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Kiffen ohne Strafe? Linkspartei plant Legalisierung von Cannabis

Die Linkspartei plant einen Vorstoß in ihrer Drogenpolitik. Demnach soll es möglich sein, auf legale Weise Cannabis zu erwerben und zu konsumieren.

Der Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabis soll dann ohne Folgen bleiben. Sogenannte "Cannabis-Clubs" wären dann realistisch, in denen Konsumenten den Stoff kaufen und in Gruppen zu sich nehmen können.

Für den Straßenverkehr sieht die Linkspartei dann das Einführen eines Höchstlimits von THC im Blut vor.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strafe, Cannabis, Linkspartei, Legalisierung, Kiffen
Quelle: taz.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 12:17 Uhr von machi
 
+28 | -32
 
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joa: Finde ich gut, verringert sicher einige Probleme.
Allerdings da es immer noch gesundheitsschädlich ist sollte man dann auch so ehrlich sein und
A) davor warnen *olol*
B) Bei Kanabis Konsum die Rentenbeiträge für private erhöhen, Lebensversicherungen angleichen und evtl die Krankenkassenbeiträge um nen paar Euro erhöhen (natürlich nur für die Kiffer).

Dann finde ich das vollkommen in Ordnung, ach ja und natürlich Steuern aufs Gras, kann ruhig viel sein.
Wer sich über Gras aufregt und die Augen davor verschließt was schon dauerhaft Bier anrichtet (oder auch rauchen mit 14) der ist finde ich ziemlich scheinheilig.
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17.10.2011 12:19 Uhr von LaGuNa329
 
+50 | -8
 
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na ja: dass mit dem Autofahren und Gras-Einfluss würde ich zwar nochmal überdenken, aber ansonsten ne gute Idee, wird langsam mal Zeit, zumal deutschland dann kontrolliert anbauen kann...
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17.10.2011 12:19 Uhr von Rechthaberei
 
+69 | -10
 
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Demnach sind jetzt Grüne, Piratenpartei und Linke: für die Legalisierung.
Wird das Cannabis wirklich legalisiert ist Deutschland deutlich lebenswerter wie andere Länder.
Zudem senkt das auch den Alkoholkonsum.
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17.10.2011 12:20 Uhr von Again
 
+31 | -2
 
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machi: @B)
Macht man bei Alkoholkonsum auch nicht. Und es ist ein Unterschied ob man einmal im Monat, oder einmal am Tag kifft.

Eigenanbau sollte man dann halt auch erlauben.
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17.10.2011 12:23 Uhr von FFFogel
 
+37 | -2
 
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Wo ist die News? Fordert die Linke schon lange, geschweige denn von Grünen und Piraten.

Welche Berauschenden Mittel legal und illegal sind ist und wird immer willkürlich sein - Doch könnte so immerhin sichergestellt werden, dass nicht extremst gesundheitsschädlich gestreckt wird.
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17.10.2011 12:25 Uhr von machi
 
+25 | -3
 
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@Again: Jo stimmt, wird nicht gemacht, fände ich aber richtig.
Ich muss für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sobald ich 1x Rückenprobleme hatte erhöhte Prämien zahlen ...
Warum muss ich das mit 1 Bier am Abend nicht?
Klar wurde gefragt ob ich rauche, habe ich zu dem Zeitpunkt, machte aber auch nix aus, der Beitrag erhöhte sich da nicht.

Joa, Eigenanbau auch. Ich sehe das ziemlich entspannt, man sollte halt nur so ehrlich sein und es entsprechend werten und so verantwortungsvoll sich nicht breit hinters Steuer zu setzen.

