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Bekannter Software-Aktivist äußert sich über Steve Jobs´ Tod

Richard Stallman ist bekannter Aktivist freier Software. Der Gründer der Free Software Foundation (FSF) äußerte sich in einem Internetbeitrag über den Tod von Steve Jobs.

Demnach sei er "froh" über die Befreiung "von Jobs´ unheilvollem Einfluss auf die Computerwelt".

Wo andere Medien ihr Beileid bekundeten, tritt Stallman nun nach: Seiner Meinung nach werden durch die Apple-Legende Jobs "Narren" davon abgehalten, freie Software zu nutzen.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Tod, Software, Steve Jobs, Aktivist
Quelle: winfuture.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 13:58 Uhr von noshitsherlock
 
+25 | -6
 
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Ich muss ihm vollkommen beiplifchten ich bin kein Apple Hater aber auch kein Befüworter .... habe den Artikel in der sehr langen Variante auf Golem gelesen und muss sagen das er meines erachtens Recht hat und ich Ihm Beipflichte.
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11.10.2011 14:07 Uhr von spanky2200
 
+21 | -17
 
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Naja: Vorweg: Ich bin kein Apple Ultrauser aber ich finde es nicht so korrekt was dieser Zottelbär da abgibt.
Ich persönlich sehe keinerlei Vorteile von freier Software weil diese eben NICHT "genauso gut" wie das original ist. Siehe Open Office. ich hatte OO und MS Office installiert und bin bei MS Office geblieben. Exakt das gleiche bei Linux: Ich möchte nicht stundenlang in irgendwelchen Nerd-foren rumeiern um herauszufinden, wie man einen Grafiktreiber installiert. Und das nur einige Beispiele. Ich möchte einen gewissen Support genießen und nicht auf eben solche Foren angewiesen sein, wenn was nicht klappt. Jobs hat eben mit Apple Mac OS eine Plattform geschaffen, die jeder nutzen kann, ohne Fachwissen zu besitzen. Natürlich will er sich dafür auch bezahlen lassen.

Und zu der Stelle mit "unheilvollen Einfluss auf die Computerwelt": Ohne Steve Jobs gäb es nicht unbedingt die Computerwelt die wir heute kennen. Das sollte sich jeder mal vor Augen halten.

Nur mein Standpunkt hierzu. Auch wenn ich jetzt wieder von Apple hatern "gebasht" werde...
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11.10.2011 14:16 Uhr von dumm78
 
+14 | -5
 
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recht hat der man.
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11.10.2011 14:16 Uhr von NilsGH
 
+12 | -4
 
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Naja obwohl ich auc h ein iPhone habe und damit recht zufrieden bin kann ich nachvollzhiehen, was der Mann meint.

Bin kein Verfechter von Apple, aber auch kein Gegner. Wer kann es einer Firma schon übel nehmen, dass sie Leuten Sachen verkaufen, die sie haben wollen? Und wenn sie dafür horrende Preise verlangen können ... tun sie es eben.

Wenn ihr eure Kacke bei eBay für 10,- € das Pfund als Spezial-Dünger verkaufen könntet, würdet ihr es doch auch tun, oder? ;)

Es ist jedoch auch richtig, und da verstehe ich den Mann, dass viele Firmen - und nicht nur Apple - die Leute INDIREKT davon abhalten, kostenlose Software zu nutzen.

Ob der verblichene Jobs nun wirklich der "Dämon" ist,
den Stallman in ihm sieht, wage ich zwar zu bezweifeln, denn dann müsste Mr. Stallman ja auch gegen Gates und so ziemlich alle anderen Firmenbosse sein. Auch der Chef von SAP müsste demnach auf der "Todesliste" des Mr. Stallman stehen.

wenn ich beim Schreiben so drüber nachdenke kommt mir dieser Mann eher vor, wie die Alice Schwarzer der Software-Entwickler: Frustriert, weil er keine Ideen hat, wie er sein "Talent" (sollte es vorhanden sein) zu Geld machen kann. Also meckert er über jeden Entwickler, der seinen Kram nicht kostenlos anbietet. Denn "Narren", wie er die Menschen beschreibt, kann man nicht davon abhalten, sich unklug zu verhalten. Außer mit Aufklärung.

Gerade beim Handymarkt jedoch, wo Apple und Jobs in den vergangenen Jahren große Erfolge erzielten, gibt es keine "kostenlose" Software: Android kostet auch! Und Symbian? Ich bitte euch! JEDE Firma, die irgendetwas entwickelt möchte damit auch Geld verdienen. Ich glaube auch kaum, dass dieser Mensch nur in seinem Keller hockt und für lau anderen Leuten sein "know-how" zur Verfügung stellt.
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11.10.2011 14:31 Uhr von bimmelicous
 
+5 | -9
 
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wer: ist Richard Stallman???
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11.10.2011 14:41 Uhr von onemanshow
 
+7 | -0
 
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auf dem ersten blick dachte ich es wär einer von den ludolfs xD
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11.10.2011 15:14 Uhr von CrashThis
 
+2 | -2
 
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wo er recht hat...

steve jobs war halt nicht nur ein visionär sondern auch ein geschäftsmann, in beiden bereichen äußerst erfolgreich.

das will ich ihm auch garnicht vorhalten. ich kauf halt meine sachen woanders.

