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Cannabis als möglicher Auslöser für Depressionen

Schon seit einiger Zeit steht Cannabis im Verdacht Depressionen auszulösen. Niederländische Forscher fanden nun heraus, dass bestimmte Genkombinationen dafür verantwortlich sind, ob Cannabiskonsum depressiv macht.

Dass Psychosen und Schizophrenie durch Haschischkonsum ausgelöst werden können ist seit langem bewiesen, aber nun wurde durch eine Langzeitstudie des Forscherteams der Radboud Universität Nijmegen belegt, dass auch Depressionen ausgelöst werden können.

Obwohl der Cannabiskonsum erst einmal angenehm berauschend wirkt, nehmen auf längere Zeit Depressionen zu, sagen die Forscher Roy Otten und Rutger Engels.


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WebReporter: Sire_Tom_de_Jank
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Cannabis, Ursache, Depression, Jugendlicher
Quelle: www.gmx.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2011 21:58 Uhr von Rechthaberei
 
+17 | -5
 
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Ja kein Wunder, weil´s meiste Geld für Cannabis: drauf geht, wenn´s illegal ist, statt für Vitalität.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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12.10.2011 22:26 Uhr von FrankaFra
 
+17 | -8
 
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Depressionen: haben einen so langen Schwanz an Ursachenfaktoren, dass man dies getrost als not testified abtun kann.

Würden die Depressionen auch ohne die Darreichung von Cannabinoiden ausbrechen? Kann man nicht beantworten in den Testfällen, also ist die Schlussfolgerung: :-P
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12.10.2011 22:47 Uhr von Silikon-Dream
 
+5 | -1
 
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Ohh yeah Sire,das Gefühl kenne ich
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12.10.2011 22:58 Uhr von Leeson
 
+14 | -0
 
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@H311dr1v0r: Die Propaganda von vor Jahrzehnten ist uns bekannt ;)
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13.10.2011 00:22 Uhr von Un4given
 
+1 | -5
 
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Ich vermute mal: H311dr1v0r hat das nicht unbedingt wörtlich gemeint, sondern so überzogen, daß Ironie Tags eigentlich nicht nötig waren. Deshalb von mir ein+,
oder seh ich das falsch H311?
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13.10.2011 06:36 Uhr von 4thelement
 
+1 | -2
 
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Das ist wie mit den Amokläufern ! Von denen essen genau , wie viele die Depressionen haben hin und wieder mal nen Brot oder trinken Wasser ...... wenn das dabei denn nicht auchmal ne Rolle spielt ;-) Ich sehe das also genau wie FRANKAFRA
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13.10.2011 08:13 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -3
 
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minus für propaganda: "Dass Psychosen und Schizophrenie durch Haschischkonsum ausgelöst werden können"

stimmt so nicht. thc wirkt dafür bestenfalls als katalysator.

cannabis hat NULL langzeitwirkung. wer das gegenteil behauptet, lügt einfach. in der regel dient es dem fördern der pharmafia. naturprodukt ist einfach zu billig.
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13.10.2011 08:39 Uhr von Minka51
 
+3 | -3
 
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wenn man sich den halben tag lang selbst künstlich verblödet und betäubt, wirkt sich das natürlich auf das leben des einzelnen thc-zombies aus. dauerkiffer sind in der regel eher traurige gestalten die nichts auf die kette kriegen und da sind depressionen nur verständlich.
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13.10.2011 10:12 Uhr von Cosmopolitana
 
+4 | -3
 
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Man muss auch mal schauen, aus welchem Umfeld solche Menschen mit Schizophrenie kommen oder welche Vorgeschichte da mitspielt, wie oft sie rauchen (meist sitzen solche Leute den ganzen Tag zuhaus und stecken sich eine nach der anderen an und denken über ihr gemeines Leben nach). Sowas kann man nicht einfach so herauspicken.
Es ist generell besser sauber zu leben.

Drogen sind mit Sicherheit auch ein Auslöser dieser Schizophrenien, aber ich halte zB. Alkohol für weitaus bedenklicher, wenn man die große Zahl krimineller Handlungen betrachtet, die unter Alkoholeinfluss passieren, da rückt die andere Problematik plötzlich in den Schatten.

Bleibt einfach sauber Leute!

Ich selbst verbinde übrigens Kiffer eher mit Gleichgültigkeit und Alkoholiker mit Agressivität und Gewalt.

[ nachträglich editiert von Cosmopolitana ]
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13.10.2011 11:59 Uhr von SniperRS
 
+1 | -1
 
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@JesusSchmidt: Es muss nicht das THC an sich sein, sondern der KONSUM desselben. Dass Haschischkonsum die Stimmung verändert wird wohl keiner von euch "Experten" bestreiten. Und dass es sehr wohl langzeitwirkungen haben kann, wenn man ständig euphorisch ist, ist nun keine sooo neue Feststellung. Der Mensch braucht wohl irgendwie die gesunde Mischung alle Emotionen, sonst kann sich das auf die Psyche niederschlagen.

