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Oktoberfest-Gast von Ordner verprügelt, weil er zu wenig getrunken hat?

Normalerweise sorgt ein zu hoher Alkoholpegel auf dem Oktoberfest für Aggressionen, doch in diesem Fall war das Gegenteil der Auslöser für eine gewaltsame Auseinandersetzung: Ein 20-jähriger Münchner soll blutig geschlagen worden sein, weil er zu wenig konsumiert hatte.

Der Münchner erhebt schwere Vorwürfe gegen das Personal des Hippodrom-Festzeltes. Der Bedienung sei die Zeche des Mannes und die seiner Begleiter zu niedrig gewesen, weshalb sie die Wiesnbesucher schließlich von den Ordnern raus schmeißen ließ.

Der 20-Jährige und sein Cousin wurden gefesselt und geschlagen, seine Nase wurde bei der Rangelei sogar gebrochen, sagt er. Nun haben die Opfer Anzeige gegen das Ordnungspersonal erstattet.


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WebReporter: sina_m
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schlag, Anzeige, Gast, Oktoberfest, Ordner, Fessel
Quelle: www.oktoberfest-live.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 15:10 Uhr von mela_b
 
+11 | -6
 
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Krasses Bild: Als auf jeden Fall wurde der Typ ziemlich übel zugerichtet - von wem auch immer. Das Bild ist heftig.
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11.10.2011 15:22 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+8 | -24
 
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11.10.2011 15:26 Uhr von knuddchen
 
+42 | -1
 
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Kein Wunder: Kein Wunder bei den Preisen für ein Maß Bier. Vielleicht hatte er auch nicht soviel Geld dabei, das es nur für ein Maß bzw. 2 gereicht hat. Bei diesen Preisen würd ich nicht mal ein Maß trinken.
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11.10.2011 15:36 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+3 | -11
 
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tausche s gegen d "Und SN interssiert es einen Scheißdreck!"

Wie, nur zwei Minus?! Da hat die Tz/Merkur-Gruppe doch sicherlich noch einiges mehr zubieten, oder?
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11.10.2011 15:41 Uhr von w0rkaholic
 
+26 | -10
 
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Aus der Quelle: [...]Irgendwann habe die Bedienung sie trotzdem aufgefordert, den Tisch zu verlassen, und sie nicht mehr bedient.[...]

Mir ist fast egal was vorher oder nachher passiert ist, auch dort wird das Hausrecht gelten, wenn die Bedienung sie auffordert zu gehen und sie trotzdem sitzenbleiben, ist das Hausfriedensbruch. Ich verstehe sowieso nicht, was Leute davon haben, irgendwo aus Trotz zu bleiben wo sie offensichtlich (aus welchen Gründen auch immer) nicht erwünscht sind. Ich wäre sofort gegangen und hätte dieses Zelt nie wieder betreten...
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11.10.2011 15:57 Uhr von Serverhorst32
 
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w0rkaholic: "auch dort wird das Hausrecht gelten, wenn die Bedienung sie auffordert zu gehen und sie trotzdem sitzenbleiben"

1. Glaube ich kaum, dass jede x beliebige Bedienung oder Kloputzfrau eine Vollmacht hat ein Hausverbot auszusprechen, vorallem wenn es unbegründet oder so lächerlich ist wie hier.

2. Ist das "trotzdem" sitzenbleiben wohl kein Grund jemandem die Nase zu brechen, diesen zu fesseln oder zu schlagen. Das haben die möchtegern Rambos auch nur getan weil die Opfer hier körperlich unterlegen waren. Schade, dass das keine Kampfsportler waren die diesen möchtegern Sherrifs mal gezeigt haben wo es lang geht.

Wie groß ist eigentlich der Mindestverzehr in welcher Mindestzeit damit man nicht gewaltsam aus einem Zelt entfernt wird?
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11.10.2011 16:08 Uhr von EvilMoe523
 
+15 | -2
 
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@ w0rkaholic: Wenn man aber irgendwo Eintritt bezahlt für einen bestimmten Platz im Zelt, muss es da schon einen guten Grund geben wenn man Dir dann etwas streitig macht, wofür du bezahlt hast.

Zuviel Alkohol und Gewalt von Gästen wäre da ein plausibler Grund - zu wenig Umsatz durch den Gast dann wohl eher nicht. Dann könnten Leute demnächst ja noch aus dem Kino geworfen werden, weil man sich mit der Freundin EINE Popcorn-Tüte teilt...

