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Megavirus chilensis: Virus von der Größe eines Bakteriums entdeckt

Das bisher größte entdeckte Virus mit einer Größe von etwa 440 Nanometern ist etwa so groß wie ein kleines Bakterium. Das Virus mit dem Namen Megavirus chilensis wurde jetzt in Chile von Biologen entdeckt.

Um das Virus sehen zu können, braucht man kein Elektronenmikroskop sondern kann ein normales Lichtmikroskop nutzen. Gefunden wurde das Virus an der chilenischen Pazifikküste, wo es in Amöben lebt und sich dort vermehrt.

Megavirus chilensis besitzt etwa 1.100 Gene. Biologen nehmen an, dass sie diese von Wirtszellen empfangen haben. Es gibt aber auch Wissenschaftler, die von einer Abstammung von Einzellern ausgehen, welche sich bereits zum Beginn des Lebens auf der Erde befanden.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Virus, Chile, Bakterium, Amöbe
Quelle: www.spiegel.de

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12.10.2011 11:45 Uhr von Polyhymnia
 
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Was fürn Brummer: Ob dieses Wesen wohl für die Hypothese der Entstehung der Viren aus frühen Einzellern bestätigt? Sieht fast so aus wie ein klassischer Missing-Link: Größe und Gengehalt genau zwischen Bakterium und Virus.

Alternativ kann es natürlich auch ein ursprünglich normales Virus sein, das erst sekundär diese Größe erlangt hat.

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