16.10.11 16:13 Uhr
 4.895
 

Offizielle Biografie: Steve Jobs war "bisweilen ein Arschloch"

Ende Oktober wird "Steve Jobs: A Biography" erscheinen. Darin betrachtet der Autor Walter Isaacson auch Jobs Schwächen, wie zum Beispiel seine Ehrlichkeit, die ihn nicht immer besonders sympathisch machte:

"Er legte Wert darauf, auf brutale Weise ehrlich zu sein. Dieser Zug machte ihn charismatisch und inspirierend, er machte ihn aber auch, um die Sache beim Namen zu nennen, bisweilen zu einem Arschloch", steht in dem Buch geschrieben.

Jobs habe eine Kontrollinstanz zwischen Gehirn und Mund gefehlt, so sein Biograf : "Leider brachte ihn seine Zen-Ausbildung nie ganz zu einer dem Zen entsprechenden Ruhe oder zu innerer Gelassenheit, und auch das ist Teil seines Vermächtnisses."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rgh23
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Steve Jobs, Biografie, Arschloch, Ehrlichkeit
Quelle: www.golem.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Calais: Banksy sprayt Steve Jobs, Sohn eines Syrers, an Flüchtlingsheim
Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hätte Steve Jobs gerne ein "Arschloch" genannt
Kritik an Steve-Jobs-Film: "Masturbationsvorlage für Apple-Fans"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.10.2011 16:18 Uhr von Unrealmirakulix
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
ach nein: damit hat keiner gerechtnet #ironie#
Kommentar ansehen
16.10.2011 16:50 Uhr von ishariot
 
+21 | -11
 
ANZEIGEN
ja und? mir ist es lieber, wenn mir die wahrheit ins gesicht gesagt wird, als dass man mir was vorlügt..
aber passt ja irgendwie in diese heuchlergesellschaft, dass ehrliche menschen so betitelt werden.

- nein ich bin kein appelfan

[ nachträglich editiert von ishariot ]
Kommentar ansehen
16.10.2011 17:06 Uhr von Macmissionar
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Steve Jobs zuzuhören war manchmal, wie …: … zu versuchen, aus einem Feuerwehrschlauch zu trinken.
Man wurde schlicht überrannt.

Man muß aber auch stark zwischen den beiden Menschen Steve Jobs bis 1985 und dem Steve ab den Ende der 90ern unterscheiden.
Kommentar ansehen
16.10.2011 17:33 Uhr von artefaktum
 
+21 | -3
 
ANZEIGEN
i-shariot: Der Ton macht die Musik. Seine Mitarbeiter in einem Ton anzureden, ohne seinem Gegenüber die Möglichkeit zu geben sein Gesicht zu wahren, spricht nicht gerade für eine gute soziale Kompetenz.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
Kommentar ansehen
16.10.2011 18:10 Uhr von kingoftf
 
+4 | -7
 
ANZEIGEN
@ Der_Kaiser_Von_China: Genau das wünsche ich Dir auch, Du kleiner Spritzer
Kommentar ansehen
16.10.2011 18:15 Uhr von AdiSimpson
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.10.2011 18:34 Uhr von watch-out
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
An Apple a day keeps the brain away oder wie?

An den "Kaiser von China" seien die Worte gerichtet:
Ich glaube Du hast absolut keine Ahnung wovon Du da sprichst -
ganz offensichtlich dem Leben und all seinen Herausforderungen noch nicht mal auf den Arsch geguckt...

Ungeschönte Ehrlichkeit ist nur deshalb nicht gesellschaftsfähig weil die wenigsten Menschen damit umgehen können, als dass man ihnen ihre Schwächen aufzeigt.

Mir persönlich - und so lebe ich ebenfalls - ist es weitaus lieber, man spuckt mir ins Gesicht, als dass man mir mit gewaschenen Händen die Hand gibt, kurz darauf aber hinter meinem Rücken sich das Maul zerreißt.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen - mal gravierender, mal in seiner Bedeutung schwindender ausgeprägt...