Aber mal abgesehn davon:

Ich halt die News für einne komplette Ente!
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11.10.2011 16:22 Uhr von Kobe-Rind
 
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@EvilMoe523: komplette Ente? Der Vorfall wurde - zumindest teilweise - auf einem Mobiltelefon mitgefilmt:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/...

Sepp Krätz (der Wirt des Hippodrom) ist in der Vergangenheit bereits mehrfach negativ aufgefallen. Die Bandbreite reicht von Beschimpfungen/Tätlichkeiten gegenüber Angestellten (2010) bis hin zu Steuerhinterziehung (2011). Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Wen die Details interessieren: Einfach mal Google anschmeißen. Er hat bereits eine Abmahung von der Stadt München kassiert und steht unter besonderer Beobachtung. Mal sehen, ob dieser Vorfall das Fass endgültig zum Überlaufen bringen wird.

[ nachträglich editiert von Kobe-Rind ]
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11.10.2011 16:49 Uhr von StrammerBursche
 
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Handschellen in der Hand von irgendwelchen x-beliebigen Gorillas finde ich schon sehr bedenklich.
Aber er ging freiwillig auf diese Assiversammlung mit karnevalistischen Zügen. Mein Mitleid hält also sehr in Grenzen.
Statt den üblichen Attribute die diese Kommerzveranstaltung so mit sich bringt, also die überteuerten Plöre, arrogante Bedienungen&Sicherheitsaffen und besoffenen grölenden Abschaum, hat er auch noch PAM bekommen.
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11.10.2011 17:07 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -0
 
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@Serverhorst32 // @EvilMoe523: Da habt Ihr natürlich Recht, an Eintrittsgeld hab ich beispielsweise garnicht gedacht!

Ich war auch noch nie auf dem Oktoberfest muss ich zugeben. Für mich gilt nur, wer meine Gesellschaft nicht haben will, dem werd ich sie nicht aufzwingen, ob die Bedienung das Recht dazu hat, weiß ich natürlich auch nicht. Wenn sie mich grundlos hätten raushaben wollen, hätte ich zumindest mein Eintrittsgeld (zumindest teilweise) zurückverlangt und wäre, sofern man es mir gegeben hätte friedlich gegangen.

Jetzt hat er ne gebrochene Nase und ne Geschichte in der Zeitung wegen ein paar Euros, vom Ärger mit dem ganzen Gerichtsscheiß (sofern es dazu kommt) ganz zu schweigen. Darauf hätte ich einfach wegen einem blöden Sitzplatz in einem Zelt keinen Bock und gehe irgendwo hin, wo ich erwünscht bin und wo man sich über einen Gast freut.
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11.10.2011 17:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -4
 
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Ich kann es irgendwo nachvollziehen als mein Kumpel noch eine eigene Kneipe hatte, kam es gelegentlich vor, dass Gäste sich an einem Glas Cola den ganzen Abend aufhielten. Das ist dann ärgerlich, wenn man dafür andere Kundschaft abweisen muss, weil alles voll besetzt ist. Diese leute sitzen dann alibi-mässig vor einem fast leeren Glas und stehen stundenlang nicht auf.
Höflich Aufforderungen zum Gehen, akzeptieren die meisten - aber nicht alle.
So musste man manchmal Gäste, die kein Geld hatten, aber an anderen Tischen nach einer Bier-Einladung schnorrten, zu viert aus dem Lokal tragen.
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11.10.2011 17:24 Uhr von Serverhorst32
 
+8 | -1
 
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w0rkaholic: "Darauf hätte ich einfach wegen einem blöden Sitzplatz in einem Zelt keinen Bock und gehe irgendwo hin, wo ich erwünscht bin und wo man sich über einen Gast freut. "

Ich denke mal, hätte er gewusst, dass die Securitys so ausflippen und ihm die Nase brechen, ihn treten, ihm die Schulter verdrehen und sich auf ihn Knien, dann hätte er auch darauf verzichtet und hätte das Zelt erst gar nicht betreten.

Dazu kommt, dass die Aussagen der Securitys absolut unglaubwürdig sind, denn

1. Der verprügelte Typ ist ziemlich schmächtig
2. Der Typ war wohl absolut nüchtern, was ja auch der Grund der Beanstandung war, er hat nicht genug gesoffen.

Und dann soll er sich mit MEHREREN Securitys körperlich angelegt haben und versucht haben diese zu beisen? :D SEHR unglaubwürdig.

