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Der georgisch-russische Dialog kommt nicht in Gang

Der Westen drängt auf eine Verbesserung der georgisch-russischen Beziehungen. Allerdings lehnt Moskau direkte Verhandlungen mit der georgischen Regierung ab. Die georgische Bevölkerung würde Verhandlungen begrüßen, sieht aber auch eine Bedrohung der georgischen Souveränität.

Wladimir Putin als Herr im Kreml hat eine persönliche Abneigung gegen den georgischen Präsidenten. Und da beide voraussichtlich auch zukünftig an der Spitze ihrer Staaten stehen werden, ist eine Verbesserung des bilateralen Verhältnisses nicht in Sicht.

Für die politische Führung in Georgien ist es zudem weiterhin vorteilhaft, politische Gegner als "pro russisch" zu brandmarken. Dies könnte die antirussische Stimmung im Land noch verstärken und einen Nachbarschaftsdialog behindern.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Russland, Streit, Georgien, Dialog
Quelle: www.messenger.com.ge

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14.10.2011 09:18 Uhr von Babelfisch
 
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Der Konflikt um die russisch besetzten georgischen Gebiete ist natürlich das größte Hindernis. Keine georgische Regierung kann sich hier einen Rückzieher leisten.
Die Russen können auch nicht zurück von ihrer voreiligen Anerkennung der "Zwergstaaten".

Das Problem zeigt sich schon bei den stockenden WTO-Beitrittsverhandlungen zwischen beiden Ländern. Georgien verweigert ein Ja zur russischen Mitgliedschaft.

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