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Catania/Italien: Unschöner Zwischenfall bei der Fecht-Weltmeisterschaft

Bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Catania kam es zu einer unschönen Szene. Die afrikanische Degenmeisterin Sarra Besbes aus Tunesien hatte sich geweigert, gegen die israelische Fechterin Noam Mills anzutreten.

Nachdem sie sich dann doch noch überreden ließ, sich ihrer Gegnerin auf der Planche zu stellen, blieb sie regungslos stehen und kassierte drei Treffer ohne sich gewehrt zu haben. Mills gewann dadurch die Qualifikation. Sarah Besbes soll nach dem verschenkten Sieg geweint haben.

Ein ähnlicher Vorfall geschah wenige Tage zuvor bei den Kämpfen der Männer. Sayyad Ghanbari Hamad aus dem Iran weigerte sich, gegen den Israeli Tomer Or zu fechten.


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Italien, Weltmeisterschaft, Zwischenfall, Fecht
Quelle: www.boulevard-baden.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2011 18:17 Uhr von NetReport2000
 
+30 | -3
 
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Ob die Sportler auf Anweisung gehandelt haben oder aus eigenem Antrieb ist ungewiss. Ich kann mir vorstellen, dass jemand der aus Überzeugung den Kampf abgelehnt hat sicher nicht geweint hätte.
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12.10.2011 18:33 Uhr von mia_w
 
+33 | -6
 
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Wer den Sport benutzt, soll auf Lebenszeit gesperrt werden.
Und wenn das auf Anweisung geschah, spiegelt es nur wider, was sowieso bekannt ist. Warum kann man den Sportlern nicht ihren Job machen lassen und muß alles auf politische Interessen beschränken?

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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12.10.2011 18:54 Uhr von azru-ino
 
+15 | -42
 
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12.10.2011 20:05 Uhr von mudface
 
+21 | -5
 
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@azru-ino: Du tust grade so als wenn die Sportler etwas dafür können was andere verzapft haben. Und wenn es für Muslime undenkbar ist gegen Sportler aus Israel in einem sportlichen Wettkampf anzutreten, dann sollen sie doch zu Hause bleiben und dem Rest der Welt nicht auf den Sack gehen.
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12.10.2011 20:39 Uhr von TheRoadrunner
 
+10 | -6
 
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@ azru-ino: Sportler sind in erster Linie Sportler und sollten sich auch als solche begreifen. Staatsbürgerschaft oder Abstammung eines Sportlers sollten zumindest beim Sport irrelevant sein.

Wieso war die Gründung des Staates Israel denn illegal? Mach dich doch mal schlau:
http://de.wikipedia.org/...

Die israelische Armee richtet ihre Angriffe in erster Linie gegen Extremisten, durch die Israel zuvor angegriffen wurde. Im Gegensatz zu den arabischen und insbesondere palästinensischen Extremisten, die oft rein zivile Ziele attackieren.
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12.10.2011 20:39 Uhr von frazerelite
 
+5 | -14
 
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was kann man anderes erwarten vom islam als gewalt, intoleranz und krieg
ok gehen wir ohne vorurteile raus in die "freihe" welt
gehen wir hm in den osten vll in den eher gemäßigten teil türkei und gründen eine kirchengemeinde
ein verbot ist da nur das harmlosere was dann passiert
in den meisten fällen wird die kirche abgebrannt

das WIR uns kritik vom islam anhören müssen der keine andere religion duldet in ihrem macht bereich und WIR gestatten unzähligen religionen sich hier nieder zu lassen und SOGAR unser land umzugestalten

ganz ehrlich wir brauchen keine religionen ! schafft sie ab!
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12.10.2011 20:45 Uhr von Adrian_Northwind
 
+13 | -2
 
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Wenn sogar der Ostblock seiner Zeit gegen den Westen auf das Fussballfeld getreten ist um zu spielen, dann muss man sich ja fragen welche Barrieren diese Idioten noch trennt.

Sollen die doch froh sein, dass sie sich beweisen können, gegen die Leute, die sie für so schlecht erachten. Oder hatten sie etwa Angst vor einer Niederlage? ^^

Das wars dann wohl mit der Ehre.

Gruß
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12.10.2011 20:56 Uhr von Bayernpower71
 
+6 | -5
 
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naja: beide Seiten schenken sich nichts.

Man erinnere an ein ChampionsLeague-Spiel des FC Bayern München in Israel. Der Iraner Hashemian bekam kein Visum. Ich glaub gegen Haifa oder Tel Aviv wars. Is schon bissel her.