Wäre er absolut besoffen ok
Wäre er selbst so ein breiter Typ oder voll der assoziale ok

Aber der Typ ist ein schmächtiger Servicetechniker ... kommt schon welcher solcher Typ greift bitte ihm so massiv überlegene Leute an ... noch dazu während seine "Familie" dabei ist.
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11.10.2011 21:12 Uhr von Schwertträger
 
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Wie sieht das denn rechtlich aus? Ist ein von gegangenen Gästen stehen gelassener Getränkerest Allgemeingut oder fällt der an den Betreiber zurück? Wie ist da die geltende Rechtsauffassung?
Man kann ja von einer gewissen EIgentumsaufgabe ausgehen, wenn jemand einen Rest im Glas lässt, zahlt und weg geht.

Folgerichtig räumt die Bedienung das ja auch ab und schüttet es weg. Zumindest besitzmässig ist der Getränkerest dann also kurzfristig wieder beim Gasthausbetreiber. Da er für das Wegschütten keinen Ärger bekommt, dürfte auch das Eigentum in dem Moment wieder bei ihm liegen.
Wie sieht das aber aus, bevor abgeräumt wird?
Da das ursprüngliche Vertragsverhältnis zwischen Gast und Gastwirt zustande kam, könnte man vertreten, dass dann bei Eigentumsaufgabe das Restgetränk auch wieder ausschliesslich an den Gastwirt zurck fällt. Genauso gut könnte man aber sagen, dass der Rest ja in einem Gästeraum frei erreichbar herum steht und darum Allgemeingut darstellt.

Im ersten Fall wäre das Austrinken von Resten fremder Gäste dann Diebstahl, im zweiten nicht. Im ersten Fall dürfte der Gastwirt dann eine Rüge erteilen und Einstellung verlangen, im zweiten eher nicht (abgesehen davon, dass er im Rahmen des Hausrechts soweiso weit reichende Befugnisse hat).


Die ganze Geschichte ist zweischneidig.
Einen Mindestumsatz zu fordern, ist in jedem Fall nicht erlaubt, solange überhaupt etwas verzehrt wird, würde ich sagen (korrigiere mich einer, wenn ich falsch liegen sollte). Also wäre auch der Einsatz von Sicherheitsleuten, um die Plätze wieder frei zu bekommen, nicht statthaft.
Ganz zu schweigen davon, dass 90 EUR eine Unverschämtheit sind. Schon 50 EUR wären für mich ein Grund, die Polizei hinzuzuziehen.

Sollten die restlichen drei Leute noch die Getränkereste ihrer Familienmitglieder ausgetrunken haben, hätte der Gastwirt auch schlechte Karten. Noch dazu wäre das nicht so unüblich. Ich muss z.B. öfter den Teller meiner Mutter leeren, weil ihr Appetit größer war als ihr Hunger.

Erst wenn sie wirklich die Reste fremder Gäste ausgetrunken hätten, würde ich von schlechtem Stil und unangemessenem Verhalten sprechen.
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11.10.2011 21:16 Uhr von ITler84
 
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Geiler Newstitel: Im Hippodrom gehts eigentlich echt noch gesittet zu. Ist auch eins der etwas nobleren und teureren Zelte.

Keine Ahnung was der Typ angestellt hat aber die Bedienungen die ich dort kennenlernen durfte sind alle super freundlich und hilfsbereit.
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11.10.2011 22:17 Uhr von Schwertträger
 
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@ThomasHambrecht: Das ist dann Pech für den Wirt, wenn sich jemand an einer Cola festhält und lange dort am Tisch sitzt. Eine rechtliche Grundlage für einen Rausschmiss ergibt sich daraus meines Wissens nach noch nicht..

Sicher bitter für einen Wirt, aber mehr als höflich bitten bleibt ihm eigentlich nicht. Notfalls kann er das Hausrecht mit Hilfe der Polizei durchsetzen.



Aber man sollte schon sehr genau hinschauen, wann man das macht.
Es gab in der Gegend mal ein sehr beliebtes halb-alternatives Diskolokal, das sehr gut lief. Dort wurden Schüler, die eben dieses "drei-Mann-eine-Cola"-Phänomen zeigten, nicht rausgeschmissen, weil eben dieselben Schüler zwei Jahre später ihr Ausbildungsgehalt zu großen Teilen in dem Lokal gelassen haben, weil sie sich dort wohl fühlten und ja schon immer dort hin gingen. Der anfängliche Verlust war also eine Art Werbeausgabe, um für spätere Einnahmen zu sorgen.
Als der ursprüngliche Wirt aus Gesundheitsgründen nicht mehr wollte, wurde das Lokal an Leute verkauft, die zuvor ein Cafe in der Hamburger Fussgängerzone hatten. Die haben dann solche Schüler nicht akzeptiert und rausgeekelt. Ein Jahr später war der Laden pleite.


