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Antibiotika begünstigen resistente Keime deutlich stärker, als bisher angenommen

Forscher der Universität Uppsala haben untersucht, inwiefern Rückstände von Antibiotika auf die Bildung von resistenten Keimen Einfluss nehmen.

Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass schon kleinste Rückstände, deutlich unter den deutschen Grenzwerten für Antibiotikarückständen in Nahrungsmitteln, die Bildung von resistenten Keimen begünstigen. Wolfgang Witte, Infektionsbiologe vom Robert Koch-Institut, hätte dieses Ergebnis nicht erwartet.

"Man wird über die Grenzwerte nachdenken müssen", so Witte. Das Bundesamt für Verbraucherschutz hingegen erkennt noch keine Gefahr. Allerdings seien weitere Studien nötig, woraufhin die Grenzwerte möglicherweise nach unten korrigiert werden könnten, erklärte die Pressestelle des Bundesamtes.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nahrung, Antibiotika, Keim, Resistenz, Rückstand
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.10.2011 09:04 Uhr von Sascha B
 
+5 | -0
 
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Mein Opa hätte jetzt gesagt, damals war alles besser, als die Schweine noch nicht mit Chemikalien vollgepumpt worden sind.
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16.10.2011 14:31 Uhr von 338LM
 
+2 | -0
 
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die Probleme: sind dabei nicht nur die Tiermast oder Patienten die meinen, sie wüssten es besser und ihr Antibiotikum absetzen, sobald sie eine Besserung spüren.

Besonders kritisch ist die freie Verfügbarkeit von Antibiotika in vielen Staaten dieser Welt, Da braucht man kein Rezept, da geht man einfach in die Apotheke und kauft ein Antibiotikum, einfach auf Verdacht, weil man mal irgendwo gehört hat, dasss es hilft. Und das richtige Antibiotikum für die passende Krankheit auszuwählen ist für den Laien kaum möglich.

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