12.10.11 17:29 Uhr
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Wladimir Putin bezeichnet USA als Parasiten

"Ein Parasit, der sich vom Monopol des US-Dollars als internationale Leitwährung ernährt", so beschreibt der russische Ministerpräsident Wladimir Putin die USA, während seines Staatsbesuches in der Volksrepublik China.

Putin kritisierte weiterhin, dass die USA nur auf Pump lebten und die Schulden auf die anderen Länder abwälzt. Mit seinen Aussagen wolle er die USA allerdings nicht kritisieren sondern einen Anstoß geben um gemeinschaftlich eine Lösung für das Problem zu finden.

Während seines Chinabesuchs vereinbarten beide Länder umfassende Handelsabkommen und Kooperationen im Bereich Umweltschutz, Energie und Hochtechnologie. Vor allem die Lieferungen von Gas von Russland nach China soll weiter ausgebaut werden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Politik, Wladimir Putin, Parasit
Quelle: www.n-tv.de

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12.10.2011 17:36 Uhr von Conner7
 
+56 | -8
 
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Stimme dem voll und ganz zu: "Ein Parasit, der sich vom Monopol des US-Dollars als internationale Leitwährung ernährt"

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen!
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12.10.2011 18:06 Uhr von ente214
 
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wow: ja, bei hochtechnologie und umweltschutz sind die beiden länder ja führend.-_-
ich bezeichne putin als parasiten des russischen volkes, der nur vom monopol der geheimdienste lebt.
was jetzt?
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12.10.2011 18:35 Uhr von Teffteff
 
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@ente214: Schreib ´ne News drüber. ;)
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12.10.2011 18:53 Uhr von ElChefo
 
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Ach hat der Vladimir wieder vergessen, die Trollface-Maske abzusetzen... hm.. kann ja passieren.
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12.10.2011 18:55 Uhr von hofn4rr
 
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@ente: >> was jetzt? <<

die tage, wo andere "souveräne" länder sich von der dollarhegemonie ausnutzen lassen sind bald gezählt.

ein kritischer zeitpunkt, und wehe dem wenn es soweit ist, wenn sich chinesen, russen, und eine reihe weiterer staaten davon lösen beim internationalen zahlungsverkehr...

die supermacht usa wäre ab dann nicht mehr weiter existent...
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12.10.2011 18:59 Uhr von ElChefo
 
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hofn4rr und die aufstrebende Schattenmacht China gleich mit, wenn man betrachtet, auf wievielen Devisenreserven aus dem Reich der Fed sie sitzt ... die wären dann erstmal allesamt nur noch ihren jeweiligen Heizwert im Ofen wert. China (und damit auch indirekt wir alle) sind eindeutig auf den Dollar angewiesen, like it or not.
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12.10.2011 22:29 Uhr von blz
 
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@hofn4rr: Genau, die Chinesen und die Russen lassen sich von der Dollarhegemonie ausnutzen. *ironie off*
Aber die eigene Bevölkerung, die Umwelt und die Abnehmer von Rohtoffen werden von Staaten wie China und Russland natürlich nicht unterdrückt und ausgenutzt.
Siehe Gas in der Ukraine, oder Taiwan, Tibet...

Die Diktatur Putin und die "Sozialistisch" Diktatur von China, das sind Dinge die man sich für Deutschland und den Westen wünscht! Hätten wir doch nur den Reichtum der Russen oder Chinesen. Du weißt doch garnicht wie verdammt gut es dir hier geht!!! Und wenn Du es in Russland so toll findest, zieh doch nach Sibirien, da gibts Platz, Rohstoffe und viel Freiheit.
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12.10.2011 23:23 Uhr von ElChefo
 
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blz: "Aber die eigene Bevölkerung, die Umwelt und die Abnehmer von Rohtoffen werden von Staaten wie China und Russland natürlich nicht unterdrückt und ausgenutzt. "

Neeeeeee, das macht doch nur Amerika mit dem Nahen Osten unter dem Banner des Kriegs gegen den Terror. Mensch, das musste doch wissen!