@FrankaFra:
Die Aussage ist nicht, dass Depressionen (immer) von Cannabis ausgelöst werden. Die Aussage ist, dass Cannabis (u.a.) Depressionen auslösen KANN. Ausschließen würde ich das nicht, denn ich habe schon so einige getroffen, denen es angeblich "nicht geschadet" hat. Ich dachte mir dann immer meinen Teil, wenn ich diesen häufig doch sehr verpeilten Gestalten begegnet bin. ;-)
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13.10.2011 12:08 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+3 | -2
 
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Alles falsch: Kopfschmerzen entstehen dadurch, das man sich permanent mit der flachen Hand an die Stirn klatscht.
Diese Reaktion resultiert ausschliesslich aus dem puren Anblick, wie unsere Tante Merkel und Konsorten Ihrem Job nachgehen.
Durch die permanenten Kopfschmerzen entstehen auf Dauer Depressionen, deren Ursache man mit Cannabiskonsum bekämpft.
Logischerweise geht man dann mit den Depressionen zum Arzt und dieser stellt dann eben jenen Cannabiskonsum fest.
Woraus er schlussfolgert, das Depressionen durch Cannabis entstanden sein müssen.
In folge dessen wird Cannabis nicht freigegeben.

Was wir dann wiederum nicht verstehen können und uns an den Kopf.....

Ein TEUFELSKREIS :D

[ nachträglich editiert von Wurstwasserpfeiffe ]
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13.10.2011 12:21 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Nope: "Würden die Depressionen auch ohne die Darreichung von Cannabinoiden ausbrechen? Kann man nicht beantworten in den Testfällen"

"Das ist wie mit den Amokläufern ! Von denen essen genau , wie viele die Depressionen haben hin und wieder mal nen Brot oder trinken Wasser"

Schonmal was von Kontrollgruppen gehört? Selbstverständlich kann man prüfen ob Depressionen verstärkt bei Cannabis-Konsumenten auftreten oder auch ob Amokläufer mehr Brot essen als Nicht-Amokläufer.
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13.10.2011 19:45 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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@unique2910 - kippen: Recht hast du!
Es gibt vieles was verboten ist weil es gesundheitsschädlich ist,
aber Kippen und Alkohol bleiben aufm Markt!?

Kippen fördern die Krebsentstehung, mein Opa ist erst letztes Jahr daran gestorben... okay man muss nicht rauchen!

Alkohol führt zu Verkehrstoten, Nieren und Leberschäden führen auch zum Tot.

Eine heuchlerische Welt da draußen :(
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13.10.2011 23:20 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -0
 
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JesusSchmidt/ Sniper: Ich lese immer deine Kommentare und meistens liegst du leider voll daneben. Generell ist es mir egal, bei dem Thema jedoch nicht:

THC hat eine Langzeitwirkung. Nimm es täglich 10 Jahre lang. Dann fehlen dir 4 Bit in deinem 8 Bit Kurzzeitgedächtnis. Die kommen bei Nachlassen des Konsums wieder, klar, aber es ist eine Langzeitwirkung.
Wer was anderes sagt, lügt.

Sniper, naja, Depressionen werden eben nicht nur durch einen Faktor ausgelöst, also ist die Grundaussage falsch, auch bei "können". Denn können impliziert, dass es auch möglich ist, bei einem Menschen, der sonst keine Depression bekommen hätte, Cannabiskonsum eine Depriphase ausgelöst hat. Und das kann ganz klar verneint werden. Nur darum gings :)
Man muss sich nur die Lebensumstände desjenigen ansehen, schon weiss man, woran es liegt. Der Konsum begünstigt vielleicht das Wegbrechen positiver Schutzfaktoren, die dich vor Depressionen bewahren (Arbeit, Freunde etc.), aber das ist dann nicht der Auslöser.
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14.10.2011 09:22 Uhr von SniperRS
 
+1 | -0
 
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@FrankaFra: OK, das mag ja alles sein. Aber ich bin eher ein praktisch denkender Mensch und sage mir: "So was kommt von so was!"

Wenn also der Konsum von THC dazu führt, dass man sich so verändert, dass Depressionen begünstigt werden, dann ist für mich THC-Konsum ein Faktor, der Depressionen auslösen kann. Damit sage ich wie gesagt nicht, dass es einen DIREKTEN Zusammenhang gibt, oder dass es IMMER dazu kommen muss. Verallgemeinerungen sind sowieso selten zutreffend.
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09.11.2011 19:06 Uhr von jonathanm
 
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@news: Liegt wohl daran das man von außen unter Druck gesetzt wird. Verheimlichen, das Geld, Sorgen wegen Besorgung usw. Das löst wohl eher den Zustand aus.

oder liege ich da falsch?

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