Das DDR-Ampelmännchen wird 50 Jahre alt
Das Ost-Ampelmännchen ist die Kultfigur der untergegangenen DDR und wichtiger Bestandteil der Ostalgie-Bewegung. Vor 50 Jahren erfand Psychologe Karl Peglau die beliebte "Straßenleitfigur" für das Verkehrsministerium. Heute hat es das Ampelmännchen als Souvenir sogar bis nach Asien geschafft.
Ende der 50er Jahre wurde das Verkehrsaufkommen in der DDR zu hoch, um die Sicherheit der Fußgänger noch zu gewährleisten. Peglau entwarf daraufhin in seiner Freizeit das Ampelmännchen. Es sollte im Gegensatz zum West-Pendant menschlicher und mit starkem Signal wirken.
Durch die Wiedervereinigung wurde das Ost-Ampelmännchen immer weiter zurück gedrängt. 1996 rettete der schwäbische Designer Markus Heckhausen das Verkehrssymbol, machte daraus ein Kultobjekt und beteilige Erfinder Peglau am Gewinn. Heute erfreut sich das Symbol wieder großer Beliebtheit im Verkehr.