15.10.11 20:37 Uhr
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Österreich: ORF verteidigt Diskussionssendung mit Sprecher der "Hizb ut Tahrir"

In Deutschland ist die radikal islamistische Partei "Hizb ut Tahrir" verboten. In der Alpenrepublik Österreich durfte nun der Sprecher der Partei, Shaker Assem, sein konservatives Frauenbild im Islam im ORF kundtun, was für reichlich Wirbel sorgte. Verstehen kann der ORF die Aufregung jedoch nicht.

Die Partei sei demokratiefeindlich, sie strebt die Errichtung eines Kalifats an. Dies, wie auch gegen Israel gerichtete antisemitische Propaganda und dem Aufruf zum Töten von Juden sowie die Nähe zu deutschen Neonazis wie Horst Mahler führten 2003 zum Verbot der "Hizb ut Tahrir" in Deutschland.

Thema der Sendung im "Club 2" war "Muslimische Frauen in Österreich: Zwischen Unterdrückung und Emanzipation". Der Sendungsverantwortliche beim ORF rechtfertigte die Einladung Assems damit, er sei "als ein Vertreter einer ausgeprägt konservativen Auslegung des Islam eingeladen" worden.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Österreich, Kritik, Islam, Sprecher, ORF
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2011 20:37 Uhr von poseidon17
 
+5 | -3
 
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"Ausgeprägt konservativ" kann man das natürlich auch nennen. Die netten Jungs, hervorgegangen aus der Muslimbruderschaft, fordern unter anderem, dass Frauen verboten werden soll, öffentliche Bäder oder Solarien zu besuchen. Und sehr bezeichnend ist auch, dass NPD-Größen wie Udo Voigt oder der rechtsextreme Horst Mahler 2002 an einer Tagung der Hizb ut-Tahrir teilnahmen, um Rechtsextremismus und Islamismus voranzubringen. Prost Mahlzeit.
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15.10.2011 20:58 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -2
 
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Ist doch kein Wunder, wenn der Medienmainstream: die Islamkritiker nicht schätzt, dann werden auch schon mal die schlimmsten Ewiggestrigen und Feinde der Demokratie in Talkshows eingeladen.

http://www.youtube.com/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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15.10.2011 21:20 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Kommt: doch darauf an, wie die Diskussion gelaufen ist. Mich würds aber wundern, wenn man den Typen nicht permanent kritisiert hätte.
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15.10.2011 21:26 Uhr von Bayernpower71
 
+4 | -2
 
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"Hizb ut Tahrir": ich dachte kurz das "Hizb ut Tahrir" ein lateinischer Name für ne Grippe oder sowas ist.

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