New York: Ex-Polizist gesteht vor Gericht "Flaking"-Praxis seiner Kollegen
Ein ehemaliger Polizist der New Yorker Polizei steht derzeit vor Gericht. Dort gestand er nun eine gängige Praxis der New Yorker Polizei. "Flaking" wird es genannt und bezeichnet das gesetzwidrige Platzieren von Drogen bei Unschuldigen.
Mittels dieser Maßnahmen, so der verhaftete Stephen Anderson, sei es möglich, die vorgeschriebene Quote an Verhaftungen zu erfüllen oder zumindest in die Höhe zu treiben. Er selbst wurde aufgrund dieser Tat überführt, 2008 soll er mit Kollegen vier Männer "geflakt" haben.
Anderson sagt aus, er habe dies häufig gesehen. Der Gedanke dahinter wäre, dass den Verhafteten sowieso nicht viel passiere. Sie seien nach ein paar Tagen, oder noch am selben Tag, wieder auf freiem Fuß.