Trojanerhersteller belieferte verschiedene Behörden und Bundesländer
Für mehrere Millionen Euro haben die Programmierer der Firma DigiTask den nach Expertenmeinung stümperhaft programmierten Bundestrojaner an Behörden wie die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt verkauft.
Eine besondere Brisanz hat der Fall, weil der ehemalige Chef der Firma DigiTask wegen Beamtenbestechung verurteilt wurde. Nach eigenen Angaben ist DigiTask deutscher Marktführer in Sachen Telekommunikationsüberwachung.
Besonders das Zollkriminalamt und die Bundesnetzagentur vergab Soft- und Hardware Aufträge an DigiTask. In der Firmenzentrale will man sich nicht zu diesen Vorwürfen äußern und verweist auf den Firmenanwalt.