Unterm Strich sollte Gras endlich mit Nikotin und Bier/Wein auf eine Stufe gestellt werden.
Btw wars viel schwieriger nicht mehr zu rauchen als sich das Gras abzugewöhnen. Wenn man die Sucht nach ihrem Suchtdruck sortiert dann gehören Zigaretten verboten und Gras erlaubt.
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17.10.2011 12:36 Uhr von Götterspötter
 
+10 | -36
 
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17.10.2011 12:50 Uhr von Mui_Gufer
 
+30 | -5
 
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das gibt ne menge neuer jobs.
zumal die jetzigen "illegalen" anbauer & dealer quasi als lehrer und ausbilder für kommende grasbauern und züchter dienen könnten.

eine riiiiiiesige marktlücke, von der der ganze staat und seine bürger nur profitieren können.

angenehmer nebeneffekt: alles wird ruhiger, weniger aggros auf den straßen.
paradiesische zustände !!!

[ nachträglich editiert von Mui_Gufer ]
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17.10.2011 12:56 Uhr von Really.Me
 
+8 | -37
 
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17.10.2011 13:09 Uhr von kr3
 
+9 | -35
 
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17.10.2011 13:16 Uhr von JesusSchmidt
 
+18 | -7
 
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und warum nicht gleich ALLES legalisieren? dass prohibition vollkommen witzlos ist, dürfte jeder wissen, der schonmal von al capone gehört hat.

heroin tötet? na und? tut es das vielleicht nicht, nur weil es verboten ist?

es nutzt auch nichts, nur den konsumenten zu entkriminalisieren. herstellung und handel müssen auch legalisiert werden! mengenbeschränkungen sind willkürlich und sollte es daher auch nicht geben.
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17.10.2011 13:17 Uhr von JesusSchmidt
 
+20 | -4
 
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@kr3: wieso sollte die zahl der kiffer steigen? es ist doch trotz verbot kein großes problem an illegale substanzen heranzukommen. drogenkonsum kann durch verbote nicht unterbunden werden.
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17.10.2011 13:27 Uhr von CrazyCatD
 
+12 | -1
 
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@kr3: Dann schau dir mal diese Statistik an:
http://www.dvr.de/...

Man sollte nicht vergessen zu erwähnen das die Unfälle unter Drogeneinfluß nicht nur alleine Kiffer sind sondern oft Mischkonsum statt gefunden hat.
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17.10.2011 13:33 Uhr von dumm78
 
+6 | -5
 
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endlich ;)
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17.10.2011 13:40 Uhr von quade34
 
+9 | -26
 
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17.10.2011 13:42 Uhr von quade34
 
+0 | -6
 
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rechthaberei: Bitte die deutsche Sprache korrekt anwenden.
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17.10.2011 13:50 Uhr von sicness66
 
+10 | -9
 
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Aufklärung muss her: Viel zu viele Menschen haben einfach eine vorurteilsbehaftete Meinung gegenüber Drogen, was im Grunde ja erst einmal nicht verkehrt ist weil der Konsum von Drogen nie ohne Körperschädigung von Statten geht.

Eine Glorifizierung von Alkohol ist genauso dämlich, wie die Verhöhnung von Kiffern. Also muss ganz einfach viel mehr aufgeklärt werden.

Mein Vorschlag wäre, Cannabis für ein Jahr über Apotheken zu verkaufen und einfach mal zu schauen, wie hoch der Konsum ist und welche Klientel er anspricht.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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17.10.2011 14:19 Uhr von Kappii
 
+3 | -11
 
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@sicness66: Und was fängt man dann mit den Ergebnissen deines "Experiments" an?

@JesusSchmidt
Natürlich steigt die Zahl der Kiffer wenn es legalisiert wird. Sie steigt sogar auf zwei Arten. Ersten würden es dann mehr Leute zugeben und zweitens, wenn es legal ist, sinkt die Hemmschwelle es zu erwerben.
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17.10.2011 14:29 Uhr von onemanshow
 
+4 | -23
 
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17.10.2011 14:35 Uhr von Kappii
 
+12 | -2
 
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@onemanshow: Um es realistisch zu sehen ist Alkhol DIE Einstiegsdroge und man hört relativ selten von Schülern die sich vor dem Unterricht die Kante geben.
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17.10.2011 14:36 Uhr von Schwertträger
 
+15 | -3
 
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@sicness66: >Mein Vorschlag wäre, Cannabis für ein Jahr über Apotheken zu verkaufen und einfach mal zu schauen, wie hoch der Konsum ist und welche Klientel er anspricht.<

Das Klientel sind ironischerweise sehr häufig Leute, die beruflich erfolgreich sind oder es mal werden, nämlich Studenten und Angehörige der oberen Schichten.
Die anderen bevorzugen Bier.


