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Occupy-Wall-Street-Day in Deutschland: Anti-Wallstreet-Demos haben begonnen (Update)

Die Occupy Wall Street Bewegung (OWS) führt nun erstmals auch in Deutschland zu Demonstrationen (ShortNews berichtete). Teilweise haben die Demonstrationen zwischen München, Köln, Frankfurt und Berlin und zahlreichen anderen deutschen Städten und Gemeinden bereits begonnen.

Ein Zentrum der Proteste liegt in Frankfurt am Main. Dort demonstrierten laut Beobachtern seit Mittag bislang mehrere Tausend Protestler, eine Blockade des Platzes vor dem Sitz der EZB ist angedacht. In Berlin wollen die Demonstranten am Nachmittag vor das Bundeskanzleramt ziehen.

Die Occupy Wall Street Bewegung prangert soziale Ungerechtigkeit und extrem ungleiche Vermögensverteilung in den USA an. Insbesondere die enge Kooperation zwischen Politik und Finanzindustrie ist den Protestlern, die sich als "99 Prozent" des Volkes bezeichnen, ein Dorn im Auge.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Demonstration, Wall Street
Quelle: www.ftd.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2011 15:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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Termine für zahlreiche deutsche Städte sind sehr übersichtlich gestaltet hier einsehbar: https://www.facebook.com/...

Berlin: Neptunbrunnen (seit 13:00 Uhr), Potsdamer Platz ab 15:00 Uhr, vor dem Kanzleramt: 17:00 Uhr.

Düsseldorf: 15.10., 15 Uhr am Hbf.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.10.2011 15:51 Uhr von kochtopf1
 
+5 | -1
 
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Ich muss jetzt mal einen Dank an Baron Münchhausen abgeben dass er sich so außergewöhnlich für die Finanzkrise aktiviert. Hoffentlich kappiert es jetzt sogar der Deutsche das es so nicht weiter geht
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15.10.2011 16:33 Uhr von ROBKAYE
 
+8 | -3
 
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Leute, ich möchte euch echt nicht den Tag versauen und ich bin ebenfalls ein Befürworter aller guten Absichten dieser Bewegung, aber die Tatsache, dass Bill Gates, Oberglobalist George Soros und sogar Ben Bernanke als Financiers und Befürworter der Bewegung gelten macht mich stutzig... Zudem habe ich eben einen Artikel bei Kopp gelesen, der mehr als nachdenklich stimmen sollte. Das was dort über die Hintergründe von "Occupy" geschrieben steht, wirft die Frage auf, ob diese "Revolution" nicht eventuell künstlich gesteuert wurde.

Nicht nur der Autor des Kopp-Artikels, sondern mittlerweile auch Persönlichkeiten wie Alexander Benesch von Infokrieg.tv, der Historiker und Enthüllungsjournalist Webster Tarpley sowie Infowars-Herausgeber Alex Jones (und das will was heißen!), haben Ungereimtheiten über Ursprung und Absichten der Occupy-Bewegung zu Tage gefördert, die verdammt nachdenklich stimmen.

Außerdem wurden, obwohl die Occupy-Wallstreet Bewegung angeblich keine Führungspersonen hat, von vielen dort protestierenden Menschen, mehrere auffällig agierende Personen ausgemacht, die aktiv, aber still in den Protestalltag an der Wall Street einwirken und die Bewegung zu lenken scheinen.

Aber lest selbst und bildet euch eure eigene Meinung:

http://bit.ly/...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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15.10.2011 16:49 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -2
 
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Hier der Artikel inkl. Fotos von den vermutlichen, im Hintergrund agierenden stillen Lenkern der Occupy-Bewegung:

http://bit.ly/...

