld vom "VOLK"(Zentralbank) für wenige bis gar keine Zinsen (Leitzinssatz).
Sie legen dieses Geld wieder beim Volk(Zentralbank) an und kassieren mehr Zinsen, als sie selbst dafür zahlen müssen :)
Oder Sie verleihen das Geld weiter an einzelne vom Volk zu enormen Zinsen und machen satte Gewinne.
Oder Sie spekulieren auf der Börse mit diesem Geld und machen wahnsinnig gewaltige Gewinne.

Die Bank selber hat kaum Risiko, da es ja das Geld vom Volk ist, mit dem da spekuliert wird und der Staat nahezu jede Bank retten muss, weil da ein Volkswirtschaftliches Interesse dahinter steckt.

Das ganze System ist einfach sowas von krank und abartig, dass einem schlecht wird, wenn man sich damit nur kurz befasst.

Ich hoffe sehr, dass in Zukunft eine freie Währung, z.B. ein Bitcoins Nachfolger --- den Einzug schafft, die dann völlig unabhängig von den Staaten und Zentralbanken existiert.

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