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NPD-Chef klagt weiter auf Recht zur Erholung in Vier-Sterne-Hotel

Udo Voigt, Vorsitzender der NPD, gibt nicht auf und zieht vor die nächste richterliche Instanz. Voigt fühlt sich diskriminiert, weil ihm der Zutritt zu einem Vier-Sterne-Hotel untersagt wurde.

Im Jahr 2009 wollte das Ehepaar Voigt in dem Hotel in Bad Saarow in Brandenburg absteigen, scheiterte aber am Veto des Hotelmanagers.

Der Manager hatte argumentiert, dass ein Aufenthalt des Rechtsextremisten andere Gäste stören würde. Zwei Instanzen haben dem Manager bisher Recht gegeben. Am Freitag wird sich nun der Bundesgerichtshof mit dem Fall beschäftigen.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chef, Recht, Hotel, NPD, Erholung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.10.2011 11:43 Uhr von Really.Me
 
+8 | -4
 
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Hmmm klar auf der einen Seite Hausrecht, auf der anderen würde mich interessieren was los wäre wenn der Hotelmanager Familien mit Kindern abweist weil er keinen Kinderlärm in seinem Haus haben will.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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17.10.2011 11:57 Uhr von Bokaj
 
+1 | -7
 
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Ich denke, dass der Hotelier keinen rechtsextremen oder linksextremen "Politiker" abweisen darf, solange dieser nicht irgendwie Parteiwerbung betreibt oder sonstwie politisch tätig wird. Wenn er also als absoluter Privatmann im Hotel absteigt.

Aber der Hotelier hat Hausrecht, darf daher also abweisen, wenn er dadurch niemanden diskriminiert. Ich weiß jetzt nicht, ob ein Politiker diskriminiert wird, wenn er von einem Hotel wegen seiner politischen Ansichten abgewiesen wird.

Ich würde übrigens einen rechtsextremen Politiker auch nicht in mein Haus lassen, solange er hilfsbedürftig an meiner Tür klingelt. ;-)

Das nächste Gericht wird entscheiden.

[ nachträglich editiert von Bokaj ]
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17.10.2011 12:05 Uhr von Bokaj
 
+5 | -5
 
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Fehler: Ich würde übrigens einen rechtsextremen Politiker auch nicht in mein Haus lassen, solange er nicht hilfsbedürftig an meiner Tür klingelt. ;-)

Mit hilfsbedürftig meine ich,

-hungernd
-verletzt
-...
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17.10.2011 12:17 Uhr von FFFogel
 
+8 | -3
 
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Gutes Recht Jeder hat das Recht Verträge mit Personen zu machen oder eben auch nicht. Die Ablehnung bedarf noch nicht mal einer begründung.
Hotels sind keine Grundversorgung, also gibts keinen Grund dem Hotelier Gäste aufzuzwingen.

Der Grund hier ist aber mehr als Nachvollziehbar - und es wird kein AGG Bestandteil verletzt
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17.10.2011 12:36 Uhr von sumpfdotter
 
+3 | -4
 
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Herr Voigt hatte mal die Wahl, und er hat sich entschieden. Mit den Konsequenzen hätte er rechnen müssen. Oder meint er, nur weils ein Hotel ist, stehen den Nazis Tür und Tor offen?
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17.10.2011 12:40 Uhr von phal0r
 
+7 | -3
 
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Habe gerade mal das Parteiprogramm überflogen: diese Form des Nationalismus ekelt mich an und wie sie Deutschland wieder in der EU isolieren wollen.... das ist für mich an Dummheit kaum noch zu übertreffen und von daher finde ich es absolut begrüßenswert, dass diesen verfassungsfeindlichen Individuen gezeigt wird, was Sache ist.
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17.10.2011 12:44 Uhr von sumpfdotter
 
+9 | -5
 
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@Blonder: ganz einfach, wir leben in einer modernen und kosmopolitischen Welt. gegen Moslems, Neger, Grüne, Frauen etc. hat kein normaler Mensch was, aber gegen Nazis und deren vertreter sollte man alleine aus gesundem Menschenverstand etwas haben!
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17.10.2011 13:08 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -1
 
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Im übrigen ist es jede Einrichtung freigestellt aus welchen Gründen auch immer Menschen die Bewirtung/Bedienung verweigert wird.
Siehe:
http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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19.10.2011 02:19 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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Und? Wer öffentlich eine Arschloch-Meinung vertritt muss damit rechnen dass er sich damit nicht nur Freunde macht.
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21.10.2011 19:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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Klare Sache. Natürlich kann ein Hotel die Aufnahme einer Person verweigern. Es ist aber eher ungeschickt, dies mit Verweis auf die politische Überzeugung zu tun.
Da sind die meisten Diskothekenbetreiber geschickter: sie weisen zwar ihre Türsteher an, Südländer oder Dunkelhäutige nicht reinzulassen - aber nicht mit der Begründung, dass diese Südländer oder dunkelhäutig sind, sondern weil sie nicht zum allgemeinen Publikum passen oder ähnliche fadenscheinige Begründungen.

Die Süddeutsche deutet übrigens eine Lösung an, die für mich einen gewissen Charme hätte:
"Im Übrigen sei es vorstellbar, dass das Hotel auch bei einem Wegfall des Hausverbots die Unterbringung verweigern könne. Mag sein, dass sich der BGH für diese Lösung entscheidet."
http://www.sueddeutsche.de/...

Eine ganz andere Sache ist: wieso wird wegen jedem Mist geklagt? Wenn mich ein Hotel nicht aufnehmen will oder mich schlecht behandelt, dann gehe ich in ein anderes und erzähle sämtlichen Kollegen und Bekannten von meinem Erlebnis mit diesem Hotel.
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01.12.2011 02:25 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Der.Blonde: Das ist recht einfach.
Einen Schwarzen oder Frauen nicht zu bedienen, hieße, ein äusseres Körpermerkmal zum Kriterium zu machen, für das niemand etwas kann.
Für seine politische Gesinnung kann man dagegen schon etwas, sie ist aktiv gewählt.
Somit wäre eine Abweisung von grünen Alternativen, Moslems, Christen oder eben Neonazis in Ordnung und begründbar.


>.....oder die NPD und ihre Mitglieder haben ebenfalls das Recht Andersdenkende zu diskriminieren.<

Das nehmen sie sich doch jetzt schon.
Was wollen sie denn noch mehr diskriminieren als Leute durch Straßen zu hetzen und zusammenzuschlagen?

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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