Leider nur in Englisch

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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15.10.2011 17:31 Uhr von Sobel
 
+5 | -0
 
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Müssen nicht aber der Mensch ist so primitiv und unterwirft sich sofort erneut. Diese Veranstaltungen ist eine Beruhigungspille für die wachsende Unmut. Man tobt sich etwas aus, lässt seinen Frust frei heraus und glaubt dadurch was verändern zu können. Am Montag geht es dann wieder brav auf Arbeit, um sich nächsten Monat das neue Topprodukt leisten zu können.
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15.10.2011 18:57 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -2
 
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@ROBKAYE: Apropos Kopp-Enthüllungsjournalimus:

Für meinen Geschmack ist der Artikel Oliver Janichs eher eine im professionellem Journalisten-Deutsch abgefasste Anreicherung von Pseudo-Beweisen und subjektiven – unübersehbar rechts-tendentiellen – Ansichten. Damit ist er im Kopp-Verlag bestens aufgehoben.


Beispiel-Sätze:

1) Janich: Was fordern nun die Occupy-Leute? Am Anfang hielten sie sich bedeckt, aber so langsam lassen sie die Katze aus dem Sack: höhere Steuern und mehr Regulierung. Auch auf der deutschen Webseite findet sich praktisch der Wunschkatalog der sozialistischen Globalisten: »Einleitung einer sozial-ökologischen Transformation der europäischen Wirtschaft, Einführung einer Finanztransaktionssteuer, für ein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf tariflich entlohnte Arbeit«

Meine Meinung: Gottlob – bei vielen Haushalten besteht das Problem nicht alleine in einem Ausgabeproblem, sondern auch in einem Einnahmeproblem. Und genau hier wollen die "99-Prozent" ansetzen – das obere Prozent (...vielleicht auch die oberen 5%) stärker zur Kasse zu beten. Das dürfte die meisten Leser hier nicht wirklich betreffen...


2) Janich: "Die Initiatoren der Bewegung wollen anonym bleiben, was verdächtig genug ist."

Meine Meinung: Klassischer Unfug ohne Substanz.


3) Janich: "Im Gegenteil, Anhänger von Ron Paul, der seit Jahrzehnten die Abschaffung dieses Kartells der Großbanken fordert, werden offen gemobbt und ausgegrenzt."

Meine Meinung: Tatsächlich? Wer ist Ron Paul? Er ist ein Republikaner und – informiert man sich näher - ein strikter Konstitutionalismus, eine einflussreiche rechtspolitische Auffassung in den USA. Darüber hinaus gesteht Paul dem Bürger die größtmögliche politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu, was auch bedeutet, dass es keine staatlichen Sozialversicherung etc. gibt. Kurzum: Kein Freund dessen, was man allgemeinhin "links" nennt.


4) Janich: "Kurioserweise fordern die Teilnehmer an den Occupy-Demonstrationen mehr von dem, was das Problem verursacht hat: Planwirtschaftliches, staatliches Handeln unter Anwendung von Zwang.

Meine Meinung: Dies sehen viele andere und auch ich ganz anders: Der Politik ist die Kontrolle entglitten, sie lässt sich am Nasenring der Finanzindustrie durch die Manege führen. Das Parlament darf nicht zu einem Ort verkommen, indem Blaupausen der Finanzindustrie – wie jüngst in Berlin geschehen – verkommen. Das Kanzleramt ist auch kein Veranstaltungsraum, in dem Ackermann-Geburtstage abgehalten werden, das Bundesfinanzministerium keine Behörde, in der Banken eingeladen sind, ihre Deregulierunswünsche selbst zu verfassen (Steinbrück, Asmussen). Janich verwechselt offenkundig die Parteispender-Vereine, die uns zur Zeit regieren mit dem, was die Occupy-Bewegung sich unter einem echten Parlament vorstellt.

Wie allerdings die Occupy-Bewegung garantieren will, dass Politik künftig frei von "höheren Interessen" finanzstarker Akteure bleibt, wäre dann noch zu formulieren. In meinen Augen gehören dazu Parteispenden-Verbote. Also etwas, was etwa einem Ron Paul ganz gewiss nicht schmecken wird.


5) Bei der Bemerkung, die Occupy-Bewegung aggiere mit einer gespenstischen Art der Gruppensteuerung, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ist dies doch genau die Art und Weise, mit der hierzulande die Politik im Verbund mit ihrer Hofpresse im Auftrag von Finanzindustrie und Wirtschaft die Marionetten tanzen lässt... Nur recht, wenn man vom Gegner lernt.

