15.10.11 13:12 Uhr
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NRW muss keinen Schadensersatz für verschwundenes Renoir-Gemälde zahlen

Am gestrigen Freitag entschied die 25. Zivilkammer beim Landgericht Dortmund, dass das Land Nordrhein-Westfalen keinen Schadensersatz in Höhe von 32 Millionen Euro zahlen muss.

Im Jahre 2004 hatten Steuerfahnder die Pastellzeichnung des französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir von einem Mann aus Kroatin konfisziert. Wenig später verschwand die Zeichnung. Der Eigentümer verklagte das Land NRW nun auf 32 Millionen Euro Schadensersatz.

Die Kunsthistorikerin und Gutachterin Mayme Neher stellte fest, dass das Bild "Mädchen in Orange" eine einfache Kopie des Faksimile und nicht einer der 500 Drucke des Originals wäre. Somit ist der Wert gleich Null. Die Klage wurde abgewiesen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: NRW, Schadensersatz, Gemälde
Quelle: www.rp-online.de

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15.10.2011 13:22 Uhr von artefaktum
 
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Das ist aber schon ein seltsames Urteil: Wenn Steuerfahnder mein Eigentum beschlagnahmen und dieses dann wegkommt, hat man dem Geschädigten doch wohl dafür zu entschädigen? Einen Wert (sei er auch noch so gering) wird das Bild ja nun haben.

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