13.10.11 12:13 Uhr
 5.632
 

Nach Peter Ramsauers Aufruf: 210 schlafende Straßenbaustellen in acht Tagen gemeldet

Der Aufruf von Verkehrsminister Peter Ramsauer, sogenannte schlafende Straßenbaustellen zu melden, scheint ein Erfolg zu werden. Laut der Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung wurden innerhalb von acht Tagen 210 Baustellen gemeldet.

Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 75 verwaisten Baustellen. Es folgen mit 26 Hinweisen Rheinland-Pfalz und mit jeweils 20 Hinweisen Baden-Württemberg und Bayern.

Peter Ramsauers Statement zur Resonanz des Aufrufs: "Im ganzen Land werden jetzt schlafende Baustellen wachgerüttelt. Gemeinsam mit den Ländern gehen wir möglichen Problemen auf die Spur."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verkehr, Aufruf, Baustelle, Meldung, Peter Ramsauer
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.10.2011 12:13 Uhr von Klopfholz
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
Na da bin ich mal gespannt ob der Maut-Umfaller Ramsauer auch Taten folgen lässt. Meist fehlt es doch am Geld um Baustellen zu beenden. Und da hat ja gerade der Richtige den Aufruf gestartet.
Kommentar ansehen
13.10.2011 13:34 Uhr von Belmont
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Hat: er wirklich gut gedreht , der Herr Ramsauer, die Schuld den Baubetrieben in die Schuhe zu schieben und den Bürger dann noch mit reinziehen! ich weiss nicht ob es Arroganz oder Ignoranz ist, oder ein einfach nur Naivität ist , dass es Leute gibt, die nur stumpf dem Folgen was ein "wichtiger" Mensch sagt und es in keinster Weise hinterfragen! Auch eine verwaiste Baustelle kostet Geld -- achtet da keiner auf die Ausgaben unserer Steuergelder oder wie?
Kommentar ansehen
13.10.2011 14:42 Uhr von Serverhorst32
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
komisch sind es nicht die Beamten von Ramsauer die die Verträge für solche Baustellen unterzeichnen und genehmigen?

Naja egal ... bisschen Werbung für sich gemacht und der dumme Wähler fällt darauf rein ... ändert sich zwar nix aber der Name war mal wieder im Gespräch.
Kommentar ansehen
13.10.2011 15:17 Uhr von NGC4755
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
In Berlin erleb ich das auch immer, scheinbar nehmen die Firmen gleich 20 Aufträge gleichzeitig an um dann immer nur einen Tag was zu machen und dann zur nächsten Baustelle weiterziehen. So dauert es dann eben ein paar Jahre mal ein bischen Straße zu bauen.
Aber der Staat ist ja selber schuld wenn er seine Aufträge nicht kontrolliert.
Kommentar ansehen
13.10.2011 22:19 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Was soll denn das heißen? Vergessen Bauarbeiter einfach die Baustellen?
Kommentar ansehen
14.10.2011 06:33 Uhr von unomagan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das schlimme: ist ja das diese Aufträge durch Vetternwirtschaft entstehen, daher auch diese "Miese" Arbeitsmoral.
Kommentar ansehen
14.10.2011 11:14 Uhr von mrshumway
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
irgendwie clever: Auf der einen Seite fordert er massiv die Einführung von Maut für PKW. Auf der anderen lässt er dann die Autofahrer schlafende Baustellen zählen.... Damit liefert man ihm, zumindest was Bundesstraßen und Autobahnen angeht, DAS Topargument um eine Maut umzusetzen....

Genau diese Argumentation wird kommen. Die Begründung liefern ihm Autofahrer frei Haus und ohne daß sein Ministerium da besondere Anstrengungen machen muß.
Kommentar ansehen
14.10.2011 12:23 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lächerlich: damit macht sich Ramsauer zum Marcell Davis vom Bund
...und ich denke alle, zumindest sehr viele, wissen was von Marcell zu halten ist :-))
Kommentar ansehen
14.10.2011 18:01 Uhr von FreddyG
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist doch: gewollt das Baustellen lange dauern. So wird die Wirtschaft angekurbelt, die Firmen haben Aufträge und sind ausgelastet. Vor allem is das Projekt erheblich günstiger wenn schön viel Zeit bleibt, weder ind en Abendstunden oder an Wochenenden gearbeitet wird.
Aber wenn man für 1 km Autobahn länger braucht als zB in Frankfurt für eine komplette neue Landebahn zu bauen ist das schon seltsam.
Kommentar ansehen
15.10.2011 00:33 Uhr von Junginho
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@unomagan: Vetternwirtschaft? Bei Autobahnbaustellen?

Du hast in Deinem Leben noch nie etwas von Öffentlichen Ausschreibungen gehört. VOB/A und GWB sowie Vergabehandbücher sind Dir völlig fremd. Das Transparenzgebot ignorierst Du selbstverständlich auch. Alles klar! ;-)

9/11 waren auch die Amis selbst!

Verwaiste Baustellen könnten an manchen Tagen auch etwas mit der Witterung zu tun haben. Außerdem sind öffentlichen Auftraggebern - speziell Bund und Land - keine Möglichkeit gegeben, Vertragsstrafen in den Bauverträgen zu verankern, falls die Firma die vorgegebenen Termine nicht hält. Oftmals ist es so, dass die Firmen öffentliche Aufträge an Land ziehen - leider ist in 99 Prozent der Fälle der Preis ausschlaggeben (deutsches Vergaberecht!) - und dann bei der Bank wieder kreditwürdig sind. Mit ihrem Personal bedienen sie jedoch vorrangig Baustellen mit Vertragsstrafen, insbesondere im privaten Auftraggeberbereich.

Und zum Ende meines Kommentar bitte ich Euch mal nachzudenken, wieviele Beamte tatsächlich noch in den (Bau-)Behörden sitzen. Wenn es 25 Prozent sind, ist das viel. Der überwiegende Teil sind Angestellte, die leider fast die selben Rechte wie Beamte genießen, weil der Bund/Staat/Land keine Entlassungen vornimmt, da schlechte Presse befürchtet wird. Schizophren in meinen Augen, aber das Volk möchte es so! :-)

Die Politik senkt die Staatsquote (also die Zahl der beim Staat Beschäftigten) und vergibt dafür Aufträge an Private (Ingenieurbüros für Planung und Bauleitung). Diese unterliegen wirtschaftlichen Zwängen und wickeln zum Teil unglaublich viele Baustellen gleichzeitig ab, so dass ein Bauleiter des Büros es meistens schafft, einmal pro Woche auf den jeweiligen Baustellen vorbeizuschauen. Dafür kassieren sie dann ein stattliches Honorar (Vergütung nach HOAI; rund 2,5 Prozent der anrechenbaren Kosten eines Projekts ist für die örtliche Bauüberwachung vorgesehen) und können dies noch selbst Erhöhen, wenn aufgrund schlechter Planung/Bauausführung Nachträge notwenig werden, die sie selbst prüfen und durchwinken. Dadurch erhöht sich die Bausumme, damit die anrechenbaren Kosten und schließlich ihr Honorar. Und niemanden in Deutschland störts. Hier werden Millionen verschwendet, aber Hauptsache die Staatsquote ist niedrig. Die Leute in den Ämtern können das nicht mehr kontrollieren, da die Personaldecke extrem dünn ist. Meiner Meinung wird komplett an der falschen Stelle gespart - aber es verkauft sich halt gut an die Bürger, weil keiner ne Ahnung von dem Baugeschäft hat. Dies zeigt sich auch wieder bei dieser Diskussion!

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?