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Trojanerhersteller belieferte verschiedene Behörden und Bundesländer

Für mehrere Millionen Euro haben die Programmierer der Firma DigiTask den nach Expertenmeinung stümperhaft programmierten Bundestrojaner an Behörden wie die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt verkauft.

Eine besondere Brisanz hat der Fall, weil der ehemalige Chef der Firma DigiTask wegen Beamtenbestechung verurteilt wurde. Nach eigenen Angaben ist DigiTask deutscher Marktführer in Sachen Telekommunikationsüberwachung.

Besonders das Zollkriminalamt und die Bundesnetzagentur vergab Soft- und Hardware Aufträge an DigiTask. In der Firmenzentrale will man sich nicht zu diesen Vorwürfen äußern und verweist auf den Firmenanwalt.


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WebReporter: Sire_Tom_de_Jank
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Firma, Trojaner, Bestechung
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 12:49 Uhr von Allmightyrandom
 
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wird man halt Marktführer bei der Überwachung ^^
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11.10.2011 13:00 Uhr von Silikon-Dream
 
+5 | -0
 
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Ich kann mir auch vorstellen, dass illegalen Funktionen von DigiTask für persönliche Zwecke eingefügt wurden. Wenn man es schafft die Konten Krimineller zu knacken und deren Gelder abgreift, werden die wohl kaum ne Anzeige erstatten. Aber das man die gekauften Produkte nicht wegen solcher Möglichkeiten überprüft ist auch ein Skandal. Oder wußten die Behörden davon und nutzten diese Möglichkeiten (Kamera- Mikrofonüberwachung) selber?

[ nachträglich editiert von Silikon-Dream ]
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11.10.2011 13:40 Uhr von tutnix
 
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irgendwie will ich an "programmierarbeit": nicht so recht glauben. würde mich nicht im geringsten überraschen, wenn die jungs das ding mittels eines trojanerbaukasten zusammengeklickt haben. wenig arbeit für ganz viel geld ;).
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11.10.2011 13:51 Uhr von Borey
 
+1 | -1
 
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Das ist so naiv wie ein normaler Bürger, der sich irgendwas im Laden kauft (ja. gibts seit den Internetvergleichen weniger - wobei die diese ganze Sache enorm erschwären, weil man im Endeffekt doch nicht "Einfach mal so" kauft.) und darauf vertraut, dass das schon tun wird, was einem der Verkäufer sagt.

Als Regierung eher [...] blöd.

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