Aber das Sport gerne mal instrumentalisiert wird ist nichts neues (siehe Frauenfußball-WM in Deutschland und die nicht antreten wollende Iranische Frauenmannschaft, wegen nem fetzen Stoff).

Die Fechter (um wieder zur News zu kommen) haben bestimmt auch einen Verband. In solchen Fällen, wie von der Tunesierin, würd ich sagen: 4 Jahre Verbandsausschluß. Wer Sport zum Politikum oder gar Religion macht hat auf Sport-Veranstaltungen nix, aber auch gar nix, verloren.
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12.10.2011 22:59 Uhr von bln_playa
 
+8 | -9
 
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gut so! ich würde auch nicht gegen jemanden in einer sportlichen Disziplin antreten,der meine Landsleute im Gaza abschlachtet!
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12.10.2011 23:04 Uhr von JensGibolde
 
+3 | -1
 
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was denn jetzt? sarra oder sarah, liebe shortnews.de-redaktion?
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13.10.2011 00:02 Uhr von Perisecor
 
+7 | -4
 
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Weigert man sich dort auch gegen jordanische Sportler anzutreten? Immerhin hält Jordanien einen weit größeren Teil des fiktiven Staates Palästina besetzt als Israel und geholfen wird den dort lebenden Palästinensern in den Flüchtlingslagern auch nicht...
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13.10.2011 01:19 Uhr von onemanshow
 
+3 | -9
 
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das hat doch nichts mit toleranz usw zu tun... irgendwie muss man halt ein zeichen setzten!!
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13.10.2011 08:24 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -1
 
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@TheRoadrunner: Schön, dass die UN das Existenzrecht beschlossen haben. Das ist ganz einfach das Recht des Stärkeren. Der Stärkere hat immer Recht. Toll.
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13.10.2011 08:27 Uhr von mort76
 
+5 | -0
 
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franzerelite, das war ja wohl eher gewaltloser Wiederstand, wenn du schon mit Schlagworten wie "Gewalt" angeschissen kommst.
Also eher "Methode ´Gandhi".
Da dieser Fall hier ausschließlich zu Ungunsten der Iranerin und des Afrikaners ausging, gibts für islamophobe Menschen hier doch wohl nichts zu kritisieren? Euch kann man es echt nie recht machen...

Und, by the way: wie war das noch gleich mit dem amerikanischen Boykott der olympischen Spiele in Rußland?
Schon vergessen?
Wo ALLE amerikanischen Sportler auf Befehl von Oben nicht an der Olympiade teilnehmen durften?
Soweit ich weiß, waren das fast ausschließlich Christen...
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13.10.2011 08:42 Uhr von Crusader2012
 
+0 | -5
 
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Und tschüß Unterm Strich haben sich die muslimischen Regime mit dieser Vorgabe doch wieder mal nur selbst vor aller Welt zum Vollidioten erklärt (dass die Sportler freiwillig so gehandelt haben, kann man wohl ausschliessen).

Die dämlichste Aussage hier im Form war, dass man keinen Wettkampf mit jemandem betreiben kann, der seine Landsleute im Gaza abschlachtet. Wenn es danach ginge, müsste man alle islamischen Sportler von jeder weltweiten Veranstaltung per se ausschliessen. Denn der islamische Terrorismus hat wohl schon überall auf der Welt Opfer gefordert.
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13.10.2011 09:10 Uhr von Xanoskar
 
+4 | -0
 
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friedlicher Protest: ich sage JA zu dieser Artdes Protestes denn er deutet auf Probleme hin die die ganze Welt mit Israel hat (niemand sagt das es gegen die Juden geht, aber den Unterschied wollen hier einige Muselmanenhasser eh nicht anerkennen... und bevor hier noch mal jemand das wort antisemitismus in den Mund nehmen geht mal schauen wer alles zu den Semitischen Völkern gehört...

Aber Back to topic: Man sollte immer seine Meinung zeigen und ich denke auch das sie sich nicht gegen die Israelischen Sportler richtet sondern gegen Israel und da sage ich ganz klar; SO MUSS DAS SEIN. Israel ist eine annerkannte Militärdiktatur mit schein Demokratie. Ein Land was anwendet wofür sie von uns deutschen noch immer Mrd in den Poppes geschoben bekommen MUSS bekämpft werden.