*zwinker*

/end irony
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12.10.2011 23:59 Uhr von Perisecor
 
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Tja, wenn man ein Land führt, welches sich durch einen Bankrott entschuldet hat und quasi ausschließlich vom Export von Öl und Gas lebt - und dabei trotzdem Schulden macht - kann man natürlich schon mal eine große Fresse haben.

Dass Russland - genau wie die VR China - einen absoluten Großteil der modernen Truppen an der gemeinsamen Grenze stationert hat, ist wohl auch eine Art von "Zusammenarbeit". Nur halt gegeneinander. :>
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13.10.2011 02:24 Uhr von DerMaus
 
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Wo der Mann recht hat...
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13.10.2011 07:26 Uhr von hofn4rr
 
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@ElChefo: >> China (und damit auch indirekt wir alle) sind eindeutig auf den Dollar angewiesen, like it or not. <<

http://www.heise.de/...

die chinesen reagieren bereits auf die beschleunigte entwertung ihrer devisenreserven. und ich denke auch nicht das china und andere nationalstaaten, nicht mehr lange dabei zusehen werden, wie ihre devisenreserven zur makulatur werden.

zudem sprechen sie es auch offen an, wie eine neue, von keinem einzelnen nationalstaat abhängige leitwährung aussehen könnte....


@blz
>> Siehe Gas in der Ukraine, oder Taiwan, Tibet... <<

die vsa haben natürlich kein patent darauf, sich auf das recht des stärkeren zu berufen.

>> Die Diktatur Putin und die "Sozialistisch" Diktatur von China, das sind Dinge die man sich für Deutschland und den Westen wünscht! <<

eine "sozialistisch" geprägte diktatur ist für mich weder in russland noch in china erkennbar.
insbesondere in china setzt man auf knallharten wettbewerb auf den rücken der eigenen bevölkerung.

ein wirtschaftskrieg dem sich die chinesen gestellt haben ohne rücksicht auf verluste.

>> Hätten wir doch nur den Reichtum der Russen oder Chinesen. Du weißt doch garnicht wie verdammt gut es dir hier geht!!! <<

an der stelle wäre es angebracht zu schreiben, dass ich mir über unseren derzeitigen lebensstandard durchaus bewusst bin.
andererseits bin ich mir auch im klaren darüber, dass dies nicht auf dauer so weiter gehen kann, auf pump und bis alle zeiten diesen standard aufrecht zu erhalten.

ansonsten ironiere ich auch gerne solange, bis ich zum sarkasmus komme =>

p s
sibieren wäre in der tat eine interessante alternative...
aber so wie es aussieht werde ich solange es geht mit oberbayern zufrieden sein müssen =>
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13.10.2011 08:22 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor: >> ... welches sich durch einen Bankrott entschuldet hat und quasi ausschließlich vom Export von Öl und Gas lebt - und dabei trotzdem Schulden macht ... <<

absoluter exportschlager sind neben rohstoffen rüstungsgüter und zusehens die atomwirtschaft, soweit ich mich nicht täusche...deshalb wohl das "quasi" =>
...
der vermeintliche bankrott hatte m. e. nichts mit dem mauerfall (oder allgemein dem eisernen vorhang) gemein... es war m. e. kein zufall, und eher teil einer langzeitstrategie, wie es der überläufer "major anatoliy golitsyn" bereits im vorfeld ausgeplaudert hat.

oder direkt gesagt, der untergang war m. e. eine täuschung...



>> Dass Russland - genau wie die VR China - einen absoluten Großteil der modernen Truppen an der gemeinsamen Grenze stationert hat, ist wohl auch eine Art von "Zusammenarbeit". Nur halt gegeneinander. :> <<

blauäugigkeit kann man an der stelle wohl keinen von beiden vorwerfen ;)

sowie die konfuzianische philosophie ja auch nicht unbedingt auf vertrauen beruht =>

generell was zu truppenverlegung oder stationierung

zu ausländischen militärbasen in deutschland schreibt man bei wiki: ""Die Militärbasen sind seit je her Orte kulturellen und wirtschaftlichen Austausches.""

also diplomatischer kann man es wohl kaum ausdrücken, warum wir uns diesen kulturellen austausch auch einiges kosten lassen ;)
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13.10.2011 11:55 Uhr von Teffteff
 