Und ohne dass ich je ein Apple-Produkt in Händen gehalten habe:

Ohne Menschen wie Jobs wären auch weitab technischer Errungenschaften auch gesellschaftlich keine Fortschritte zu erlangen...

Und weil diese - vermeintlich - zensurfreie Ehrlichkeit niemand mag, deshalb sehen wahrscheinlich auch Millionen von Menschen "House M.D." ? ;o)

Laßt den Menschen ihre Würde, sofern Sie überwiegend Gutes in ihrem Leben realisiert haben.
Kommentar ansehen
16.10.2011 19:13 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ Der_Kaiser_Von_China: Werd erst mal erwachsen und hör auf, Bushido zu hören,, vielleicht klappt es ja dann irgendwann auch mal bei Dir mit dem Respekt vor dem Leben und dem Tod.

Und nun geh sterben, die Lücke, die Du hinterlässt, ersetzt Dich vollständig.
Kommentar ansehen
17.10.2011 00:27 Uhr von ishariot
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
a-rtefaktum: da gebe ich dir vollkommen recht, es ändert jedoch trotzdem nichts an meiner aussage.
Kommentar ansehen
17.10.2011 05:50 Uhr von erw
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
tja, wer hätte das gedacht. ich dachte bisher, apple fährt soviel gewinn ein, was alleine ihre produkte blind gekauft werden. steve jobs machte natürlich alles mit links für das "neue" apple seit wiedereinstellung ende letzten jahrtausends. der kam so locker morgens für ne halbe stunde in die forschungsabteilung und alle tranken nen kaffee miteinander und feierten, nachdem er die gitarre rausholte.

/ironie off

der markt ist mörderisch. man arbeitet sich an seiner position quasi innerhalb von tagen in den burn-out, wenn man nicht hart ist wie stahl. die foxconn-horrorberichte sind nicht das einzige, was apple an leichen im keller hat. die haben hart geschuftet für den erfolg, den die firma mit den produkten erreichte. jobs nutzte sogar mafia-methoden, um undichte stellen herauszufinden, vertraute niemandem. er schrieb sich alles auf, was er wem über produkte sagte, damit er bei infoleaks gleich wusste, wer der schuldige ist. dazu muss man wirklich sehr paranoid sein... würde mich nciht wundern, wenn die ihre mitarbeiter von vorne bis hinten überwacht hätten.

daher ist dieses mitleidsgetue wegen seinem tod bloße ignoranz. man betrauert jemand unbekannten, der den hype erzeugte, von dem man süchtig wurde oder den man sympathisch fand. niemand weint über jobs selbst.
Kommentar ansehen
17.10.2011 07:16 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Arschloch-Jobs und derjenige, der nie ein Arschloch ist, werfe den ersten Stein aufs Grab.

Ehrlichkeit- wie unsympathisch. Hätte wohl besser lügen sollen, das Arschloch.
Kommentar ansehen
17.10.2011 09:41 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
na ja: wie soll er denn sonst apfel nach ganz oben gebracht haben? durch ne kuscheltour??? dann wäre er glaube ich der erste manager der das jemals geschafft hat

@erw
zitat:
daher ist dieses mitleidsgetue wegen seinem tod bloße ignoranz. man betrauert jemand unbekannten, der den hype erzeugte, von dem man süchtig wurde oder den man sympathisch fand. niemand weint über jobs selbst.

da geb ich dir vollkommen recht man kann nur seine leistung betrauern nicht den menschen selbst wenn man ihn nicht direkt kannte

[ nachträglich editiert von schwarzerSchlumpf ]

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Calais: Banksy sprayt Steve Jobs, Sohn eines Syrers, an Flüchtlingsheim
Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hätte Steve Jobs gerne ein "Arschloch" genannt
Kritik an Steve-Jobs-Film: "Masturbationsvorlage für Apple-Fans"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?