Ihr glaubt das sei gewäsch? Die Gefangenenlanger für die Palästinenser werden von Militärischen Führern ohne Scham als KZs bezeichnet und der Gasastreifen gerne auch mal als Ghetto.... das es Leute in diesem Land gibt die es führen und die solche Wörter benutzen ist eine Schande!
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13.10.2011 09:42 Uhr von sicness66
 
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Dämlich: Man trainiert sein Leben lang auf so einen Moment hin und will endlich Weltmeister werden und dann scheidet man aus, weil einem die Nase des Sportler aus politischen Gründen nicht passt ?

Bei den Idioten sitzt man warscheinlich auch vor Turnierbeginn vor der Tabelle und rechnet sich den potenziellen Gegner aus, und hofft nicht auf einen Israeli zu treffen. Aber nicht weil er so stark ist...

Das ist mir einfach zu dumm.
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13.10.2011 10:58 Uhr von Pre
 
+0 | -2
 
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Letztes Jahr gings doch auch: Die beiden waren sich doch schon im letzten Jahr begegnet, da ich mich an diese "Eklat"-Meldungen aus dem letzten Jahr nicht erinnern kann, wird wohl ein ganz normaler sportlicher Wettkampf ausgetragen worden sein.
Also, warum hat das dieses Jahr nicht funktioniert, kann ja wohl kaum an der generellen Ablehnung des Staates Israel durch Frau Besbes liegen.

Links dazu:
Steckbrief Besbes FIE
http://www.fie.ch/...

Steckbrief Mills FIE
http://www.fie.ch/...

Über die Suchfelder findet man mehr, Jahr 2009/2010.

[ nachträglich editiert von Pre ]
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13.10.2011 16:03 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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Pre, das dürfte wohl kaum eine freie Entscheidung der beiden Sportler gewesen sein- was willst du denn machen, wenn dein Verband dir aus politischen Gründen den Kampf verbietet?

Ich vermute mal, daß man in Tunesien und in Iran besser nicht gegen den eigenen Verband oder die politische Führung aufmuckt, wenn man seine Karriere nicht sowieso beenden will...genausowenig, wie die amerikanischen Sportler eine Wahl hatten, ob sie Rußland boykottieren wollen oder nicht.

Mir tuts leid für die Sportler...
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13.10.2011 17:45 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ playa: Nur dass es sich bei den Sportlern nicht um Palästinenser handelt.
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13.10.2011 22:52 Uhr von omar
 
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@DerBelgarath: "der Islam, die große Weltreligion des Friedens und der Toleranz ... "
=> Ja, da hast du recht.
Wenn ich mir die 624jährige Geschichte des osmanischen Reichs (1299–1923) anschaue, so muss ich schon sagen, dass bis zum ersten Weltkrieg das vornehmlich islamische Land sehr tolerant war. Viele Juden sind z.B. damals, weil sie in christlichen Ländern verfolgt wurden, ins osmanische Reich ausgewandert. Dort konnten Sie sie ihrem Glauben nachgehen und wurden am Hof des Sultans sogar als Ratgeber geschätzt.
In der Religion an sich wird Frieden gepredigt, auch wenn Gewalt im Zusammenhang mit Selbstverteidigung (zu verstehen im Kontext der Kreuzzüge) geboten ist. Leider liegen aber Theorie und Praxis derzeit an vielen Orten der Welt weit auseinander, weil die Religion als machtpolitisches Instrument von Demagogen missbraucht wird.
Was fehlt ist eine Reform des Glaubens, da einige Dinge sich seit der Zeit Mohammeds geändert haben und vieles daher neu interpretiert werden muss, welches aber ideoligisch bedingt nicht möglich ist.
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14.10.2011 23:06 Uhr von bln_playa
 
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@TheRoadrunner: Ich meine brüder im Glauben
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15.10.2011 11:00 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ bin_playa: Dann schau dir hier doch mal eine Liste von Ländern an, gegen die Christen nach deinem Verständnis im Sport nicht antreten sollten:
http://de.wikipedia.org/...
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16.10.2011 15:21 Uhr von mort76
 
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omar, wenn man dabei dann noch an protestantische Glaubenskrieger wie Bush denkt, kann man sowieso nur zu dem Eindruck kommen, daß es auch hier nicht weit her ist mit der praktischen Friedfertigkeit.
Christen, Juden, Moslems...man findet bei jeder Religion genug Leichen im Keller. Und die Atheisten sind auch nicht besser, wie man ja im Kommunismus sah.
Das läßt nur einen Schluß zu:
das Problem ist nicht die Religion, sondern der Mensch ansich.
Demagogen und Hetzer gibt es überall.

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