[ nachträglich editiert von CrashThis ]
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11.10.2011 15:36 Uhr von Mika_lxxvii
 
+7 | -2
 
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darf: man etwa nur noch positiv über einen Toten reden?

tschuldigung aber Wahrheit muss schon sein, egal ob tot oder lebendig ;)

ansonsten geb ich dem Mann in Teilen recht:
der Grund ist nicht, dass Apples Software plötzlich für lau angeboten werden soll, sondern dass Apple Schnittstellen für freie Software offen legen sollte, genauso wie MS bei Windows das tun sollte

und die angebrachten Argumente zu OpenOffice und Linux kann ich so auch nicht ganz nachvollziehen

OpenOffice ist halt anders als MS-Office und wenn du dich erst umgewöhnen musst wo deine Buttons sind ist das natülich schwieriger als beim vertrauten MS-Office zu bleiben, hinzu kommt mangelnde Kompatibilität, MS weigert sich OO-Formate zu importieren und legt die MS Formate nicht offen damit OO die sauber importieren kann

ebenso die Linux Argumente: wann hast du Linux ausprobiert? muss schon ´ne Weile her sein oder du hast ´ne neuere GraKa und der Hersteller unterstützt Linux nicht
Linux ist in den vergangenen Jahren sehr benutzerfreundlich geworden und richtet sich inzwischen nicht mehr nur an die Nerds, sowohl Suse als auch die diversen Ubuntus sind nach einer gewissen Umgewöhnungsphase genauso einfach wie Windows, außerdem steht es dir frei eine Distribution mut Supportlizenz zu kaufen, dann hast deinen Support und musst halt für bezahlen
einzigster Nachteil ist halt, dass die diversen Spielehersteller nach wievor kaum Linuxversionen anbieten -.-
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11.10.2011 17:26 Uhr von Nickman_83
 
+5 | -1
 
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immer dieses: ohne apple gäbe die IT die wir heute kennnen nicht...

was soll denn das ? IT ? apple ist im IT bereich ein nieschenprodukt anbieter.
haben keinen enterprise markt und die paar macs sind wirklich kein risiko für acer und co.
IBM und Intel habe die IT geprägt.
IT ist mehr als handy und smartphone.
IT ist: Server, Storage, Netzwerk und Firewall und dann erst Clients.
Und hier ist der einfluss von apple folgerichtig äußerst gering.
also: einige gute clients und gute telefone. das wars dann bitte auch. also lasst mal die kirche im dorf.
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11.10.2011 17:58 Uhr von spatenkind
 
+2 | -5
 
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das wirklich lustige ist, dass die leute, die hier der Aussagen von Stallman beipflichten, auch die leute sind, die groß Geschimpft haben, als andere sich über den tod von Sadam Hussein oder Osama bin Laden gefreut haben.
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11.10.2011 18:29 Uhr von InsulinJunkie
 
+3 | -6
 
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Frechheit: So etwas ist eine absolute Frechheit und Unverschämtheit.
Freund von Jobs oder nicht.
Man spricht nicht so von Toten. Ausserdem freut man sich niemals, wenn jemand gestorben ist.
Der Typ gehört doch Weggesperrt!
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11.10.2011 19:16 Uhr von Sessel
 
+2 | -2
 
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Apple: Ich kann den Hype um Apple nicht nachvollziehen.

Sicher die Firma ist sehr innovativ. Die Produkte sind aber ziemlich teuer ( wenn auch qualitativ hochwertig ).
Die Gerät sind alles andere als offen, was dem Geschäftsmodell entspricht.
Hinsichtlich der Sofware ist z.B. das iPad ziemlich kastriert.

Ich selbst besitze ein MAC Mini ( war ein Werbegeschenk ).
Auf diesem habe ich UBUNTU installiert.
Für die Verwendung von MAC OS sehe ich keinen Vorteil.

Ob Stallman so drastisch formulieren muss, sei dahingestellt.
Im Kern hat er aber Recht.


[ nachträglich editiert von Sessel ]
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11.10.2011 20:18 Uhr von Robiause
 
+1 | -1
 
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naja: frau merkel hat sich ja ebenso wie andere politiker über den tod von binladen "gefreut"... wieso sollte anderen dieses recht in bezug auf steve jobs nich auch gegönnt sein.. gleiches recht für alle :)
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11.10.2011 20:44 Uhr von farm666
 
+0 | -0
 
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Der kerl: äußert nur die änderungen seiner nicht existenz.
Über tote herzufallen sieht anders aus
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11.10.2011 21:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Freie Software geht nicht immer auch wenn es schön wäre. Es gibt Programme, wo der Hersteller weit über eine Million investieren muss, es aber nur wenige Anwender gibt. Dazu kommt, dass diese Anwender damit fast nur kommerziel arbeiten.
So gibt es z.B offene freie Audioprogramme. Damit kann man aber keinen harten kommerziellen Studioalltag bestreiten, weil sie vieles, was aber nur der Profi braucht, einfach nicht können.
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12.10.2011 08:19 Uhr von pillum
 
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godwins law: traf in diesem fall aber sehr schnell zu
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12.10.2011 11:36 Uhr von Enny
 
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ist wahr: So traurig sein Tod ist, aber sein Tod ist auch der Tod von Apple.
Letzteres braucht auch kein Mensch.

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