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Welthungerhilfe: Ein Brot für 30 Euro?

Anlässlich des jüngsten Welthunger-Indexes macht die Welthungerhilfe darauf aufmerksam, dass etwa 925 Millionen Menschen auf der Welt an Hunger leiden. Von 26 Ländern ist Hunger und Unterernährung im Herzen Afrikas, in der Demokratischen Republik Kongo, am meisten verbreitet.

Mehr als 70 Prozent ihres Einkommens geben Menschen z.B. in Nigeria für Nahrungsmittel aus. In Deutschland sind es gerade mal zwölf Prozent. Wenn man diese Werte gegenüber stellt, müsste ein deutscher Haushalt unter diesen Bedingungen für ein Brot 30 Euro und für Kartoffeln 50 Euro bezahlen.

Schuld an diesen Preissprüngen sind laut Welthungerhilfe-Präsidentin Dieckmann auch Spekulationen von Händlern auf Nahrungsmittel. Natürlich trägt auch der Klimawandel durch schlechtere Ernten und erhöhtes Viehsterben zu den hohen Preisen bei.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Brot, Welthungerhilfe
Quelle: www.n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 19:04 Uhr von StrammerBursche
 
+60 | -11
 
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Alles klar, der Klimawandel Die ständigen Bürgerkriege, die Vertreibung der weißen Farmer, die Korruption, die Überbevölkerung und die chronische Arbeitsfaulheit sind wohl eher unwichtige Faktoren.

Und bevor hier jemand angeschissen kommt, das mit der Arbeitsfaulheit stand vor einiger Zeit sogar in einem Bericht des Spiegels über Entwicklungshilfe. Wenn dahinten einer aus der Familie Geld erwirtschaftet, heißt das für alle anderen Füße hochlegen. Kein Wunder das man ständig irgendwo unten rumkrebst und nichts vorangeht. Schließlich haben sehr viele asiatische Länder die Gleichen Vorzeichen, aber die können wenigstens ihren eigenen Bauch fühlen und müssen nicht in der Welt hausieren gehen.

Von daher verbrenn ich lieber mein Geld, als es irgendwelchen dubiosen "Hilfsorganisationen" zu spenden.
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11.10.2011 19:18 Uhr von artefaktum
 
+18 | -23
 
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@StrammerBursche: Man darf auch nicht vergessen, dass diese Menschen gerne hungern. Das ist nur menschlich.
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11.10.2011 19:24 Uhr von smoke_
 
+17 | -0
 
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"Schuld an diesen Preissprüngen sind laut Welthungerhilfe-Präsidentin Dieckmann auch Spekulationen von Händlern auf Nahrungsmittel. Natürlich trägt auch der Klimawandel durch schlechtere Ernten und erhöhtes Viehsterben zu den hohen Preisen bei."

Sorry, aber das ist Blödsinn. Der Klimawandel ist viel mehr ein Instrument, um Familien aus ihren Dörfern und Farmer aus ihren Farmen zu vertreiben, damit ausländische Konzerne Bäume pflanzen können um Carbon Credits zu erhalten.
http://www.nytimes.com/...

Würde man in den sozialistischen, unterentwickelten Nationen endlich Märkte und Freiheit etablieren können, wäre das alles kein Thema. Afrika hat genug, um jeden zu ernähren.
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11.10.2011 19:28 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -8
 
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Der Vergleich ist Blödsinn. Wenns danach geht gibt es viele in Deutschland die nur für Unterkunft und Essen arbeiten, heißt nur für den Lebenserhalt und für mehr ist kein Geld da.. Ist eine ähnliche Situation.

Die brauchen in ihren Ländern nur mehr anbauen, sich nur soweit vermehren wie das Land ernähren kann.

"Würde man in den sozialistischen, unterentwickelten Nationen endlich Märkte und Freiheit etablieren können, wäre das alles kein Thema. Afrika hat genug, um jeden zu ernähren. "

Das hat mit dem Hunger nichts zu tun. Zur Erinnerung, die DDR war sozialistisch aber es musste keiner Hunger leiden.
Im Gegenteil, die Eingriffe in Afrika haben erst dazu geführt wie es jetzt ist.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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11.10.2011 19:34 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+19 | -1
 
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der Klimawandel ist auch schuld an: dem schlechten TV Programm, an der Einfallslosigkeit Samsung´s was das Design von deren Handys und Pad´s angeht. An dem 2. Weltkrieg, an dem 3. und 4. an der hohen Beliebtheit der NPD in McPomm, am Einsturtz der TwinTowers in NY, an dem Sonnenauf und -untergang!

[ nachträglich editiert von IYDKMIGTHTKY ]
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11.10.2011 19:42 Uhr von artefaktum
 
+4 | -6
 
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@smoke_: "Würde man in den sozialistischen, unterentwickelten Nationen endlich Märkte und Freiheit etablieren können, wäre das alles kein Thema. Afrika hat genug, um jeden zu ernähren."