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@Perisecor: "Dass Russland - genau wie die VR China - einen absoluten Großteil der modernen Truppen an der gemeinsamen Grenze stationert hat, ist wohl auch eine Art von "Zusammenarbeit". Nur halt gegeneinander. :>"

Nur damit ich richtig verstehe: Du meinst so wie die USA und Mexico?
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13.10.2011 15:19 Uhr von ElChefo
 
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hofn4rr: Natürlich wollen sich die Chinesen von einer Währung abwenden, die möglicherweise ihren bisherigen Wert verlieren wird. Wer würde das nicht wollen?
...aber bis dahin (und darüber hinaus) ist es nun mal Fakt, das sie auf nem Bündel Papier sitzen, das genauso eventuell seinen Wert verlieren wird - womit China dann eben quasi reservenlos in diese neue, supranationale Währung starten würde. Mal ehrlich: Wer würde denen denn ihre potentiell wertlosen Dollars zu einem Fantasiekurs abnehmen, wenn der Dollar so zusammenbrechen würde, wie es hier suggeriert wird?

Und im Endeffekt: Was wollen sie denn tun ausser wieder und wieder vor potentiellen Entwicklungen zu warnen und zu versuchen, Einfluss zu nehmen, den ihnen aber niemand zugestehen wird? Einmarschieren? Fällt aus. Sanktionieren? Womit und was?
...das meinte ich mit "Abhängigkeit".
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13.10.2011 15:31 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: "absoluter exportschlager sind neben rohstoffen rüstungsgüter und zusehens die atomwirtschaft, soweit ich mich nicht täusche...deshalb wohl das "quasi" =>"


Korrekt. Allerdings machen die anderen Exportgüter nur einen kleinen Teil aus und vieles, vor allem Rüstungsgeschäfte, sind letztlich Minusgeschäfte bzw. lediglich Geschäfte von kurzer Dauer - die Entwicklung fand nämlich in allen Fällen noch zu Zeiten der Sowjetunion statt, man kann derzeit also verkaufen, ohne die vorherige Forschung mitbezahlen zu müssen.


"""Die Militärbasen sind seit je her Orte kulturellen und wirtschaftlichen Austausches."""

Zwischen der VR China und Russland geht es aber nicht um Beschützerstati wie z.B. in Deutschland, sondern darum, dass es an der Grenze immer wieder zu Gefechten und Zwischenfällen kommt - das ist seit den 60er Jahren auch nicht besser geworden und wird, durch die stille zivile Invasion (Süd)Sibiriens durch die VR China, auch immer weiter angeheizt.
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13.10.2011 16:18 Uhr von Perisecor
 
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@ Teffteff: "Nur damit ich richtig verstehe: Du meinst so wie die USA und Mexico? "

Nein, du verstehst das komplett falsch.

Mexiko hat seine (generell eher unmoderne) Armee auf die komplette Grenze verteilt - dabei übernimmt die Armee aber gerade auch an der Grenze zu den USA einen Teil des Krieges gegen die Drogen, ist also überhaupt nicht einsatzfähig.

Die USA hingegen haben ihre Bodentruppen (ohne großartige Qualitätsunterschiede) auf dem kompletten Territorium verteilt - in Texas und Kalifornien genau so wie in Florida, Utah oder den New England Staaten.


Eine Konzentrierung spezieller moderner ´Elite´-Truppen findet also auf beiden Seiten nicht statt.


Russland und vor allem die VR China hingegen konzentrieren an der gemeinsamen Grenze ihre (vergleichsweise) modernen und gut ausgebildeten Truppen, obwohl beide Länder über viele tausend Kilometer Grenzgebiet zu anderen Staaten verfügen.
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13.10.2011 16:52 Uhr von hofn4rr
 
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@ElChefo: >> Wer würde denen denn ihre potentiell wertlosen Dollars zu einem Fantasiekurs abnehmen, wenn der Dollar so zusammenbrechen würde, wie es hier suggeriert wird? <<

bei einkaufstouren im rohstoffsektor (und auch sonst) kann man immer noch bequem in dollar bezahlen ohne den dollarkurs oder die verbliebenen devisenreserven ansich in ihrem wert erwähnenswert zu gefährden.

