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Chile/Atacama-Wüste: Das Rätsel um die polierten Steine ist gelöst

Seit je her rätselt man über die großen Steinblöcke, die zu Tausenden in der Atacama-Wüste in Chile liegen. Das Rätselhafte ist ihr Aussehen. Sie sind völlig rund poliert und blank geschliffen.

Selbst Wissenschaftler konnten sich dies nicht erklären, da ja in der Wüste kein Wasser floss, was die Steine hätte polieren können. Der Geologe Jay Quade von der University of Arizona und seine Kollegen kamen dem Geheimnis während eines Picknicks nur zufällig auf die Spur.

Während die Wissenschaftler picknickten, fing die Erde an zu beben und ein ohrenbetäubendes Klackern setzte ein. Die Steine rieben sich aneinander. Da sie seit Millionen von Jahren dort liegen und es in der Wüste alle vier Monate bebt, haben die Steine 50.000 - 100.000 Polierstunden hinter sich.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nachrichten, Wissenschaft, Rätsel, Chile, Wüste, Felsen
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2011 10:05 Uhr von Iron_Maiden
 
+26 | -1
 
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Gute News Spec, aber einen Punkt habe ich: völlig rund sind die Kameraden nicht. "Abgerundete Ecken" passt besser.

Trotzdem gut zusammengefasst, interessant allemal.

Klares Plus.
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13.10.2011 10:39 Uhr von CrazyWolf1981
 
+8 | -2
 
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Interessant: aber war das wirklich ein Picknick? Das wär wohl der letzte Ort wo ich eine solche Freizeitaktivität machen würde. Im Grünen oder so, aber in ner Wüste? Wissenschaftler ticken vielleicht anders.
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13.10.2011 10:46 Uhr von Again
 
+11 | -0
 
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AktenJoe: Naja, weil man da tooootal exakte Angaben anstellen kann, liegst du mit deinen 7000 Jahren eigentlich weit daneben:
Ussher-Lightfoot-Kalender ist eine Chronologie, die auf ein annalistisches Werk von James Ussher aus dem Jahr 1650 zurückgeht. Er versuchte darin unter anderem, das Datum der Schöpfung aus Angaben der Bibel abzuleiten, und ermittelte dafür Sonntag, den 23. Oktober 4004 v. Chr.
http://de.wikipedia.org/... Der

Bald hat die Erde Geburtstag ;-)
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13.10.2011 11:03 Uhr von Again
 
+4 | -1
 
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AtenJoe: Immer noch weeeeeeeiiiiiiit daneben. Vom selben Artikel: „Dieses Werk fand statt und der Mensch wurde von der Dreifaltigkeit erschaffen am 23. Oktober 4004 v. Chr. um neun Uhr am Morgen.“
Natürlich ist Gott ein Frühausteher.
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13.10.2011 11:37 Uhr von delicious
 
+3 | -1
 
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@ AktenJoe: Kann es sein, das Du Kreationisten meinst?
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13.10.2011 15:36 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Zeus, und warum geschieht das dann nicht in JEDER Wüste und mit JEDEM Stein dort?
Gibt es Drogen vielleicht auch da, wo du wohnst?

DaDone,
wenn man mit seinen Wissenschaftlerkollegen gemütlich eine Mahlzeit draußen in der Wüste einnimmt, kann man das ja wohl durchaus als Picknick bezeichnen- auch Forscher in Wüsten müssen esse.
"Picknicken" bedeutet einfach nur: "eine Mahlzeit im Freien einnehmen"- das ist jetzt nicht gerade ein Ding der Unmöglichkeit in menschenleeren Gegenden...
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13.10.2011 17:23 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+0 | -0
 
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moment mal: so wie man die news liest, denkt man das es kein geheimnis ist, das es in der wüste alle paar monate ein beben gibt.
warum ist dann noch keiner darauf gekommen, dass bei so einem beben die steine aneinanderreiben?
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14.10.2011 07:43 Uhr von John2k
 
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@Iron_Maiden: Dann sollten die sich lieber vor Apple verstecken :-)

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