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Badeort in der Toskana kämpft gegen Neueröffnungen von Fast Food und Döner-Buden

Nachdem es bereits an vielen Orten der Toskana Fast-Food-Restaurants gibt, wehrt sich ein Ort nun mit allen Mitteln gegen Kebab und Hamburger-Buden.

Die Gemeinderäte des Badeorts Forte dei Marmi griffen nun mit energischen Mitteln gegen die Entstehung von weiteren Schnellrestaurants. Um ihre "kulturelle Identität" aufrecht zu halten, entschied sich der dortige Rat zur Kampfansage und zu einem Verbot.

Ähnlich wie in Lucca, ebenfalls eine alte toskanische Stadt, die dem Fast Food und den Sex-Shops "den Krieg erklärt" hat, wollen immer mehr Orte diesem Beispiel folgen. Überall weggeworfene Tüten der verzehrten Hamburger seien einfach ein Gräuel in den schönen mittelalterlichen Orten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Verbot, Restaurant, Fastfood, Kebab, Toskana
Quelle: www.nachrichten.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 15:53 Uhr von LuckyBull
 
+4 | -3
 
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So etwas hätte man auch in unseren Landen schon früher mal tun sollen, finde ich. Was in den USA aber so Brauch ist und war, wurde bei uns sehr schnell nach dem Kriege auch übernommen. Mitte der 70er Jahre sah ich mit Entsetzen in Kalifornien die vielen Dicken in der Stadt. Bei uns war mit dieser Anblick damals noch fremd. Jetzt und heute aber, ist es hier in D genauso ...
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11.10.2011 16:40 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -6
 
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Achja wegen dem Müll.

Den werfen allerdings die Leute weg und nicht die Buden. Wahrscheinlich würden Pizzakartons die weggeworfen sind einfach besser in diesen "schönen mittelalterlichen Ort" passen.

Assis sind überall Assis und wenn sie im x Sterne Restaurant fressen.
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11.10.2011 16:58 Uhr von Really.Me
 
+5 | -9
 
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@Autor: Wird man gezwungen dort zu essen? Ach stimmt, gibt ja nirgends frisches Obst und Gemüse mehr zu kaufen, habe ich ganz vergessen.

Und mit welchem Recht soll jemandem vorgeschrieben werden wo er eine Dönerbude auf macht?
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11.10.2011 17:39 Uhr von Gimpor
 
+5 | -2
 
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"kulturelle Identität"? Dass ich nicht lache! In Urlaubsgebieten hat das original-italienische Essen immer so eine schlechte Qualität, dass einem der Appetit vergeht. Da schwimmt schon mal der Pizzabelag auf einem Ölfilm davon oder die Lasagne schmeckt wie Pappe mit Ketchup. Dass dort Döner und Co. Erfolg haben, ist doch kein Wunder! Hab in Deutschland noch nie so schlecht bei einem Italiener gegessen, wie es in Italien standard ist!
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11.10.2011 18:58 Uhr von Trademark1
 
+3 | -1
 
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Gimpor: Dann hättest Du mal ausserhalb der hiesigen Touristengebiete essen sollen. Vor allen in Mittel- und Süditalien ist das Essen abseits der Tourigegenden von einer so hohen Qualität, die es nirgendwo anders auf der Welt bekommt. Das fängst schon beim Frühstück an. Das klassische Bauerfrühstück ist sehr einfach gehalten aber geschmacklich ein Gedicht. Kaltgepresstes Olivenöl, Provolone-Käse, Salciccia, Reif gepflückte Tomaten und und und. Kein Wunder, das die Italiener sich gegen die Drecksburger und olle Döner wehren.
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10.11.2011 14:10 Uhr von bodensee1
 
+0 | -0
 
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Pizza und Pasta sind keine Toskanische Gerichte: An der nordsee und in Bayern gibt es auch unterschiedliche "Nationalgerichte".

Toskanische Spezialitäten sind:

Der Castagnaccio und die von Quark gefüllten Necci, vorbereitet mit Kastanienmehl von der Garfagnana, allgemein "Mehl von Neccio" genannt; die Zweikornsuppe, typische Speise der Garfagnana, die sehr köstlich und gesund ist; die Infarinata, der Risotto mit Taube, die Schälrippchen vom Schwein, die Pilze mit Öl, Essig und Petersilie zubereitet, der Kichererbsenkuchen der in Pisa und Livorno einfach nur "Torta" genannt wird, in Massa und Carrara "Calda Calda" und in der Versilia "Cecina", diese Speise wird überwiegend in den Pizzerias vorbereitet, wo sie auch in Scheiben verkauft wird; die Befanini, Kekse die in bestimmen Schablonen gebacken sind und man in verschiedenen Formen (Tiere, Sterne, Herzen, Hexen) findet; die Bruschetta, beziehungsweise, geröstete Brotscheiben, bestrichen mit Oliven, Trüffel, Thunfisch und vielen anderen Soßen, die als Vorspeise gedient wird.

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