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Photoshop entruckelt jetzt Fotos

Adobe hat nun auf seiner hauseigenen Messe Max ein Feature gezeigt, das auf viel Interesse gestoßen ist. Ein neu entwickelter Algorithmus entfernt die durch ein Wackeln der Kamera hervorgerufene Unschärfe in Fotos.

Er analysiert Fotos auf typische Verwacklungsmuster und entfernt diese dann. Das leider etwas verschwommene Video der Quelle zeigt, wie gut dieses Feature werden wird.

Ob dieser Algorithmus in Photoshop eingefügt wird oder doch nur ein Ausblick in die Zukunft ist, gab Adobe nicht bekannt. Adobe hat schon öfters so eine Preview gegeben und teils in Photoshop implementiert und teils nicht.


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WebReporter: Natirion
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Foto, Adobe, Photoshop, Algorithmus
Quelle: www.golem.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2011 12:26 Uhr von Natirion
 
+18 | -2
 
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Als ich das gelesen habe war ich überwältigt, man muss jedoch wohl noch warten ob es wirklich so gut Funktioniert.
Sehr interessant und ich hoffe auf viel!
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11.10.2011 13:00 Uhr von Miauta
 
+11 | -0
 
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Wow! Das würde VIELEN sehr helfen. Wie viele Fotos hatte ich schon, die auch nur ein bisschen verwackelt und somit unbrauchbar waren :(

Hoffentlich bauen die das Feature jetzt ein! Aber warum sollten sies nicht tun? Das Feature is doch HAMMER!
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11.10.2011 13:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -8
 
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Filter gegen Unschärfe kennt Photoshop schon lange. Wahlweise können dabei Flächen oder Kanten geschärft werden.

Das alles funktioniert bis zu einem bestimmten Punkt überzeugend, dann ist Schluss. Die Kombination aus diversen Herangehensweisen und das Gefühl des Anwenders ist letztlich entscheidend.
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11.10.2011 13:39 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@Baron-Muenchhausen: "Das alles funktioniert bis zu einem bestimmten Punkt überzeugend, dann ist Schluss."

Stimmt. Auch Photoshop kann keine Informationen aus dem Bild rausholen, die nicht in dem Bild drin sind. Meist erkauft man sich solche Korrekturen mit einer gewissen Unschärfe.
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11.10.2011 14:34 Uhr von BK
 
+1 | -6
 
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@Whitney: Er bekommt von mir ein Minus weil er das Video aus der Quelle nicht mit eingeliefert hat. Ein YouTube Video bei SN einzubinden bzw. im Newscreator mit einzuliefern ist kein Problem.
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11.10.2011 14:42 Uhr von Petaa
 
+2 | -1
 
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alte Fotos: Man stelle sich alte verwackelte Fotos aus analogen Zeiten vor, die wegen der zu langen Belichtungszeit verwackelt. Man kann also sein uraltes Fotoalbum qualitativ wieder ordentlich aufwerten!

Ich freue mich sehr darauf diese Funktion zu testen, denn ich habe viele RAWs die aufgrund von leichten Verwackelungen nicht nutzbar sind.

@Baron-Muenchhausen

Verwechsle das nicht mit der üblichen Nachschärfung. Hier wird eine vollständige Vektoranalyse und Bewegungsmuster erfasst und diese dynamisch auf das Bild angewendet. Die Mathematik hinter dieser Aktion ist wahrscheinlich der helle Wahnsinn.
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11.10.2011 14:56 Uhr von SClause
 
+3 | -0
 
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Warum. . ist das Video in der Quelle mit so seltsamen Bewegungen aufgenommen.
Das sieht aus als ob es mit einem motorgestuerten Stativ gedreht wurde, oder im Nachhinein diese Bewewgungen hineingerechnet wurden.

Jedenfalls kanns einem ziemlich übel von dem Anblick werden.
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11.10.2011 14:59 Uhr von msh1n0
 
+1 | -0
 
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Das video war zwar unscharf, aber: die Reaktionen der Anwesenden war einfach herrlich. Man sieht eine Weile diesen "Windows lädt"-Kringel und plötzlich sind alle ganz aus dem Häuschen. Das Ergebnis was scheinbar wirklich ganz gut
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11.10.2011 15:11 Uhr von CrashThis
 
+3 | -0
 
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"Das leider etwas verschwommene Video der Quelle zeigt, wie gut dieses Feature werden wird. "

was für eine ironie...
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11.10.2011 15:36 Uhr von artefaktum
 
+1 | -2
 
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@Petaa: "Verwechsle das nicht mit der üblichen Nachschärfung. Hier wird eine vollständige Vektoranalyse und Bewegungsmuster erfasst und diese dynamisch auf das Bild angewendet."

