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Burma setzt ein Zeichen: Pro Westen, kontra China

Der Staatspräsident Burmas, Thein Sein, hat mehrere hundert politische Gefangene in die Freiheit entlassen. Zwar sind die Freilassungskriterien nicht bekannt, jedoch setzt der Präsident damit ein klares Zeichen Richtung Westen, der Inhaftierungen der politischen Gegner sanktionierte.

Der Generalmajor der Shan-Armee, Sao Hso Ten, musste wegen Hochverrats 2005 für 106 Jahre ins Gefängnis, General Hsay Htin hätte sogar 160 Jahre einsitzen müssen. Beide sind nun frei. Ein klares Zeichen, sich aus der Vormundschaft Chinas zu befreien und dem Westen zu öffnen.

Meldungen zum verurteilten und inhaftierten Studentenführer Kyi Kyi Nyunt gibt es noch nicht. Dieser wurde aufgrund der Teilnahme an der "Safran-Revolution" 2008 zu 65 Jahren Zuchthaus verurteilt. Bisher hatte die burmesische Führung bestritten, dass es politische Gefangene überhaupt gebe.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Westen, Zeichen, Freilassung, Burma
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2011 21:38 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -1
 
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Genaue Zahlen weiß man nicht, ebenso wenig wie die tatsächlichen Kriterien. Es heißt, man habe zunächst Alte und Kranke freigelassen
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13.10.2011 04:52 Uhr von erw
 
+1 | -1
 
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klar pro westen wem wollen die denn sonst das crystal meth und die anderen drogen andrehen, den chinesen?
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13.10.2011 06:54 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -0
 
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erw: Crystal Meth (oder auch N-Methylamphetamin) kannst du mit dem herstellen, was du unter der Spüle und im Badezimmerschrank hast. Oder du kaufst die Zutaten in der Apotheke.

Daher bezweifle ich, dass gerade Burma Crystal Meth an andere Länder verkauft.

Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster und behaupte mal so frei, in Burma hast du keinen Meth-Untergrund.

Coca vielleicht, Cannabis bestimmt. Aber selbst davon hört man in Verbindung mit Burma eher wenig.

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