Lebensmittelvergiftung: Deutsche Küche bekommt Soldaten in Afghanistan nicht gut
206 Soldaten der internationalen ISAF-Truppen in Afghanistan haben sich in der deutschen Feldküche eine Lebensmittelvergiftung geholt. 138 der erkrankten Soldaten und Soldatinnen sind Deutsche, so das Bundesverteidigungsministerium.
Schuld ist das Mittagessen am Mittwoch im Camp Marmal in Masar-i-Scharif. Welches Nahrungsmittel aber genau für die Symptome verantwortlich sind, ist aber noch nicht bekannt. Deshalb sollen mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt werden.
Die Küche ist derzeit geschlossen und es wird eine Desinfektion durchgeführt. Für den Militäreinsatz entstehe dadurch aber kein Nachteil: "Die Einsatzfähigkeit der Truppe ist nicht gefährdet", so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.