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EU-Diplomaten: Beitrittsprozess der Türkei steht "praktisch still"

Sechs Jahre sind nun vergangen, seitdem die EU-Verhandlungen mit der Türkei begonnen haben. Lediglich 13 Verhandlungskapitel von insgesamt 33 wurden bis heute geöffnet. Der Grund für diesen Stillstand ist die Weigerung der Türkei, das EU-Mitglied Zypern anzuerkennen.

Der türkische Europaminister Bagis hingegen sieht das anders und sagte: "Wir waren nie näher an den EU-Standards". Die EU fordert von der Türkei eine Normalisierung der Beziehung mit Zypern bezüglich der eskalierenden Streitigkeiten wegen der Gasvorkommen vor Zypern.

Zu Zypern sagte er, dass erst, wenn die EU Handelsbeziehungen mit der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern aufnehmen werde, die Türkei bereit sei, ihre Flug- und Seehäfen für Zypern zu öffnen. Des Weiteren kritisiert die EU die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, Beitritt, Stillstand
Quelle: derstandard.at

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12.10.2011 20:30 Uhr von Captain-Iglo
 
+8 | -2
 
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Das mit Zypern könnte der Türkei den EU-Beitritt kosten. Im Artikel stand noch, dass die Türkei ihre Beziehungen mit der EU einfrieren will, wenn die Zyprioten die EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2012 wie demokratisch beschlossen übernehmen.
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12.10.2011 20:47 Uhr von Rechthaberei
 
+12 | -2
 
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Die Türkei, die nur aufgrund des vergangenen: Kalten Weltkrieges bereits Nato-Mitglied ist, träumt von einer eigenen Großmachtposition, aber in türkischen Gefängnissen zählt, wie Menschenrechtsorganisationen beklagen die Folter zum Alltag. Die Türkei hat bisher auch nicht die UN-Konvention gegen Folter ratifiziert.
Sämtliche immer wieder genannten innere Reformen wären für eine wirklich kemalistische fortschrittliche Türkei doch ohnehin selbstverständlich und nicht allein wegen des EU-Beitritts zu machen.

Die Türkei ist für die europäischen Steuerzahler ein Faß ohne Boden.
Laut eines Gutachtens des Gefra-Instituts in Münster hätte die Türkei in der Finanzperiode der Jahre 2007 bis 2013 Anspruch auf EU-Subventionen im Ausmaß von 124,9 Milliarden Euro aus den sogenannten Strukturfonds gehabt. Allein ein türkischer EU-Beitritt, würde somit mehr als ein Drittel der im genannten Zeitraum verfügbaren Strukturfonds von 346 Milliarden Euro ausmachen, Geld das den
wirtschaftlich schwächsten Ländern Westeuropas, die sich alle auf dem Balkan befinden, fehlen würde.
Rumänien und Bulgarien wurden zu früh in die EU aufgenommen und es droht den beiden Ländern die Sperrung der EU-Hilfszahlung aufgrund ihrer Korruption. Was sie nicht EU-fähiger macht.

Man stelle sich vor Spanien würde der Arabischen Union beitreten, weil ein Teil nach Nordafrika hineinragt. Fast eine spanische Schande für alle Europäer.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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12.10.2011 20:57 Uhr von memo81
 
+3 | -13
 
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12.10.2011 21:04 Uhr von Showtek
 
+12 | -5
 
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Vor 1100 Jahren kam ein türke auf die idee einen schafsdarm als verhütungsmittel zu nutzen...100 jahre später kam ein europäer auf die gleiche idee. er entfernte nur das schaf drumherum...
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12.10.2011 21:30 Uhr von memo81
 
+3 | -9
 
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Gebt mir 1000 Minusse: ändert nix an der Situation des ewigen Nörgelns und Nichts-Tuns. Den Kopf in den Sand stecken hat noch nie was bewirkt.

Wir haben nix davon, wenn wir uns hier tagtäglich bekriegen, aber viel mehr, wenn wir uns zusammen tun und gegen die Diktatur in der EU vorgehen (für alle die, die 1 mal in 4 Jahren ihr Kreuzchen setzen und sagen "Aber wir leben hier doch in einer Demokratie, andere nicht..")!

[ nachträglich editiert von memo81 ]
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12.10.2011 21:32 Uhr von Bayernpower71
 
+9 | -3
 
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Showtek: jmmd ^^
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12.10.2011 21:47 Uhr von memo81
 
+3 | -9
 
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@arti: müssen wir Gott sei Dank nicht, dafür haben wir ja unsere Banken, die wir nicht nur füttern, sondern auch noch die Füße küssen.

Kümmert ihr euch weiter um die Türken, die Banken freuen sich :-)
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12.10.2011 21:50 Uhr von musti30
 
+3 | -7
 
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Ja Ja: Ich glaube die türkei beitritt ist das kleinste problem
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12.10.2011 22:05 Uhr von Allmightyrandom
 
+4 | -4
 
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"Des Weiteren kritisiert die EU die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei."

Stimmt, Presse- und Meinungsfreiheit sind echt das Letzte! Die EU versucht ja deshalb auch das Ganze Abzuschaffen

[/Sarkasmus aus]
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13.10.2011 19:35 Uhr von Acun87
 
+1 | -1
 
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ihr deppen: wenn ihr sie nicht haben wollt in der eu, teilt ihnen doch verdammt nochmal einfach eine ablehnung und fertig.

wozu dieses ewige hin und her ?

sagt ihnen, dass die kulturen verschieden sind (nicht zu europa passen) und dass der islam euch kratzt. dann ist die sache gegessen.

es reicht langsam.

glaubt ihr wirklich, dass wenn die türkei alle beitrittsauflagen erfüllt, aufgenommen wird ??? pff...

belügt euch doch nicht selbst !!!

zeit tacheles zu reden.

wir brauchen die eu nicht !!! und die eu braucht uns (vorerst) nicht !!!

wie hat altkanzler gerhard schröder einst so doll gesagt "wenn wir dieses kapitel schließen, wird es nicht mehr heißen die Türkei und die eu, sondern die türkei in der eu."

das war ein weiser mann mit orientierungsblick in die zukunft.

europa hat angst, dass eines tages der der staat türkei, der mehrheitlich von einer anderen religion geprägt ist, so mächtig wird, dass sie das mächtigste mitglied sind. glaubt mir !!!

man sehe nur den alterdurchschnitt in der türkei an, der bei durchschnittlich etwa 27,3 jahren liegt. das wäre nach dem heutigen stand, die mit abstand jüngste bevölkerung in der eu. in europäischen ländern, vor allem in deutschland, träumt man von so einer jungen bevölkerung.

lange rede, kurzer sinn. europa hat einfach nur angst.

und türkeihasser wie lina oder krümmelidiot-cruncher oder wie er heißen mag und alle anderen.. können schreiben was sie wollen. ich will sehen, ob sie in 10 jahren den selben müll von sich geben. you´re welcome!

[ nachträglich editiert von Acun87 ]

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