aber das machen sie ja ohnehin schon die ganze zeit, siehe firmenbeteildigungen oder die ungeheuere nachfrage nach rohstoffen aller art, die nicht mehr alleine durch das rasante wirtschaftswachstum erklärt werden können.

die umschichtung der devisenreserven hat daher m. e. schon längst stattgefunden.

china oder russland würden darüber hinaus auch nicht mit einem minus in eine neue supranationale währung starten ;)


@Perisecor
>> Zwischen der VR China und Russland geht es aber nicht um Beschützerstati wie z.B. in Deutschland, sondern darum, dass es an der Grenze immer wieder zu Gefechten und Zwischenfällen kommt - das ist seit den 60er Jahren auch nicht besser geworden und wird, durch die stille zivile Invasion (Süd)Sibiriens durch die VR China, auch immer weiter angeheizt. <<

ja, die expansion der chinesischen bevölkerung macht der russischen wirtschaft in der angrenzenden region zu schaffen, durch preisdumping und der schieren masse an konkurrenz.

was die grenzzwischenfälle betrifft, bin ich ehrlich gesagt garnicht so unfroh darüber.
eine gefestigtere allianz zwischen den beiden, wirtschaftlich wie militärisch, birgt gewisse risiken, die wir bei unserer eigenen entwicklung verpennt haben.

>> die Entwicklung fand nämlich in allen Fällen noch zu Zeiten der Sowjetunion statt, man kann derzeit also verkaufen, ohne die vorherige Forschung mitbezahlen zu müssen. <<

das trifft sicherlich auf die älteren entwicklungen zu, wobei die rüstungsentwicklung nie wirklich an fahrt verloren hat, trotz der anfänglichen schwierigkeiten bei der privatisierung anderer bereiche.
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13.10.2011 19:33 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: "ja, die expansion der chinesischen bevölkerung macht der russischen wirtschaft in der angrenzenden region zu schaffen, durch preisdumping und der schieren masse an konkurrenz."

Nein, das Problem sitzt viel tiefer. Viele Chinesen sind - u.a. auf Anraten der chinesischen Regierung - auf russisches Gebiet übergesiedelt.

In der Grenzregion gibt es mittlerweile deutlich mehr Chinesen als Russen - eben eine Invasion, nur ohne Krieg.


"das trifft sicherlich auf die älteren entwicklungen zu, wobei die rüstungsentwicklung nie wirklich an fahrt verloren hat, trotz der anfänglichen schwierigkeiten bei der privatisierung anderer bereiche. "

Das ist so eben falsch. Komplette Neuentwicklungen gibt es - zumindest bei größerem Gerät und Waffen etc. - nicht.

Natürlichen wurden die Produkte weiterentwickelt (Su-27 -> Su-37 z.B. oder S-300 -> S-400; Kilo-Klasse -> Lada-Klasse). Komplette Neuentwicklungen finden, zumindest teilweise, im Zivilbereich statt - vor allem im Flugzeugsektor. Dort greift man jedoch auch auf westliche Avionik und Triebwerke zurück oder eben auf (weiterentwickelten) UdSSR-Technologien.


Das ist btw keine Meinung, sondern Fakten. Eine ´Diskussion´ darüber finde ich also etwas sinnfrei.
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14.10.2011 02:10 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor: >> Nein, das Problem sitzt viel tiefer. Viele Chinesen sind - u.a. auf Anraten der chinesischen Regierung - auf russisches Gebiet übergesiedelt.

In der Grenzregion gibt es mittlerweile deutlich mehr Chinesen als Russen - eben eine Invasion, nur ohne Krieg. <<

warum sollte die chinesische kp, einer seiner wichtigsten rohstoff- und rüstungslieferanten derart provozieren wollen?

auf geheiß der kp wäre das ein starkes stück, was sich russland in der form wohl kaum gefallen lassen würde.

und die letzten grenzkonflikte liegen ja auch schon einige jahre zurück...

zumal sich bisherige expansionsgelüste auf eine neokoloniale landnahme beschränkten =>
wie das pachten riesiger anbauflächen in südamerika, afrika, und auch verstärkt im asiatischen raum...
wie unter anderem der wunsch chinas, in kasachstan über eine million hektar ackerland pachten zu wollen, um die eigene versorgungssicherheit aufrecht erhalten zu können.

