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Nobelpreisträger Thomas Sargent hat Vorschlag zur Lösung der Schuldenkrise

Der Nobelpreisträger für Wirtschaft, Thomas Sargent, hat eine mögliche Lösung zur Schuldenkrise präsentiert: Die Staaten der Eurozone bräuchten ein gemeinsames Budget.

Man müsse hierzu nur auf die USA vor 200 Jahren schauen. Durch die Unabhängigkeit konnten die einzelnen Staaten ihre Schulden loswerden, weil jeder Staat sein Geld in der neuen Regierung vereint hat. So konnte man mit der Steuerpolitik gegen weitere Schulden steuern.

"Wenn der Euro überleben soll, muss Europa einen Weg finden, seine finanziellen Bürden zu teilen", so Christoph Sims, der zusammen mit Sargent am gestrigen Montag den Nobelpreis für Wirtschaft bekommen hat.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schuldenkrise, Lösung, Vorschlag, Nobelpreisträger, Budget
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 16:02 Uhr von maki
 
+8 | -1
 
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Tja, vermutlich hatten die damals: auch wirklich Geld (welches sie in einen Topf schmeissen konnten).
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11.10.2011 16:41 Uhr von alexanderr
 
+4 | -0
 
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gemeinsames Budget....
das Resultat in den USA sehen wir ja heute....
und das kommt von einem Nobelpreisträger?
Ein Kind kann erkennen, dass das nicht der richtige Weg ist.

Vereinigungen von Staaten funktionieren bis heute nicht einwandfrei.
Die Sowjetunion ist zusammengebrochen, die Vereinigten Staaten werden nur schwer am Leben gehalten, nur eine Frage der Zeit, bis das System dort kollabiert. Die EU droht auch bald zu scheitern. Hier wird eben bald der ESFS gebildet, um die EU noch aufrecht zu erhalten. Slowakei wird noch zustimmen. Man muss eben nur ein bisschen Druck ausüben ;)
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12.10.2011 02:27 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Sargents Trick ist keinen Preis wert. Sargents Vorschlag täuscht darüber hinweg, dass Amerika nicht weniger in der Krise steckt als wir. -- Auch hat Europas Schuldenkrise und Amerikas Verarmung die selbe Ursache und ist somit in Wahrheit die Systemkrise der Globalisierung, als auch unserer Parlamentarischen Demokratien. Denn unsere Staatsschulden sind nichts anderes, als die noch nicht vollzogene Umverteilung. Diese mag in Deutschland schon stärker als in Griechenland vollzogen sein, aber sie wird nicht enden, ohne das wir unsere Demokratien erneuern und die Globalisierung beenden.

Die Krise funktioniert weil, der ehemals volkswirtschaftliche Regelkreis von Angebot und Nachfrage, zwischen Kapital und Arbeit mittels Doppelbesteuerungsabkommen aufgebrochen wurde.
Schließlich ist die Globalisierung ohne Doppelbesteuerungsabkommen nicht vorstellbar.
Währen natürliche Personen lokal verwurzelt bleiben, konnte sich das Kapital von seinen nationalen Bindungen und Pflichten befreien. Was wir heute Globalisierung nennen, ist im wesentlichen die nationale Deregulierung der Kapitalflüsse und Märkte zugunsten des Kapitals.

Hätten wir uns mit unseren Doppelbesteuerungsabkommen wenigstens auf die Staaten der Europäischen Union beschränkt, so hätten wir heute eine europäische Volkswirtschaft und keine Wirtschaftskrise. Denn unsere Wirtschaft wäre anders als jetzt, kaum von internationalen Kapitalflüssen abhängig.
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12.10.2011 02:46 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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nobelpreiswürdig: ist der vorschlag wohl kaum...

"Wenn der Euro überleben soll, muss Europa einen Weg finden, seine finanziellen Bürden zu teilen"

faktisch sind alle miteinander "über/verschuldet".

was nur zu der schlußfolgerung führen kann, das wenn der euro überleben soll, muss europa einen weg finden, seine finanziellen bürden "loszuwerden".

was zu "teilen" für uns bedeutet braucht man an der stelle wohl nicht weiter ausführen...

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