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Burnout nimmt die Stelle des klassischen Arbeitsunfalls ein

Waren bislang Arbeitsunfälle die Ursache Nummer 1 für Fehlzeiten in Unternehmen, wird dieser Grund langsam aber stetig von seiner Spitzenposition verdrängt. Immer öfter sind Ausfalltage durch stressbedingte Erkrankungen wie Burnout bedingt. Das ist das Fazit des Arbeitssicherheitsbarometers 2011.

Damit wird der Burnout zum modernen Arbeitsunfall und der Gesundheitsschutz zu einem noch wichtigeren Aspekt für Unternehmen. Immer noch wird dieser stiefmütterlich behandelt. Durchgeführt wird er als gesetzliche Vorgabe. Aber nur wenige Firmen glauben an die Wirksamkeit. Das belegen die Zahlen.

Dabei hat der Gesundheitsschutz einen hohen wirtschaftlichen Nutzen, wie eine weitere Studie zeigt: Jeder Tag, den ein Arbeitnehmer nicht fehlt, verursacht Unternehmen weniger Kosten. Jeder investierte Euro zahlt sich dann mehrfach wieder aus.


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WebReporter: asich
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stelle, Ausfall, Arbeitsunfall, Burnout
Quelle: www.arbeitssicherheit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2011 13:52 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Eigentlich Bullshit: Ein Burnout ist nichts anderes als eine ausgewachsene Depression.
Nur mit einem klar definierten Auslöser.
In letzter Zeit scheinen nur dummerweise alle Depressiven als Burnout-Opfer abgestempelt zu werden...
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14.10.2011 16:51 Uhr von Der Herdecker
 
+1 | -1
 
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shadow das ist Quatsch - zumindest wenn man ausgewachsen unter "der kommt halt nicht aus dem Knick und es wird schlimmer" bezeichnet.

Burn-Out ist eine Stoffwechselstörung - wie der Name schon sagt, die Zellen sind ausgebrannt durch Dauerstress, so wie jeder Motor bei zu langer und zu hoher Drehzahl irgendwann die Grätsche macht.

Es gibt nebenbei alternative Therapiemöglichkeiten - also wer so Richtung Antriebslosigkeit geht oder Depression mal hier reinschauen - http://www.procellsystems.de
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15.10.2011 00:04 Uhr von Simon_Dredd
 
+3 | -0
 
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Dieser Satz stösst mir irgendwie auf "Jeder Tag, den ein Arbeitnehmer nicht fehlt, verursacht Unternehmen weniger Kosten."

Wo sind die Zeiten geblieben, als man Mitarbeiter noch als Kapital angesehen hat?
Der Arbeiter ist nicht unwesentlich am Erfolg, bzw. Einkommen einer Firma beteiligt, also sollte er auch einen Gerechten Lohn dafür bekommen und sich nicht wie ein Kostenverursacher fühlen müssen.

Die steigende Burn-Out Fälle in Deutschland sind Hausgemacht. Noch nichtmal 10 Jahre ist es her, als im Handstreich alle Erungenschaften der Gewerkschaften kassiert wurden mit der Begründung " Seid froh, dass ihr überhaupt Arbeit habt...". Die auch in der Presse geschürte Existenz-Angst und daraus resultierende Verzichte auf Urlaubstage oder Genehsung im Krankheitsfall (lieber Krank arbeiten kommen, als riekieren, gefeuert zu werden) kommen nun zurück wie ein Bumerang.
Gepaart mit der aktuellen Finanzkrise und der Zunehmenden Wahrnehmung ihrer Ausbeutung in der Arbeiterklasse wird die Stimmung sicherlich bald kippen. Anzeichen dafür werden immer häufiger.

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