>> Komplette Neuentwicklungen gibt es - zumindest bei größerem Gerät und Waffen etc. - nicht. <<

darüber bin ich etwas erstaunt, da zumindest die zahlen und meldungen über neuentwicklungen im nuklearbereich etwas anderes vermuten lassen.

der verteidigungsetat stieg zwischen 1999 und 2007 immerhin um 173%.

bei den chinesen waren es 194%.

die vsa 66,5%, und deutschland mit minus 11%.

der tagesspiegel schrieb für den haushaltsplan 2009:

>> Drohgebärde oder Mobilmachung? Im Haushalt für 2009 plant Russland einen deutlich größeren Posten für den militärischen Bereich ein. Gegenüber dem Vorjahr sollen die Sicherheitsausgaben um 27 Prozent steigen. <<
http://www.tagesspiegel.de/...

>> Das ist btw keine Meinung, sondern Fakten. ... <<

das scheint gut möglich zu sein, auch wenn die russen nicht jede neuentwicklung gleich an die große glocke hängen würden ;)
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14.10.2011 09:15 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: "warum sollte die chinesische kp, einer seiner wichtigsten rohstoff- und rüstungslieferanten derart provozieren wollen?"

Weil die Rohstoffe günstiger werden, wenn man sie nicht importieren muss, sondern erobert?

Und Russland hat geliefert, was interessant ist. Dass die VR China aktuell noch nicht in der Lage ist, komplexere Rüstungsgüter zu kopieren (vor allem Triebwerke etc.) bedeutet nicht, dass es überhaupt keine Eigenentwicklungen gibt. Russland ist für die Volksrepublik ein aktuell noch notwendiges Übel - das wird sich aber ändern, und man weiß es auf beiden Seiten.

Oder warum glaubst du, rüstet Russland zur Zeit so massiv auf? Weil man gegen die US Navy oder gegen US ICBM antreten will? Ist doch Blödsinn.


"was sich russland in der form wohl kaum gefallen lassen würde."

Was wäre denn für Russland die Alternative? Die VR China ist einer der wichtigsten, wenn nicht aktuell der wichtigste Handelspartner. Die staatliche Souveränität wird durch Topol-M garantiert.


"und die letzten grenzkonflikte liegen ja auch schon einige jahre zurück..."

Es kommt quasi täglich zu Grenzverletzungen (durchaus auch von beiden Seiten), das wird in der Regel aber nicht in die Öffentlichkeit getragen. Allerdings sind Russland und die VR China nicht die einzigen Nationen, welche einen sehr genauen Blick auf diese Grenze haben.


"darüber bin ich etwas erstaunt, da zumindest die zahlen und meldungen über neuentwicklungen im nuklearbereich etwas anderes vermuten lassen."

Wir können da auch gerne etwas ins Detail gehen. Die Entwicklung der SS-27 wurde noch in der USSR angestoßen, basiert aber auf der SS-25 - ist ja letztlich auch ´nur´ eine verbesserte Version. Darauf basiert dann letztlich auch die SS-N-32.
Die SS-N-32 wiederum ist für die Borei vorgesehen, welche Mitte/Ende der 80er Jahre in die konkrete Entwicklung ging.

Jetzt steckt Russland aber auch übermäßig viel Geld in die Erneuerung seiner strategischen Streitkräfte und exportiert diese Technologien darüberhinaus auch nicht (mehr).

"bei den chinesen waren es 194%."

Der Verteidigungsetat der VR China ist nicht bekannt. Ich frage mich immer, woher Leute diese Zahlen nehmen - selbst die Schätzungen der westlichen Dienste schwanken deutlich.
Die ´offiziellen´ Angaben sind aber deutlich zu niedrig.
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14.10.2011 12:11 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor: >> Russland ist für die Volksrepublik ein aktuell noch notwendiges Übel - das wird sich aber ändern, und man weiß es auf beiden Seiten. <<

>> Was wäre denn für Russland die Alternative? Die VR China ist einer der wichtigsten, wenn nicht aktuell der wichtigste Handelspartner. Die staatliche Souveränität wird durch Topol-M garantiert. <<


das handelsvolumen der beiden länder war 2004 mit etwas über 10 milliarden $ überraschend gering. deutschland hat zum vergleich ein fünffach höheres, die vsa und japan sogar ein bis zu 16fach höheres handelsvolumen mit china.