6) Gegen Ende des Artikels überschlägt sich der Autor geradezu mit Plattitüden – der Schlusssatz endlich enttarnt sein eigentliches Problem:

"Solidarität heißt natürlich Sozialismus. Schöner die Tulpen nie blühten".

Man möchte Janich zuriefen: Wenn schon Sozialismus – dann für alle...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.10.2011 19:43 Uhr von Marky
 
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War klar: das die Ami-Cops mal wieder die Knüppel schwingen lassen müssen ....

http://politics.salon.com/...
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15.10.2011 19:45 Uhr von Marky
 
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Direkter videolink: http://vimeo.com/...
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15.10.2011 19:54 Uhr von Intolerant
 
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Wie sagte schon Urban Priol: Frankfurt ist die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate Deutschlands. Logisch, da stehen ja alle Banken.
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15.10.2011 21:28 Uhr von verni
 
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So lange: die Banken und Regierungsgebäude noch unversehrt da stehen wie sie sind, so lange wird man sich in Politik, wie Finanzwelt darüber lediglich amüsieren, mehr nicht.

Im übrigen lügt die Politik nach wie vor das blaue vom Himmel und fordert nun Bankenzerschlagungen usw wie dieser schäbige Gabriel. Wenn die Bürger tatsächlich dumm wie Schafe sind, glauben sie den Kram und alles geht weiter wie bisher. Wenn nicht, jagt sie diese Drecksregierung und all ihre Verbrecher die nämlich all das möglich gemacht haben, aus dem Land.
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16.10.2011 07:52 Uhr von spacerader73
 
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Kopp-Verlag, Infokrieger: @ROBKAYE
bei den oben genannten Leuten/Herausgebern handelt es sich um eine Mischung aus extremer Rechte und Liberitären. U.a. wird dort die TeaTime Bewegung (die Rechtsaußengruppierung in den USA) massiv gestützt. Sie wollen nichts anderes als die Menschen noch weiter zu spalten die Großindustrie zu Lasten der kleinen Leute zu stärken. Früher fand ich die Berichte dort auch nicht nur schlecht aber mittlerweile.... Selbst dein verlinkter Text ist mit rechter Propaganda versehen. Die haben schlichtweg Angst, dass die Leute wenigstens ein paar Krümel vom unendlichen Reichtum der Spitzenelite bekommt! Hier in Deutschland fühlen sich besonders Anhänger aus Teilen der Union, der FDP, ProDeutschland, Freiheit und teilen d. NPD von den angesprochen!
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17.10.2011 03:08 Uhr von mayan999
 
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@ROBKAYE: wirklich interessant, was du schreibst.
ich habe zwar den kopp-artikel nicht gelesen, weiß aber seit einigen jahren um die pläne, in denen es darum geht, "von oben gesteuerte oppositionen" dazu zu benutzen, den verlauf der "krise" in eine bestimmte bahn zu lenken.

ist dir bewusst, dass wir gerade das lang geplante ende des demokratischen kapitalismus miterleben ?

diese "globale krise", welche von seiten des finanzkapitals und deren "neokonservativen" handlangern bewusst seit jahrzehnten, -wenn nicht jahrhunderten- angestrebt wird, stellt eine reelle chance dar, die geschicke der welt dahingehend zu bestimmen, eine undemokratische gesellschaftsutopie zu erschaffen, in der einige wenige über ALLES entscheiden und deren macht auf konventionellem wege dann nicht mehr gebrochen werden kann. das war´n langer satz, geb ich zu.

aber eines garantiere ich dir. alles das, was man bisher für politische fehler hielt, waren akkurat durchgeführte maßnahmen, um den zustand, in dem wir uns jetzt befinden herbeizuführen.

wenn du möchtest, können wir gerne per pm weiterdiskutieren :-)

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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17.10.2011 03:27 Uhr von mayan999
 
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Die Occupy-Bewegung und der Mangel an Wahrheit: http://www.youtube.com/...

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