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Diabetes: Labradorhündin warnt neunjährigen vor drohendem Zuckerschock

Der neunjährige Arnold aus Schwerin hat einen ganz besonderen Aufpasser. Der Junge ist an Diabetes Typ 1 erkrankt und damit er nachts nicht unbemerkt unterzuckert, passt die Labradorhündin Lulu auf ihn auf.

Lulu ist Diabetikerbegleit- und Warnhund. Sobald Arnolds Blutzuckerspiegel zu niedrig wird, weckt die Hündin seine Eltern. "Hunde können einen drohenden Zuckerschock riechen", so die Mutter Berit Quaß. In einer Zeitschrift lasen die Eltern einen Artikel über solche Hunde.

Die Idee dazu kommt aus den USA. Diese Idee setzt Simone Luca Barrett nun auch in Deutschland um und trainiert in Osterode Hunde. Rund 8.000 Euro kostete die Eltern schon die dreijährige Begleitung des Hundes. Von der Krankenkasse bekam die Familie keinerlei Unterstützung und klagt deshalb.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diabetes, Diabetiker, Labrador, Zuckerkrankheit
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.10.2011 13:13 Uhr von Jaecko
 
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Sollte das im ersten Absatz "überzuckert" heissen?
Zuckerschock und Unterzucker sind jeweils auf der gegenüberliegenden Seite vom Normalwert.
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15.10.2011 13:57 Uhr von CrazyCatD
 
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@Jaecko: Nein, Unterzuckert ist richtig, die gefahr bei Diabetes Typ 1 ist oft nicht die Über- sondern Unterzuckerung, da du Normal ißt und über das Spritzen des Insulin den Blutzuckerspiegel nach unten korigierst, vor allem im Schlaf ist das eine Gefahr da der Betroffene selber davon nichts bemerkt und ganz langsam wegdämmert. Mein Freund ist Diabetiker Typ 1, der muss Nachts 1 - 2 mal nachkontrollieren und eine Kleinigkeit essen.

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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15.10.2011 14:48 Uhr von Jaecko
 
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Äh ja ne ich mein, mich wunderts, wie der Hund Unterzucker riecht. Bei Überzucker (Hyper-) wars doch so, dass das ab einer bestimmten Konzentration sogar für den Menschen als Acetongeruch wahrnehmbar ist.
Das brachte mich durcheinander, dass beim Unterzucker dann scheinbar was ähnliches abläuft.
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15.10.2011 15:27 Uhr von Dracultepes
 
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Mal sehen wielange es noch dauert bis wir dafür auch maschinen haben. Ich hab doch letztens erst gelesen das Wissentschaftler Hunde im Katastrophenschutz durch Roboterspürnasen ersetzen wollen.

Ne Uhr oder nen Smartphone mit solcher Sensorik würde wahrscheinlich vielen helfen.

Wenn sie dazu dann noch rausfinden warum Hunde Krebs riechen bzw. es nachbauen können, dann wäre das super.
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15.10.2011 16:25 Uhr von CrazyCatD
 
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@Jaecko: Jeder Hundeschnauze trumpft mit über 220 Millionen Riechzellen auf und kann etwa eine Million mal besser riechen als eine Menschen-Nase, damit riecht der Hund natürlich Dinge die wir nich mal im ansatz Wahrnehmen, genau deswegen werden Hunde bei der Krebstherapie, bei Epileptikern und eben bei Diabetikern eingesetzt.

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