Schön also, wenn sich der Besitzer dieses Festzeltes auf der fast unangreifbaren Attraktivität des Oktoberfestes ausruhen kann, aber normalerweise würde so ein Verhalten schnell zur Pleite führen. Er kann sich das nur erlauben, weil die Wies´n ein Sonderfall ist.
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11.10.2011 23:07 Uhr von BigNose82
 
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Och Leute Nun lasst doch die Kapelle mal im Dorf. Jeder kennt die Dokus über dieses besinnliche Fest. Fakt ist, dass der Typ sich gewehrt hat und Fakt ist, dass er dabei gerade von vier Testosteron geflashten Sicherheitsleuten umgeben war, welche die Order hatten, ihn hinaus zu bringen.

Und ohne nun irgendwelche Besitzansprüche klären zu müssen, ohne heititeiti die Bedienung hatte aber kein Recht dazu... Die beiden o.g. Fakte im Zusammenspiel gehen auf solchen Großveranstaltungen nunmal gar nicht. Wenn "sie" dich haben, bist du einfach draußen. Das ist in jeder mini Dorfdisco so... Also lasst uns doch erkennen, dass dieser Typ einer von hunderten war, der sich ungerecht behandelt fühlte (wie übrigens auch diejenigen, welche tatsächlich scheiße gebaut haben), dann Widerstand geleistet hat und dafür seine Rechnung bekommen hat. In Schritt zwei kann dann geklärt werden, ob die ganze Sache rechtens war... (wie ich übrigens finde: Nein, war sie nicht)
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12.10.2011 01:06 Uhr von Schwertträger
 
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@BigNose: Mich interessiert die Sachlage völlig UNABHÄNGIG vom vorliegenden Fall.

Was da genau vorgefallen ist, lässt sich wahrscheinlich eh nicht klären. Also sind die Kleinigkeiten das eigentlich Interessante an dem Fall.

Also drifte bitte nicht in Quasi-Beleidigungen a´la "heititeiti" ab, nur weil sich mal jemand für Prinzipielles und Abstraktes interessiert. :-)
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12.10.2011 06:33 Uhr von 2MAD4U
 
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war bei mir ebenso: War auch schonmal in dem behinderten zelt , hab auch vorher schon eintritt bezahlt und die karte bekommen , war dann auch drin dann fragte man mich wer den tisch bestellt haette ... hab gesagt das ging ueber die reisegruppe xyz ... antwort war : kennen wir nicht , wenn sie nicht sofort rausgehen dann schmeissen wir sie raus ... hab mich dann irgendwo hingesetzt weil ich nicht einsehen wollte das ich alles bezahlt hab und dann nix davon hab .. dann kam rauschmeisser nummer eins .. der hatte schiß nachdem ich ihn boese angeschaut hab , rausschmeisser nummer 2 ebenso , dann kamen sie mit 3 mann und wurden mutiger ... ich verbat ihnen mich anzufassen und lies mich zur tuer geleiten nur vor der tuer wurden sie auf einmal mutiger und stiessen mich von hinten zu boden und verschanzten sich danach direkt hinter ihrer tuer ... feine leute sind das da ... seitdem ist oktoberfest bzw hippodrom fuer mich erledigt ... nur asoziale dort ...
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12.10.2011 08:51 Uhr von Mainzlmaennchen
 
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Die, die am Oktoberfest verdienen, sind an Überheblichkeit und Eigensinn oft ohnehin nicht zu überbieten. Sei es

- die Bierfrau, die sich aus Zeitgründen weigert, Wechselgeld zu geben,

- der Zapfer, der sich ebenso aus Zeitgründen nicht darum kümmern kann, dass in der Maß mehr als 0,7 Liter drin sind,

- die teils(!) gewalttätige Security, beseelt mit dem unendlichen Stolz, persönlich für den "Schutz" eines bajuwarischen Ureinwohnerfestes sorgen zu dürfen, das zu einer gewaltigen Geldmaschinerie kommerzialisiert wurde,

- der Wirt, wohl wissend um den quasi unendlichen internationalen, jährlichen Zulauf, der auch durch Negativschlagzeilen nicht abreißt (jährlich wachsen mehrere Millionen unvorbelastete, neue Jugendliche zu theoretischen Besuchern heran).