ich denke daher, dass notwendige übel stützt sich überwiegend auf eine strategische partnerschaft, auf die beide angewiesen sind um zusammen ein gegengewicht gegen den zangengriff, dem einflussbereich des westens, etwas entgegensetzen zu können.

was die mögliche alternative betrifft für russland... russland hat natürlich strategisch gesehen keine ;)

>> Weil die Rohstoffe günstiger werden, wenn man sie nicht importieren muss, sondern erobert? <<

dafür ist es jetzt m. e. noch zu früh, sowie die gelegenheit dafür noch nicht gegeben ist.
diese gelegenheit würde sich z. b. erst dann bieten, wenn russland außen- oder innenpolitisch mit etwas anderem beschäftigt ist ...

>> Oder warum glaubst du, rüstet Russland zur Zeit so massiv auf? Weil man gegen die US Navy oder gegen US ICBM antreten will? Ist doch Blödsinn. <<

aktuell wäre es voreilig in die richtung zu denken.

andererseits wissen beide länder (russland/china) um die aufkeimende schwäche des westens, die noch längst nicht ihren höhepunkt erreicht hat.

in ein paar jahren denkt man wohl darüber anders, fürchte ich.


>> Der Verteidigungsetat der VR China ist nicht bekannt. Ich frage mich immer, woher Leute diese Zahlen nehmen - selbst die Schätzungen der westlichen Dienste schwanken deutlich.
Die ´offiziellen´ Angaben sind aber deutlich zu niedrig. <<

dito
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14.10.2011 12:26 Uhr von Perisecor
 
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@ hofn4rr: "das handelsvolumen"

Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, was gehandelt wird.


"um die aufkeimende schwäche des westens"

Die betrifft beide Länder doch auch - gerade die VR China ist nicht nur extremst vom Westen abhängig, sondern hat auch viele inländische Probleme (Immobilienblase, Goldblase, Arm/Reich-Gefälle, Nahrungsmangel, miese Infrastruktur, unfaires System, extreme Korrupion und natürlich viele verschiedene Religionen und Kulturen).
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14.10.2011 12:42 Uhr von ElChefo
 
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Peri: Mehr so ergänzend...

"Oder warum glaubst du, rüstet Russland zur Zeit so massiv auf? Weil man gegen die US Navy oder gegen US ICBM antreten will? Ist doch Blödsinn. "

Tatsache. Allerdings ist die Grenze zu China bzw. die Beziehungen zur VR nur ein kleinerer Faktor. Die Russen durchlaufen gerade - wie fast alle Armeen der Welt - eine Transition, die sie schon seit fast zwei Jahrzehnten verzweifelt versuchen. Erst stand (und steht immer noch) der Umbau der strategischen Kräfte an, momentan steht die ausrüstungstechnische Komponente im Fokus, etwa bei der individuellen Bewaffnung der Soldaten, als nächstes kommt dann die komplette Ausbildungsdoktrin unter den Hammer - im wahrsten Sinne des Wortes.

Vor einigen Wochen waren Teile des russischen Generalstabs in Berlin zu Gesprächen, um zu klären, ob sich "unsere" Führung vorstellen könnte, Ausbildungskommandos in die rote Armee zu entsenden. Da gehts dann wirklich um den Rundumschlag, von Grundausbildung, infantristischer Spezialausbildung, innerer Führung etc. Auch wurde angefragt, ob man zB durch Siemens, Telekom, IABG, Rheinmetall, RUAG etc eine Ausbildungsanlage vergleichbar zum GÜZ erwerben könnte, inklusive Instandhaltung und Fortbildung des Bedienerpersonals.

Rechtlich liegt auch einiges im Bereich der Revision, etwa die Regelung zur straffreien Rückkehr nach Desertieren. Und über allem thront die massive Umstationierung und Konzentration der Truppen in 200 Kernstandorten statt der momentan vergleichsweise weiten Aufsplitterung.