Das ändert nichts daran, dass man aus dem Bild nicht das rausholen kann, was nicht in dem Bild drin ist.

Bei jeder Verwacklung gehen viele Details verloren. Die kann man mit nichts in der Welt zurückholen. Man kann sicher Übergänge simulieren, das geht aber immer auf Kosten der Schärfe und allgemeinen Bildbrillianz.
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11.10.2011 18:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Ich bin noch etwas skeptisch ich kenne das aus der Tontechnik, wo ein 50-Euro-Programm alte Schallplatten entknacksen und entrauschen soll. Was hinten rauskommt, ist jedoch nur für Amateure gut und oft verfälscht. Wenn es audiophil sein soll, gehen Technik und Software in den Wert von 20.000 Euro und benötigen einen erfahrenen Tontechniker.
Bei Adobe gibt es auch die Möglichkeit auf zweimal gescannte Bilder zu einem Bild zu morphen. Sind das aber Texte, tanzen schonmal die Zeilen Samba und das Ergebnis ist trotz Scanner im 5-stelligen Bereich nicht für professionelle Zwecke zu gebrauchen.
Man kann also gespannt sein ob das Programm auch bei den eigenen Fotos funktioniert und welche unerwünschten Artefakte dabei rauskommen.
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11.10.2011 18:24 Uhr von Petaa
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: Ich sehe das ähnlich dem Tiefen/Lichter Filter. Das Halbbild wird quasi vektorbasiert Pixel für Pixel raus gerechnet. Anhand der Vektorverschiebung von prägnanten Punkten wie z.B. einer roten Ampel wird halt der "Pfad" und die Belichtungsstärke/Verweildauer entlang des Pfades errechnet. Nun wird die Belichtung durch die rote Ampel an der Stelle entfernt und Schwarzwert, Helligkeit der Restdaten usw. angepasst. Was man dann verlieren würde wäre Dynamikumfang und von den z.B. 256 Stufen pro Kanal würden je nach Überlagerung der Belichtung ein Teil drauf gehen und wieder hoch skaliert werden.

Nur ne Vermutung aber es werden in dem Fall tatsächlich mehr Informationen aus dem Bild geholt da die Vektorinformationen der Verschiebung ja nicht direkt Bildinhalt sind. Es wird nur wenige Menschen geben die Dir den Vektor der Verwacklung eines Bild nach Betrachtung aufmalen können ;-)
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11.10.2011 19:17 Uhr von jimmyb
 
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@artefaktum: > Das ändert nichts daran, dass man aus dem Bild nicht das rausholen kann, was nicht in dem Bild drin ist.

Wenn man von dem kleinen Bereich am Rand eines Bildes absieht, wo durch die Verwackelung tatsächlich Informationen aus dem Bild "geschoben" werden, stecken in einem verwackelten Bild immer noch sämtliche Informationen des Ursprungsbildes.

Ein Informationsverlust kommt vielmehr durch das Bildrauschen zustande. Gäbe es eine Kamera, die Bilder vollkommen ohne Rauschen aufnehmen könnte und könnte man die Verwackelungsbewegung präzise bestimmen, so ließe sich das Originalbild (bis auf den besagten Rand) perfekt wiederherstellen.
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11.10.2011 19:25 Uhr von jimmyb
 
+0 | -0
 
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Ansatz an sich nicht neu: Der Ansatz an sich, ein verwackeltes Bild wieder scharf zu rechnen, ist eigentlich nicht neu. Unter dem Begriff "(blind) deconvolution" wird schon seit ungefähr 10 Jahren sehr intensiv an dem Thema geforscht (mit einem einfachen Scharfzeichnen in Photoshop hat das übrigens gar nichts zu tun). Bisher gibt es noch nicht allzu viele kommerzielle Produkte, die diese Ansätze umsetzen, weil der Rechenaufwand aufgrund der komplexen Mathematik enorm ist. Möglicherweise hat Adobe hier Fortschritte erzielt, sodass das Thema endlich praxisrelevant wird. Es gibt schon einige wenige Photoshop-Plugins (z.B. Topaz InFocus), die ähnlich funktionieren.
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11.10.2011 22:17 Uhr von Schoengeist
 
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@Whitey: 3 SN-User haben einen kleinen Schw**z. :-)

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