Meiner Meinung nach liegt das Problem bei den Wirten bzw. der Stadt. Sie stehen an der Spitze des "Systems", sowohl organisatorisch als auch gemessen am Ertrag, und müssen für alle sich ergebenden Probleme die Verantwortung tragen.

Andererseits: die, die tatsächlich zum Oktoberfest gehen, sind zwar nicht selbst schuld an alldem, dürfen sich über all das, was dort passiert, nicht wundern. Ich habe 20 Jahre in der Nähe gewohnt und war nur 2 mal dort. Und ich bin nicht einmal einer, der Massenveranstaltungen meidet. Aber das Oktoberfest ist zu viel des Guten.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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12.10.2011 09:08 Uhr von PeterLustig2009
 
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Da brauch ich nicht lange überlegen um zu wissen: wie das passiert ist

1. Er saß mit seinen Kumpels im Zelt hat aber nichts oder kaum was verzehrt. Daraufhin machte die Kellnerin vom hausrecht gebrauch und ließ sie rausschmeißen.

2. Er und seine Kumpels haben sich geweigert das Zelt zu verlassen, daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung

3. Wenn er gefesselt werden musste, dann hat er erheblichen Widerstand geleistet

4. Wenn dann was kaputt geht - selbst schuld
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12.10.2011 09:59 Uhr von iarutruk
 
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alle die die quelle nicht gelesen haben, sollten dies tun um dann gegebenfalls ihre meinung zudem vorfall zu revidieren. der wirt kreatz steht bei der stadt auf der abschussliste, wegen derartigen vorfällen, die zum wiederholten mal auftraten.

leider sind die fotos, die freundin vor gericht nicht verwertbar, was ich für völlig falsch halte, aber die aussagen der familienmitglieder gegen die bedienung, werden das gericht hoffentlich richtig bewerten, genauso so das überzogene verhalten der ordnungskräfte.

wenn ich mir den geschädigten ansehe, wie soll der sich gegen 3 profischläger so sehr gewehrt haben, der ist doch nicht mehr als ein spargeltarzan. dies soll keine abwertung dieser person sein.
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12.10.2011 13:49 Uhr von Schwertträger
 
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@iaratruk: >wenn ich mir den geschädigten ansehe, wie soll der sich gegen 3 profischläger so sehr gewehrt haben, der ist doch nicht mehr als ein spargeltarzan.<

Völlig richtig.
Noch dazu gehört er in eine Personengruppe, die tendenziell wohl Schlägereien eher aus dem Weg zu gehen pflegen. Unter anderem eben wegen der eigenen, eher schmächtigen Statur.

Dazu kommt, dass Rausschmeisser gerade eben deswegen so eine kräftige Statur haben, um Schäden am rauszuschmeissenden Gast zu vermeiden, selbst wenn der sich wehrt. Festhalten, damit er niemanden verletzen oder sich festkrallen kann, aber mehr eben auch nicht.
Schäden an Kleidung oder gar Gesundheit sind nämlich vom Auftraggeber der Rausschmeisser zu ersetzen, wenn ich mich nicht irre.
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12.10.2011 22:54 Uhr von neminem
 
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@iarutruk: "der wirt kreatz steht bei der stadt auf der abschussliste, wegen derartigen vorfällen, die zum wiederholten mal auftraten."

und was hindert sie daran ihn nicht mehr zuzulassen? das liebe geld? das nimmt man wiederum gerne.... dämliche fotzen. mich regt sowas auf, auch wenn ich mit solchen festen nix am hut hab.
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13.10.2011 00:56 Uhr von Schwertträger
 
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@neminem: >dämliche fotzen. mich regt sowas auf<

Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass eine Stadtverwaltung nicht unbedingt die Wahl hat, einfach mal so auf Geld zu verzichten?

Wenn auf der anderen Seite Bürger (Wähler) stehen, die eine Kindertagesstätte fordern, die aber irgendwie finanziert werden soll, dann muss man als Stadtverwaltung die bittere Kröte schlucken auch halbseiden verdientes Geld nehmen zu müssen. Wie jenes von diesem Kratz.

"Stolz ist was Schönes, wenn man ihn sich leisten kann" sagte da mal jemand.
Ich persönlich finde Stolz größtenteils dämlich, aber ansonsten ist der Spruch wahr, man muss sich Stolz leisten können. Meistens kann man´s nicht.
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13.10.2011 06:54 Uhr von iarutruk
 
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macht euch mal da keine sorgen. das stehen ganz bestimmt unternehmen auf der warteliste der stadt, die den freiwerdenden platz einnehmen wollen.

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