@onemanshow:
>ich weis ja nicht aber.. ich find das überhaupt nicht gut
zumal cannabis als einstiegsdroge gillt..<

Das WÄRE ein Grund mehr, die Jugendlichen dann bei der Beschaffung von Gras nicht gleich mit illegalen Strukturen in Berührung kommen zu lassen, die ihnen die härteren Drogen schmackhaft machen, weil damit mehr Geld zu verdienen ist.
Die These von Gras als Einstiegsdroge ist übrigens lange überholt, auch wenn wir das damals in der Schule so gelernt haben.
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17.10.2011 14:40 Uhr von DerMaus
 
+10 | -0
 
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Gekauft wird das Zeug doch so oder so. Der Staat kann nur entscheiden ob er sich ein Stück von dem fetten Finanzkuchen nehmen will oder lieber alles den Dealern und der Drogenmafia überlässt...
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17.10.2011 14:52 Uhr von Bluti666
 
+5 | -19
 
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17.10.2011 14:56 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -4
 
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@crazyDatD: >Dann schau dir mal diese Statistik an:
http://www.dvr.de/<

Da steht "Dennoch ist die Zahl der Personen, die bei einem alkohol- oder rauschmittelbedingten Unfall ums Leben kamen, mit 346 enorm hoch.<

Ich finde, dass 346 durch mit Alkohol in Verbindung stehende Unfälle getötete Personen bei insgesamt 3651 getöteten Personen nicht so sehr viel sind. Runde 10%.
(Wobei dazu kommt, dass schon 3651 Verkehrstote wirtschaftlich nicht wirklich ins Gewicht fallen). Der Statistik nach hätten wir also gar kein Problem.

Tatsächlich aber ist es so, dass bei alkoholbedingten Unfällen viele Jugendliche zu Tode kommen, die man wirtschaftlich noch benötigt, was sehr schelcht ist. (Wenn sich ein 58-Jähriger in den Acker verflüchtigt, weil er in Folge Burnouts sternhagelvoll ist, dann kümmert das außer Familie und Freunden niemanden, wenn man ehrlich ist).
Deswegen finde ich sowohl Aufklärungskampagnen für Jugendliche gut, als auch Elterninitiativen, die für einen Abtransport der Jugendlichen von den Diskos sorgen, denn die Wochenendnächte sind am gefährlichsten.

Dass Gras daran viel ändert, glaube ich nicht, denn unter Jugendlichen wird es bereits jetzt - dann eben illegal - konsumiert. Eine Legalisierung würde eher dazu führen, dass es offener gemacht wird und man als Außenstehender die Chance bekommt, mehr auf den Zeitpunkt und die Häufigkeit einzuwirken.
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17.10.2011 15:28 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -0
 
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Ach so, vergessen: Bei Verkehrsunfällen Getötete durch andere Rauschmittel im Jahr 2010: Dreiundvierzig.
Das ist dann erst recht eine Zahl, die einen vermuten lässt, dass das Problem praktisch so gut wie nicht existent ist.

Bei Legalisierung mag das kurzfristig auf das Doppelte hochschnellen (rund 90 Personen), und dann greifen die Infokampagnen.
Wenn man zudem die gegen Alkoholkomsum am Steuer durchgeführten Kontrollen weiter führt, helfen die ja auch gegen die THC-Sünder am Steuer.

Als positiver Aspekt kommen aber mehr Steuereinanhmen in die Kasse. Das ist doch das, was zählt, denn Gelder aus dem Steuertopf nehmen wir doch alle gern. :-)

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