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Facebook-Konkurrent Diaspora geht das Geld aus

Das vor ungefähr zwei Jahren hoch angepriesene soziale Netzwerk Diaspora (ShortNews berichtete) startete einen Mail-Aufruf, indem sie um mehr Spenden bitten.

Bereits vor zwei Jahren bezogen die vier Studenten eine Kickstarter-Spende in der Höhe von 178.000 Dollar. Nun scheint ihnen leider das Geld ausgegangen zu sein.

Im Gegensatz zu Facebook war der Sinn hinter Diaspora, das der Benutzer immer völlige Kontrolle über die eigenen Daten hat. Mit Hilfe eines dezentralen Netzwerks sollte dies ermöglicht werden. Abgeflaut war der Hype um Diaspora, nachdem Software-Gigant Google sein eigenes Netzwerk präsentierte.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Facebook, Google, Konkurrent, Diaspora
Quelle: derstandard.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2011 12:36 Uhr von XvT0x
 
+7 | -1
 
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die quelle suggeriert das niemand weiß wohin das geld verschwunden ist, allerdings findet man bereits nach sehr kurzer recherche folgenden link: http://tinyurl.com/... hier wird aufgelistet wofür das geld verwendet wurde.
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16.10.2011 13:27 Uhr von Borey
 
+10 | -3
 
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Tut mir Leid: Aber "Diaspora" ? Davon hab ich noch nie was gehört :-$

P.S.: "Nun scheint ihnen -leider- das Geld ausgegangen zu sein"

Bitte keine Wertung :P
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16.10.2011 13:39 Uhr von c3rlsts
 
+4 | -0
 
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@Borey: Da Diaspora ein Opensource Projekt is, find ich Werbung dafür schon okay :)

War eine nette Idee, aber leider wurd es in den falschen Programmiersprachen entwickelt (vor allem Ruby).
Hätten sie ne populärere Sprache wie PHP oder Python verwendet, könnten auch mehr Leute etwas dazu beitragen.
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16.10.2011 13:44 Uhr von Borey
 
+4 | -0
 
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Die News an sich reicht ja schon als Werbung - Wie du siehst kenne ich jetzt dieses "Diaspora" (zumindest vom Namen).

Das "leider" hat da aber nichts zu suchen.

Ist ja auch egal - hab mir nur gedacht ich schreibe mal zur Abwechselung was Sinnvolles und nicht immer nur stumpfe Witze. :D

Größte Problem an solchen Sachen (auch für google+) ist einfach, dass es nichts bringt wenn man alleine wechselt.
Ist ähnlich wie bei den ganzen Handynetzen. Keine Ahnung ob ihr das kennt, aber bei uns hat nahezu jeder AldiTalk, weils da ne Flat für 3,99 gibt.
Wenn jetzt jemand kommt der die Flat für 3 € anbietet (wasses durchaus gibt) werden trz net alle dahin wechseln, weils wirklich alle tun müssen, damit sich das lohnt.

Was bringt mir ein tolles Soziales Netzwerk, wenn niemand meiner Freunde da ist - was bringt mir die Flatrate, wenn ich mit dieser niemanden erreichen kann.

[ nachträglich editiert von Borey ]
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16.10.2011 15:35 Uhr von XvT0x
 
+1 | -1
 
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@Borey: das mit dem "leider" stimmt leider -.-

irgendwie schwer wenn dich ein thema interessiert und man selber beta-tester der plattform ist da keine wertung rein zu bringen : )

lg
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16.10.2011 16:52 Uhr von Blackfox87
 
+2 | -0
 
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noch: nie gehört
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16.10.2011 17:39 Uhr von s-quadrat
 
+1 | -0
 
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Diaspora? Schon öfter angeguckt, aber konnte mich am Ende bisher doch nie dazu durchringen, einen eigenen Pod auf meinem 24/7-online-Dateiserver aufzusetzen; also konkret: erstmal Ruby, OpenSSL, Redit etc. mit den ganzen Abhängigkeiten usw. erstmal soweit installiert und konfiguriert zu haben, dass man Diaspora endlich zum Laufen kriegt, ist dann doch eher was für fortgeschrittene UNIX-Liebhaber...

und so bleiben dem Normaluser momentan wenige öffentliche Pods (z.B. http://despora.de) wo man sich registrieren kann, aber am Ende war das doch auch wieder nicht der Sinn des ganzen, von irgendeinem Dienst abhängig zu sein (okay, immerhin kann man sich den selbst aussuchen, und darüber trotzdem alle "anderen" über Diaspora erreichen).

Wenn es sich wirklich durchsetzen sollte, müsste es aber z.B. als fertiges Paket auf einem Router/MediaServer installierbar sein!

So wie das Web 2.0 "Apps" auf mobile Geräte und Unterhaltungselektronik etc. gebracht hat, dürfte wohl das "Web 3.0" (getrieben u.a. von IPv6 mit interessanten neuen Paradigmen, wie z.B: MobileIP) solche "Apps" auf Router etc. bringen, sodass jeder sich mal schnell seinen Client/Server für einen peer2peer Dienst aufsetzen kann, und das Internet auch auf Anwendungsebene wieder zu einer Netz- statt Stern-Topologie zurückkehrt, also die Nutzerdaten endlich aus der Cloud wieder zurück zu den Benutzern gelangen...

*träum*
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16.10.2011 18:35 Uhr von schaefchen11
 
+1 | -0
 
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lol: wenn man sich deren "Profit and Loss Statement" ....anschaut was haben die erwartet? ich hätt mir ja schon nach einem monat gedanken gemacht wenn ich keine einnahmen hab, aber ein ganzes jahr?
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16.10.2011 18:47 Uhr von s-quadrat
 
+1 | -0
 
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@schaefchen11: was für Einnahmen hätten sie denn erwarten sollen?
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17.10.2011 20:13 Uhr von schaefchen11
 
+1 | -0
 
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Ähmm Spenden vielleicht? um die sie ja jetzt anscheinend so dringend bitten.
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17.10.2011 20:35 Uhr von s-quadrat
 
+1 | -0
 
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durch die anfänglich überaus erfolgreiche Spendenaktion über kickstarter musste man sich halt lange keine Gedanken über die Finanzierung machen. und nun ist es halt verbraucht, d.h. sie müssen zusehen, wie sie jetzt auch ohne einen erneuten Hype nun wieder Geld zusammenbekommen...

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