Genau diese "freien" Märkte sind ja das Problem. Da zieht die Erste Welt die Dritte gehörig über den Tisch. Und alles unter dem Vorwand vermeidlich "freier" Märkte.
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11.10.2011 19:48 Uhr von smoke_
 
+6 | -0
 
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@artefaktum: In Afrika existieren keine freien Märkte. Der Westen flutet diese mit billigen Nahrungsmitteln, so dass sich dort die Herstellung von Nahrung nichtmal lohnen würde.

Mit freien Märkten hat das absolut nichts zu tun.
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11.10.2011 19:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ StrammerBursche: http://michael-mannheimer.info/...

Da geht es auch u.a. um Afrika und wieso diese Länder so... untoll sind.
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11.10.2011 20:05 Uhr von Volksfreund
 
+1 | -2
 
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Präziser bitte "Genau diese "freien" Märkte sind ja das Problem. Da zieht die Erste Welt die Dritte gehörig über den Tisch. Und alles unter dem Vorwand vermeidlich "freier" Märkte."

Nicht die Erste Welt zieht über den Tisch, sondern die international agierenden Großkonzerne, Lebensmittelkonzerne, Konzerne zum Abbau von Bodenschätzen usw.

Dann die Nahrungsmittelspekulaten und die internationalen Institutionen wie IWF und Weltbank, die versuchen, die Länder in die Zinsknechtschaft zu bringen...
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11.10.2011 20:46 Uhr von farm666
 
+7 | -3
 
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Das problem? Zuviele menschen leben auf der erde!
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11.10.2011 20:48 Uhr von farm666
 
+0 | -1
 
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@artefaktum: Erklär mir das mal bitte
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11.10.2011 21:16 Uhr von Baran
 
+1 | -0
 
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Ganz einfach: alle spekulanten vors tribunal!
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11.10.2011 22:59 Uhr von Bleifuss88
 
+5 | -1
 
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Die besten Maßnahmen: gegen Hunger wären Kondome und Bildung. Habe letztens mal wieder dei Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als eine somalische Frau ihre hoffnungslose Situation auf dem Weg ins Flüchtlingslager Dadaab beschrieb. "Ich kann meine acht Kinder so nicht durchbringen!" Also bitte, da reicht das Essen schon bereits für sich selbst und ihren Mann nicht, und dann werden da acht Kinder in die Welt gesetzt? Manchmal kann ich das einfach nicht glauben, und das ist ja bei weitem kein Einzelfall.
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12.10.2011 00:02 Uhr von Samtschnute
 
+3 | -1
 
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Sie haben kein Brot? Dann sollen sie doch Kuchen essen...
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12.10.2011 10:53 Uhr von w0rkaholic
 
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Ganz so einfach ist es nicht! Den Leuten Faulheit zu unterstellen ist ja mal das allergeilste! Klar, wenn jeder so fleißig und so ordentlich wäre, wie die Deutschen dann ginge es auch jedem so gut -> Schwachsinn!

Die Welt gibt überhaupt nicht genug her, dass es allen so gut geht wie uns, dass man jetzt den Verlierern der Weltbevölkerung Faulheit unterstellt ist unfassbar. Scheinbar teilen hier auch noch viele diese Meinung, mit Sicherheit war aber noch keiner tatsächlich in einem solchen Land. Ich hoffe, Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass dort alle faul sind - mit Sicherheit nicht mehr als hier. Wenn man TV-Berichte in Deutschland schaut, glaubt man alle Hartz IV Bezieher sind stinkfaul, rauchen + saufen und haben mindestens 2 Flachbild-TV Geräte im Haushalt, welche den ganzen Tag laufen. Solche Leute gibt es, aber es sind Ausnahmen, auch wenn man durch die ständige Berieselung das Gefühl bekommt, es wäre die Regel.

Zurück zur News, würden alle Menschen soviel Nahrungsmittel, Ressourcen und Energie verbrauchen wie wir, könnten wir den Planeten bald im wahrsten Sinne auf die Müllhalde werfen. Hier wird Menschen, die täglich mehrere Kilometer für Trinkwasser (welches wir von der Qualität nicht mal für unsere Toilettenspülung nehmen würden - sieht ja nicht schön aus!) laufen müssen einfach Faulheit vorgeworfen - unser einer läuft doch nicht mal die 5 Minuten zum Bäcker!

Die Menschen dort werden von uns arm gehalten, das ist so gewollt, damit wir ein tolles Leben führen können, jedes Jahr ein neues Handy und 1-2 Mal in den Urlaub - weil wir ja so wahnsinnig fleißig sind gibt´s alle paar Jahre ein neues Auto oben drauf, der ganze Müll geht dann wieder nach Afrika, wo die faulen Kinder drin rumwühlen und Rohstoffe suchen, die sie verkaufen, damit sie was zu fressen haben!

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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12.10.2011 11:38 Uhr von maxyking
 
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hatte heute kein frühstück: und jetzt hab ich auch hunger

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