Phänomen geklärt: Lockduft der weiblichen Brust ist "Navigationshilfe" für Babys
Forscher des Nationalen Wissenschaftszentrums in Dijon (Frankreich) haben entdeckt, dass die Montgomery-Drüsen der weiblichen Brust eine entscheidende Rolle dabei spielen, dass die Brust von Babys gefunden wird. Zunächst war nur bekannt, dass ihr Sekret die Haut der Mutter beim Stillen schützt.
Die mit dem Fachbegriff "Glandulae areolares" bezeichneten Drüsen befinden sich durchschnittlich zu einem Dutzend rund um die Brustwarze im pigmentierten Areal. Da viele Mütter nach der Entbindung beobachteten, dass die Drüsenanzahl anstieg, nahmen sich die Wissenschaftler dieser Sache an.
Sie stellten einen Zusammenhang zwischen gestiegener Drüsenanzahl und früherer Milchabgabe sowie häufigerer Nahrungsaufnahme fest. Die Mundbewegungen der Babys beim Stillen, würden durch das Sekret sogar eher ausgelöst als durch den Milchgeruch selbst.