Im Gesamtbild sieht es eher so aus, als ob man sich generell mal wieder konkurrenzfähig und vor allem auch global einsetzbar machen will, wie es "die" westlichen Armeen in den letzten Revisionen mehr oder weniger geschafft haben wollen.

"Der Verteidigungsetat der VR China ist nicht bekannt. Ich frage mich immer, woher Leute diese Zahlen nehmen - selbst die Schätzungen der westlichen Dienste schwanken deutlich.
Die ´offiziellen´ Angaben sind aber deutlich zu niedrig. "

Absolut. Korreliert man aber den Ausstoss an öffentlichen Geldern in den letzten Monaten, den (vermutlichen) Kosten für einige mittlerweile bekannte Meilensteinprojekte und militärische Infrastrukturmaßnahmen, so dürfte der Gesamtetat wohl wirklich extrem über den üblichen Schätzungen von Profis und Glaskugelpropheten liegen. Wobei ich allerdings glaube, das es eher ein momentaner Trend ist, der nach der (auch in China laufenden) Armee-Strukturreform wieder um einen großen Anteil zurückgefahren werden wird (...kann/...muss).
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14.10.2011 22:42 Uhr von hofn4rr
 
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@Perisecor: >> Die betrifft beide Länder doch auch - gerade die VR China ist nicht nur extremst vom Westen abhängig, sondern hat auch viele inländische Probleme (Immobilienblase, Goldblase, Arm/Reich-Gefälle, Nahrungsmangel, miese Infrastruktur, unfaires System, extreme Korrupion und natürlich viele verschiedene Religionen und Kulturen). <<

es betrifft zweifelsohne beide... nur wer kommt damit wohl besser klar?
die die bisher ohnehin nichts hatten und seit jahrzehnten und teils seit jahrhunderten bei materieller zurückhaltung geübt sind, oder die verwöhnte wohlstandsgesellschaft, die nach wenigen wochen hartz4-entzug wohl schon kopf stehen/kaos würde?

>> Das ist nicht wichtig. Wichtig ist, was gehandelt wird. <<

klar...

bezüglich des handelsvolumens ist auch der umsatz in us-dollar relevant ;)


@ElChefo

>> Im Gesamtbild sieht es eher so aus, als ob man sich generell mal wieder konkurrenzfähig und vor allem auch global einsetzbar machen will, wie es "die" westlichen Armeen in den letzten Revisionen mehr oder weniger geschafft haben wollen. <<


die chinesen scheinen daher eher eine geringere rolle zu spielen, was die ehrgeizigen bemühungen angeht, seit etwa 22 jahren, die russischen streitkräfte von grundauf zu modernisieren =>

>> ... von Grundausbildung, infantristischer Spezialausbildung, innerer Führung etc. Auch wurde angefragt, ob man zB durch Siemens, Telekom, IABG, Rheinmetall, RUAG etc eine Ausbildungsanlage vergleichbar zum GÜZ erwerben könnte, inklusive Instandhaltung und Fortbildung des Bedienerpersonals. ... <<

diese art der kooperation kommt mir irgendwie bekannt vor...

nur das diesesmal zweckentfremdete traktorenwerke weniger eine rolle spielen könnten =>
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15.10.2011 02:16 Uhr von ElChefo
 
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hofn4rr: "die chinesen scheinen daher eher eine geringere rolle zu spielen, was die ehrgeizigen bemühungen angeht, seit etwa 22 jahren, die russischen streitkräfte von grundauf zu modernisieren =>"

Sei dir versichert, es ist so. Nimm als Beispiel die J20 für die Luftwaffe, den im Bau befindlichen U-Boot-Hafen im Süden sowie die Anstrengungen, die KPz-Flotte auf einen aktuellen Stand zu bringen. Keiner dieser Meilenstene erreicht in Stückzahlen jeweils die quantitativen Maße der originären Armee-STAN. Natürlich unterliegen sämtliche Betrachtungen der Prämisse, das China knapp 10x so viele Einwohner hat wie Russland.

"diese art der kooperation kommt mir irgendwie bekannt vor..."

Natürlich. Ausbildungstechnisch sind wir 9/10 der Welt weit vorraus. Auch ohne die unterstellte Vergleichbarkeit zu der Panzerproduktion zwischen den Weltkriegen.

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